Finanzierungsströme für die Open-Access-Transformation – Überblick und Stand der Diskussion Der Online-Workshop wird am 13.09.2023, 9 bis 12.30 Uhr im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network von der UB der Universität Bielefeld und dem Helmholtz Open Science Office veranstaltet. Die Veranstaltung ist Teil der Workshopreihe "Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen" . Abstract Als eine von mehreren Initiativen befassen wir uns im BMBF-geförderten Projekt open-access.network mit dem wichtigen Thema der finanziellen Gestaltung der Open-Access-Transformation. Dieser Workshop ist als Auftakt für weitere Veranstaltungen im Rahmen des Projekts zu verstehen. Ausgehend von den „Empfehlungen zur Transformation des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access“ des Wissenschaftsrats von 2022 (s. https://doi.org/10.57674/FYRC-VB61 ) stellen sich neben konzeptionellen Fragestellungen konkrete praktische Fragen der Finanzierung an der eigenen wissenschaftlichen Einrichtung: Wie können die häufig verzweigten und intransparenten Finanzierungsströme für das Publizieren identifiziert werden, um einen Gesamtüberblick über Kosten im Zusammenhang mit dem Open-Access-Publizieren zu gewinnen? Wie können unterschiedliche Finanzierungsströme für Open Access (z. B. für Publikationsgebühren, Infrastruktur und Personal) durch die Einführung eines transparenten “Informationsbudgets” reformiert werden? Wie ist der aktuelle Stand der Diskussion und welche ersten Lösungsansätze gibt es? Diese Fragen möchten wir im ersten Online-Workshop dieser Reihe mit Teilnehmer*innen aus Wissenschaftseinrichtungen und Hochschulen diskutieren - aus der Leitungsebene, aus wissenschaftlichen Informationsinfrastruktureinrichtungen, Controlling, Finanzabteilungen und Forschungsreferaten. Dabei werden die einrichtungsspezifischen und -übergreifenden Herausforderungen praxisorientiert verglichen und bewertet. Ziele des Workshops sind grundlegende Einblicke in das Thema und Austausch und Vernetzung auf dem Weg zu praktischen Lösungen. Während des Workshops wollen wir in einem Brainstorming und Ideenmarkt offene Fragen und „Themen, die unter den Nägeln brennen“ identifizieren. Die für die Teilnehmer*innen wichtigsten Themen werden im Verlauf der Workshopreihe aufgegriffen. Die Ergebnisse finden Eingang in eine Handreichung zu Best Practices, die im Rahmen des Projekts in einem partizipativen Prozess als „living document“ entsteht. Im Workshop soll, nach einer Einführung durch kurze Impulsvorträge, in mehreren parallelen Kleingruppen gearbeitet werden. Dabei kommen virtuelle Pinnwände und Moderationskarten zum Einsatz. Die Ergebnisse aus den Gruppen werden anschließend zusammengeführt und diskutiert. Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Wir bitten um verbindliche Anmeldung über das Registrierungsformular auf open-access.network bis zum 11.09.2023. Programm Zeit Titel Sprecher*in 9:00 Begrüßung und Einführung Paul Schultze-Motel (Helmholtz-Gemeinschaft / open-access.network) MODERATION: Paul Schultze-Motel 9:15 Eine Einführung in das Thema Informationsbudget / Was bisher geschah Jochen Schirrwagen (Universität Bielefeld / open-access.network) 9:35 Strategic Aspects of the Open Access Transformation Prof. Gerard Meijer (Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft) 9:55 Auf dem Weg zum Informationsbudget: Erfahrungen aus dem Forschungszentrum Jülich Bernhard Mittermaier (Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich) 10:15 Pause 10:30 Einführung Gruppenarbeit Paul Schultze-Motel 10:40 ARBEITSGRUPPEN MODERATION: Martina Benz (Universität Konstanz / open-access.network), Katja Dammann (Universität Bielefeld / open-access.network), Danny Flemming (Universität Konstanz / open-access.network), Emilia Mikautsch (Universität Konstanz / open-access.network), Jochen Schirrwagen, Nina Schönfelder (Universität Bielefeld / open-access.network), Paul Schultze-Motel 11:40 Pause 11:45 Auswertung, Diskussion und Ausblick MODERATION: Paul Schultze-Motel 12:30 Ende Präsentationen Meijer, G. (2023). Strategic Aspects of the Open Access Transformation . https://doi.org/10.5281/zenodo.8349048 Mittermaier, B. (2023). Auf dem Weg zum Informationsbudget: Erfahrungen aus dem Forschungszentrum Jülich . https://doi.org/10.5281/zenodo.8349067 Schirrwagen, J. (2023). Eine Einführung in das Thema Informationsbudget – was bisher geschah . https://doi.org/10.5281/zenodo.8349022 Blogbeitrag Auftakt der Workshopreihe "Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation". oa.blog . https://doi.org/10.64395/p67zt-qa991...
Bausteine eines institutionellen Informationsbudgets: Empfehlungen für die Leitungsebene Die Veranstaltung richtet sich an Leitungspersonen, Referent*innen und Personen aus der Strategieebene von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen sowie weitere Interessierte. Der Online-Workshop findet am 18.06.2026 von 14 bis 16 Uhr statt. Er ist Teil einer Veranstaltungsreihe zur Umsetzung von institutionellen Informationsbudgets, die im Rahmen des BMFTR-geförderten Projekts open-access.network vom Helmholtz Open Science Office durchgeführt wird. Abstract Wie können Publikationskosten an wissenschaftlichen Einrichtungen erfasst werden? Welche praktische Unterstützung können Softwaretools geben? Wie kann ein institutionelles Informationsbudget eingerichtet werden? In diesem Workshop legen wir den Fokus auf Empfehlungen für Personen aus der Leitung und der Strategieebene von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen. Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Wir bitten um verbindliche Anmeldung über das Registrierungsformular auf open-access.network bis zum 17.06.2026. Programm Zeit Titel Sprecher*in 14:00 Begrüßung MODERATION: Paul Schultze-Motel (Helmholtz Open Science Office / open-access.network) 14:10 Bereit für das Informationsbudget? Erkenntnisse aus einer deutschlandweiten Umfrage Dorothea Strecker (HU Berlin / OA Datenpraxis) 14:30 Publikationsdaten- und Kostenmanagement mit CODA Linda Achilles (TU Braunschweig) 14:50 Publikations- und Kosten-Monitoring mit dem Software-Tool Output Tobias Höhnow & Heike Stadler (U Potsdam) 15:10 Publikationskostenmonitoring strategisch gestalten – Handlungsempfehlungen für Hochschul- und Einrichtungsleitungen Margit Schön (FZJ / Transform2Open) 15:30 Auswertung und Abschlussdiskussion 16:00 Ende Präsentationen Achilles, L. (2026). Publikationsdaten und Kostenmanagement mit CODA . https://doi.org/10.5281/zenodo.20793487 Höhnow, T. (2026). Publikations-und Kostenmonitoring mit dem Software-Tool Output . https://doi.org/10.5281/zenodo.20793897 Schön, M. (2026). Publikationskostenmonitoring strategisch gestalten – Handlungsempfehlungen für Hochschul- und Einrichtungsleitungen . https://doi.org/10.5281/zenodo.20809614 Strecker, D., Pampel, H., & Höfting, J. (2026). Bereit für das Informationsbudget? Erkenntnisse aus einer deutschlandweiten Umfrage . https://doi.org/10.5281/zenodo.20809813...
Informationsbudget als Leitungsaufgabe Gemeinsame Veranstaltung von HRK und open-access.network Die geschlossene Verstaltung richtet sich an Leitungspersonen aus Hochschulen und Wissenschaftsinstitutionen und wird in enger Kooperation mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) durchgeführt. Der Online-Workshop findet am 22.09.2025 von 15 bis 16.30 Uhr statt. Er ist Teil der Veranstaltungsreihe " Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen ", die im Rahmen des BMFTR-geförderten Projekts open-access.network von der UB der Universität Bielefeld und dem Helmholtz Open Science Office durchgeführt wird. Abstract Drei Jahre nach der Empfehlung des Wissenschaftsrates (2022) an die Wissenschaftseinrichtungen, Informationsbudgets zu etablieren, wollen wir eine Zwischenbilanz ziehen. Wie ist der Stand der Entwicklung? Welche Erfahrungen wurden bereits gemacht? Ist ein Informationsbudget das passende Steuerungsinstrument zur Kostenkontrolle in der Publikationserwerbung und -finanzierung? Mit der gemeinsamen Veranstaltung "Informationsbudget als Leitungsaufgabe" öffnen die beiden Organisationen – Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das BMFTR-geförderte Projekt open-access.network – einen Diskussionsraum zum Erfahrungsaustausch für Entscheidungsträger*innen auf Leitungsebene der Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen. Die Veranstaltung bildet den Abschluss der Workshopreihe "Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen" im Rahmen des Projekts. Die Teilnahme am Workshop ist möglich für Leitungspersonen, auf Wunsch in Begleitung einer weiteren Person. Wir bitten um verbindliche Anmeldung über das Registrierungsformular auf open-access.network bis zum 21.09.2025. Programm Zeit Titel Sprecher*in 15:00 Begrüßung Katja Dammann (Universitätsbibliothek Bielefeld / open-access.network) MODERATION: Jens-Peter Gaul (HRK) 15:05 Fachinput zum Informationsbudget Gerard Meijer (Direktor am Fritz-Haber-Institut der MPG) 15:20 Erfahrungsbericht Universität Leipzig Henriette Rösch (stellv. Direktorin der Universitätsbibliothek Leipzig) 15:35 Erfahrungsbericht Universität Bielefeld Ulrich Rückert (Prorektor für Digitalisierung und Dateninfrastruktur der Universität Bielefeld) 15:50 Auswertung und Abschlussdiskussion MODERATION: Jens-Peter Gaul (HRK) 16:30 Ende Präsentationen Meijer, G. (2025). Strategic aspects of the OA transformation; Input zum Informationsbudget . https://doi.org/10.5281/zenodo.17192906 Rückert, U., & Pieper, D. (2025). Zum Stand der Einführung eines Informationsbudgets an der Universität Bielefeld . https://doi.org/10.5281/zenodo.17193032 Blogbeitrag Informationsbudget als Leitungsaufgabe. Ein Workshop von Hochschulrektorenkonferenz und open-access.network zur strategischen Steuerung der Open-Access-Transformation. oa.blog . https://doi.org/10.64395/ytm1v-nkz90...
Gemeinsam geht es besser – Kooperationen auf dem Weg zum Informationsbudget Der Online-Workshop findet am 24.09.2024 von 9 bis 12 Uhr statt. Er ist Teil der Veranstaltungsreihe " Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen ", die im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network von der UB der Universität Bielefeld und dem Helmholtz Open Science Office durchgeführt wird. Abstract Die Einrichtung eines Informationsbudgets stellt die Wissenschaftseinrichtungen vor sehr unterschiedliche Herausforderungen. Das Ziel ist klar umschrieben, aber den Weg bahnt sich jede Einrichtung selbst. Gibt es trotz der Vielfalt an Rahmenbedingungen und Ansprüchen sinnvolle Kooperationsmöglichkeiten? In diesem Workshop geht es um verschiedene Formen der einrichtungsübergreifenden und internen Zusammenarbeit, denn Vernetzung, Austausch und gemeinsame Projekte wirken als Problemlösungsbooster. Im ersten Vortrag wird der "Kooperationsverbund Thüringer Hochschulbibliotheken" vorgestellt. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Frage, wie die Open-Access-Transformation gemeinsam gestaltet werden kann. Aus Jena berichten Henrike Walter für die Ernst-Abbe-Hochschule und Lea Satzinger für die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek über aktuelle Entwicklungen in Thüringen und im Kooperationsverbund. Anschließend folgen Berichte über die konkrete Zusammenarbeit anhand von zwei Praxisbeispielen. Über Kooperationen zum OA-Monitoring und zur OA-Finanzierung sprechen Lea Satzinger für die Universitäts- und Landesbibliothek Jena sowie Peter Blume von der TU Ilmenau. Mit dem dritten Vortrag wechseln wir nach Nordrhein-Westfalen. Die Landesinitiative openaccess.nrw ist eine Serviceeinrichtung für die NRW-Hochschulen, in der sich Universitäten, Fach-, Kunst- und Musikhochschulen zusammengeschlossen haben. Eine der zentralen Aufgaben ist das Monitoring von Publikationszahlen und Publikationskosten. Nina Schönfelder und Jan-Philip Tummes von der Universität Bielefeld berichten über die Erhebungen und fragen: Was sagen uns die Zahlen? Dass Kooperationen die Arbeit erleichtern und neue Lösungsansätze erst ermöglichen, ist kein Geheimnis. Um den Schwung der Gemeinsamkeit in Gang zu setzen, hat sich die Fokusgruppe Informationsbudget gegründet. In diesem informellen Zusammenschluss von Kolleg*innen verschiedener Einrichtungen steht der Austausch im Mittelpunkt. Margit Schön und Irene Barbers vom Forschungszentrum Jülich sprechen über die Motivation zur Gründung der Fokusgruppe und was bislang erreicht wurde. Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Wir bitten um verbindliche Anmeldung über das Registrierungsformular auf open-access.network bis zum 23.09.2024. Programm Zeit Titel Sprecher*in 9:00 Begrüßung und Einführung Katja Dammann (Universität Bielefeld / open-access.network) MODERATION: Paul Schultze-Motel (Helmholtz-Gemeinschaft / open-access.network) 9:10 Open Access und das Informationsbudget – Zusammenarbeit im Kooperationsverbund Thüringer Hochschulbibliotheken Henrieke Walter (Ernst-Abbe-Hochschule Jena) & Lea Satzinger (Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena) 9:40 Kooperation zu OA-Monitoring und OA-Finanzierung – zwei Praxisbeispiele Lea Satzinger (Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena) & Peter Blume (TU Ilmenau) 10:10 Pause 10:20 Was sagen uns die Zahlen? Monitoring von Publikationen und Publikationskosten auf NRW-Landesebene Nina Schönfelder & Jan-Philip Tummes (Universität Bielefeld) 10:50 Graswurzelbewegung zur Zusammenarbeit – die Fokusgruppe Informationsbudget Margit Schön & Irene Barbers (Forschungszentrum Jülich) 11:20 Auswertung und Abschlussdiskussion MODERATION: Katja Dammann & Paul Schultze-Motel 12:00 Ende Präsentationen Barbers, I., & Schön, M. (2024). Graswurzelbewegung zur Zusammenarbeit – die Fokusgruppe Informationsbudget . https://doi.org/10.5281/zenodo.13842910 Satzinger, L., & Blume, P. (2024). Kooperation zu OA-Monitoring und OA-Finanzierung – zwei Praxisbeispiele . https://doi.org/10.5281/zenodo.13842671 Satzinger, L., & Walter, H. (2024). Open Access und das Informationsbudget – Zusammenarbeit im Kooperationsverbund Thüringer Hochschulbibliotheken . https://doi.org/10.5281/zenodo.13842556 Tummes, J.-P., & Schönfelder, N. (2024). Die Kostenreports der Landesinitiative openaccess.nrw . https://doi.org/10.5281/zenodo.13842883 Blogbeitrag In Kooperation gemeinsam Ziele erreichen. oa.blog . https://doi.org/10.64395/mr725-k8f05...
Personalressourcen und Infrastrukturkosten als Teil des Informationsbudgets Der Online-Workshop findet am 25.02.2025 von 9 bis 12 Uhr statt. Er ist Teil der Veranstaltungsreihe " Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen ", die im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network von der UB der Universität Bielefeld und dem Helmholtz Open Science Office durchgeführt wird. Abstract Wie viele Personenstunden sollten ins Informationsbudget eingerechnet werden? Welche Infrastrukturkosten gehören dazu? In diesem Workshop legen wir den Fokus auf Aspekte des Informationsbudgets, die bislang eher wenig beachtet wurden, nämlich Personalaufwände und Betrieb von Infrastruktur für Repositorien, OJS-Instanzen, Publikationsberatung, etc. Zu Beginn stellt Bernhard Mittermaier von der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich sein „Schalenmodell“ des Informationsbudgets vor, wobei er nach einem Überblick über die verschiedenen Kostenarten im Informationsbudget den Bereich der Personalkosten genauer betrachten wird. Anschließend folgt ein Perspektivwechsel. Die Verlegerin Barbara Budrich vom gleichnamigen Verlag betrachtet in ihrem Vortrag den Prozess der Buchpublikation und gewährt einen Einblick in verlagsseitige Abläufe und Aufwände, die in einem Open-Access-Buch stecken. Im dritten Vortrag spricht Tina Osteneck vom Verband der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e. V.. Unter dem Titel „Diamond Open Access kostet nichts? Doch!“ berichtet sie über die Erfahrungen als Fachgesellschaft eine wissenschaftliche Zeitschrift herauszugeben. Abschließend wird Gernot Deinzer von der UB Regensburg seine Einschätzungen und Überlegungen vorstellen, welcher Personalaufwand und welche zentralen und dezentralen Kosten beim Betrieb von OA-Zeitschriften an einer wissenschaftlichen Einrichtung entstehen. Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Wir bitten um verbindliche Anmeldung über das Registrierungsformular auf open-access.network bis zum 24.02.2025. Programm Zeit Titel Sprecher*in 9:00 Begrüßung und Einführung Katja Dammann (Universität Bielefeld / open-access.network) MODERATION: Paul Schultze-Motel (Helmholtz-Gemeinschaft / open-access.network) 9:10 Personalkosten im Schalenmodell des Informationsbudgets Bernhard Mittermaier (Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich, FZJ) 9:40 Mehr als ein Knopfdruck: die unsichtbare Verlagsarbeit hinter OA-Publikationen Barbara Budrich (Verlag Barbara Budrich) 10:10 Pause 10:20 Diamond Open Access kostet nichts? Doch! Tina Osteneck (Verband der Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer für Betriebswirtschaft e.V., VHB) 10:50 Wer ist bei Zeitschriften der Universität Regensburg beteiligt und wie können die Kosten abgeschätzt werden? Gernot Deinzer (Universitätsbibliothek Regensburg) 11:20 Auswertung und Abschlussdiskussion MODERATION: Katja Dammann & Paul Schultze-Motel 12:00 Ende Präsentationen Budrich, B. (2025). Mehr als ein Knopfdruck: die unsichtbare Verlagsarbeit hinter OA-Publikationen . https://doi.org/10.5281/zenodo.14938939 Deinzer, G. (2025). Personal- und Kostenaufwand beim Betrieb von Open-Access-Zeitschriften an einer wissenschaftlichen Einrichtung . https://doi.org/10.5281/zenodo.14939048 Mittermaier, B. (2025). Personalkosten im Schalenmodell des Informationsbudgets . https://doi.org/10.5281/zenodo.14938885 Osteneck, T. (2025). Diamond Open Access kostet nichts? Doch! https://doi.org/10.5281/zenodo.14938990 Blogbeitrag Workshop: Personalressourcen und Infrastrukturkosten im Fokus des Informationsbudgets. oa.blog . https://doi.org/10.64395/204x4-td533...
Rechnungen für Publikationskosten abteilungsübergreifend kennzeichnen und erfassen Der Online-Workshop findet am 29.05.2024 von 9 bis 12 Uhr statt. Er ist Teil der Veranstaltungsreihe " Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen ", die im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network von der UB der Universität Bielefeld und dem Helmholtz Open Science Office durchgeführt wird. Abstract In Wissenschaftseinrichtungen werden Rechnungen über Publikationskosten in verschiedenen Abteilungen bearbeitet. Grundvoraussetzung für den Aufbau eines Informationsbudgets ist, dass alle Kosten im Kontext wissenschaftlicher Veröffentlichungen klar erfasst und zugeordnet werden. Wie gelingt eine abteilungsübergreifende Zusammenarbeit unter dem gemeinsamen Ziel, die Publikationskosten für die gesamte Einrichtung zu erfassen, zu steuern und schließlich zu budgetieren? Mit diesem Workshop richten wir uns insbesondere an Kolleg*innen-Tandems aus Bibliotheken und Rechnungs- bzw. Finanzabteilungen. Denn nur mit einer gemeinsamen Perspektive lassen sich die wichtigen Fragen für die erfolgreiche Implementierung eines Informationsbudgets klären. Deshalb: Kommen Sie gemeinsam mit einem Finanz- oder Bibliotheksmenschen Ihrer Einrichtung, um sich auszutauschen und voneinander zu lernen! Im ersten Vortrag geht es um die Frage, welche Informationen zum Thema Publikationskosten die Leitungsebene und relevante Bereiche der Verwaltung benötigen. Melanie Stummvoll und Christian Kaier präsentieren Informationsmaterialien und Musterworkflows sowie Empfehlungen zur Erfassung und Bearbeitung von Publikationskosten, die im Projekt Austrian Transition to Open Access Two (AT2OA 2 ) erarbeitet wurden. Ergänzend berichten die Referent*innen über erste Erfahrungen und eine aktuelle Umfrage zum Thema Publikationskostenmonitoring an österreichischen Forschungseinrichtungen. Im Mittelpunkt der beiden anschließenden Vorträge steht ein Praxisbeispiel aus dem Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam. Zuerst demonstrieren Diana Otto und Luise Ott die Workflows der Rechnungsbearbeitung in der Bibliothek. Anschließend ergänzt Christina Braunwarth aus der Finanzabteilung, wie SAP-Reports im Controlling von Publikationskosten eingesetzt werden können. Die drei Referentinnen haben sich für diese Vorträge erstmals zusammengetan und erkunden nun als Bibliotheks- und Finanzabteilungs-Tandem neue Wege des Austauschs und der Zusammenarbeit. Und wie lassen sich all die Daten sinnvoll erfassen und zusammenbringen? Carsten Elsner und Christian Knoop von der TU Braunschweig stellen das Workflow-Tool CODA (Customizable Open Access Database Application) vor. Die browserbasierte Open-Source-Software bietet eine niedrigschwellige Lösung für Erfassung, Bearbeitung und Reporting publikationsbezogener Daten. Die Nutzung ist frei, die Funktion an den Bedarfen der Community orientiert und sie soll kollaborativ weiterentwickelt werden. Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Wir bitten um verbindliche Anmeldung – gerne im Tandem mit Kolleg*innen aus Bibliothek bzw. Finanzabteilung – über das Registrierungsformular auf open-access.network bis zum 27.05.2024. Programm Zeit Titel Sprecher*in 9:00 Begrüßung und Einführung Katja Dammann (Universität Bielefeld / open-access.network) MODERATION: Paul Schultze-Motel (Helmholtz-Gemeinschaft / open-access.network) 9:10 Erhebung und Analyse von Publikationskosten – Empfehlungen zur bereichsübergreifenden Zusammenarbeit Melanie Stummvoll (Universität Wien) & Christian Kaier (Universität Graz) 9:40 Workflows zur Rechnungsbearbeitung für Publikationskosten am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) Luise Ott, Diana Otto & Franziska Stahlberg (Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ) 10:10 Pause 10:20 Einsatz von SAP zum Reporting und Controlling von Publikationskosten Christina Braunwarth (Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ) 10:50 CODA – ein Tool zur Verarbeitung von Antrags- und Kostendaten Carsten Elsner & Christian Knoop (TU Braunschweig) 11:20 Auswertung und Abschlussdiskussion MODERATION: Katja Dammann & Paul Schultze-Motel 12:00 Ende Präsentationen Braunwarth, C. (2024). Publikationen – Herausforderungen für interne Schnittstellen und SAP . https://doi.org/10.5281/zenodo.11577823 Elsner, C., & Knoop, C. (2024). Introducing CODA – Customizable Open Access Database Application . https://doi.org/10.5281/zenodo.11578273 Kaier, C., & Stummvoll, M. (2024). Erhebung und Analyse von Publikationskosten – Empfehlungen zur bereichsübergreifenden Zusammenarbeit . https://doi.org/10.5281/zenodo.11576501 Ott, L., Otto, D., & Stahlberg, F. (2024). Workflows zur Rechnungsbearbeitung für Publikationskosten am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ) . https://doi.org/10.5281/zenodo.11577384 Blogbeitrag Ein Ziel, zwei Abteilungen: Bibliotheken und Finanzverwaltung im Austausch über Rechnungserfassung von Publikationskosten. oa.blog . https://doi.org/10.64395/g4tqt-xac47...
Erste Schritte zum Informationsbudget: Publikationskosten erfassen und sichtbar machen Der Online-Workshop wird am 07.02.2024 von 9 bis 12 Uhr im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network von der UB der Universität Bielefeld und dem Helmholtz Open Science Office durchgeführt. Es ist die zweite Veranstaltung der Workshopreihe "Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen" . Abstract Die Erfassung von Publikationskosten ist zentraler Bestandteil eines transparenten Informationsbudgets an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen. In diesem Workshop werden verschiedene Aspekte zur Einführung und Umsetzung des Informationsbudgets thematisiert. Zu Beginn wird die Datenbank Open APC vorgestellt und die Teilnehmer*innen erhalten einen Einblick, wie sie die vielfältigen Abfragemöglichkeiten und -ergebnisse für das Kostenmonitoring- und -reporting in ihrer eigenen Institution nutzen können. In einer kurzen Praxis-Session können die Teilnehmer*innen Zahlen für die eigene Institution abfragen. Anschließend werden zwei verschiedene praktische Ansätze zur Rechnungserfassung vorgestellt: der zentrale Weg, in dem alle Rechnungen zu Publikationskosten an einem Ort zusammengeführt werden und der dezentrale Weg, in dem Publikationskosten anhand von Rechnungsinformationen identifiziert und erfasst werden. Im Fokus der Vorträge stehen die Prozesse der Entwicklung, Entscheidung und Implementierung an den jeweiligen Hochschulen. Teil drei widmet sich der Einbindung und Nachnutzung von Kostendaten. In einem Praxisbeispiel wird vorgestellt, wie die Erfassung von Publikationskosten in einem Repositorium erfolgt und wie Kosteninformationen mithilfe des im Projekt openCost entwickelten Metadatenschemas über eine Schnittstelle wieder extern zur Verfügung gestellt werden können. Die vorgestellten Beispiele möchten wir im zweiten Online-Workshop dieser Reihe mit Teilnehmer*innen aus Wissenschaftseinrichtungen und Hochschulen diskutieren. Dabei werden die einrichtungsspezifischen und -übergreifenden Herausforderungen praxisorientiert verglichen und bewertet. Ziele des Workshops sind Einblicke in praktische Lösungsansätze zur Erfassung von Publikationskosten sowie Austausch und Vernetzung der Teilnehmer*innen auf dem Weg zu einem transparenten Informationsbudget. Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Wir bitten um verbindliche Anmeldung über das Registrierungsformular auf open-access.network bis zum 05.02.2024. Programm Zeit Titel Sprecher*in 9:00 Begrüßung und Einführung Katja Dammann (Universität Bielefeld / open-access.network) MODERATION: Paul Schultze-Motel (Helmholtz-Gemeinschaft / open-access.network) 9:15 Transparentes Kostenreporting mit OpenAPC Julia Bartlewski (Universität Bielefeld) 9:40 Praktischer Einblick in die OpenAPC-Daten – Demonstration anhand interaktiver Treemap-Diagramme Julia Bartlewski (Universität Bielefeld) 10:00 Pause 10:10 Erfassung von Publikationskosten an der Universität Regensburg: der (lange) Weg zu einer zentralen Rechnungsbearbeitung Gernot Deinzer (Universität Regensburg) 10:35 Von Nadeln und Heuhaufen: erste Schritte zu einem Informationsbudget für die Universität Münster Viola Voß (Universität Münster) 11:00 openCost & DESY: Zentrale Erfassung und Nachnutzung von Kostendaten im Repositorium Lisa-Marie Stein (Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY) 11:25 Auswertung und Abschlussdiskussion MODERATION: Katja Dammann & Paul Schultze-Motel 12:00 Ende Präsentationen Bartlewski, J. (2024). Transparentes Kostenreporting mit OpenAPC . https://doi.org/10.5281/zenodo.10649830 Deinzer, G. (2024). Erfassung von Publikationskosten an der Universität Regensburg: d er (lange) Weg zu einer zentralen Rechnungsbearbeitung . https://doi.org/10.5281/zenodo.10650327 Stein, L.-M. (2024). openCost & DESY: z entrale Erfassung und Nachnutzung von Kostendaten im Repositorium . https://doi.org/10.5281/zenodo.10650661 Voß, V. (2024). Von Nadeln und Heuhaufen: e rste Schritte zu einem Informationsbudget für die Universität Münster . https://doi.org/10.5281/zenodo.10650395 Blogbeitrag Die ersten Schritte zum Informationsbudget gemeinsam gehen. oa.blog . https://doi.org/10.64395/4rqnf-s5z09...
Open-Access-Transformation der wissenschaftlichen Buchproduktion aus der Perspektive von Institutionen Der Online-Workshop wird am 07.10.2022, 10 bis 14.30 Uhr im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network vom Helmholtz Open Science Office veranstaltet. Die Veranstaltung ist Teil der Workshopreihe "Open-Access-Monografien" . Abstract Ziel dieses Workshops ist die vertiefte Diskussion der Frage, wie eine Transformation des wissenschaftlichen Buchmarktes hin zu Open Access erreicht werden kann und wie die Akteure Wissenschaft, Verlage und Forschungsförderer die Transformation des Publizierens wissenschaftlicher Bücher unterstützen. Der Schwerpunkt liegt auf der Perspektive von Forschungsinstitutionen, die diese Transformation voranbringen wollen. Wichtige Aspekte, die dabei bedacht werden müssen, wie Kooperation zur Erbringung von Publikationsdienstleistungen Gemeinschaftsfinanzierung von Open-Access-Büchern und Aktivitäten zur Open-Access-Transformation der wissenschaftlichen Buchproduktion werden in Vorträgen vorgestellt und diskutiert. Hauptzielgruppen des Workshops sind Bibliothekar*innen und "Open Access Professionals", Entscheider*innen von Hochschulen oder Forschungsinstitutionen und Vertreter*innen von Verlagen. Programm Zeit Titel Sprecher*in 10:00 Begrüßung und Einführung Paul Schultze-Motel (Helmholtz-Gemeinschaft / open-access.network) 10:10 Development of the Open Access Book "Market" From a Macro Perspective Niels Stern (OAPEN) 10:45 Der Publikationsfonds für Open-Access-Monografien des Landes Brandenburg – welche Motivation und welche Förderziele stehen dahinter? Anita Eppelin (VuK Open Access Brandenburg) 11:20 Anforderungen von Fördergebern an Open-Access-Bücher Katharina Rieck (FWF / cOAlition S) 11:55 Mittagspause 12:50 GEMEINSCHAFTSFINANZIERUNG VON OPEN-ACCESS-BUCHPUBLIKATIONEN: ZWEI ANSÄTZE Open Book Collective: Community-geleitete Governance und Finanzierung von Infrastrukturen für Open-Access-Bücher Tobias Steiner (COPIM) KOALA: Konsortiale Finanzierung von Open-Access-Schriftenreihen Katharina Schulz (KOALA) 13:25 Kommerzialisierung vs. scholar-led – Historie der Universitätsverlage in Deutschland Margo Bargheer (SUB Göttingen) 14:00 Diskussion / Resümee 14:30 Ende Präsentationen Bargheer, M. (2022). Kommerzialisierung vs. Scholar led – Historie der Universitätsverlage in Deutschland . https://doi.org/10.5281/zenodo.7194512 Eppelin, A., & Zeltner, A. (2022). Der Publikationsfonds für Open-Access-Monografien des Landes Brandenburg – Motivation und Förderziele . https://doi.org/10.5281/zenodo.7155640 Rieck, K. (2022). Anforderungen von Fördergebern an Open-Access-Bücher . https://doi.org/10.5281/zenodo.7220864 Schulz, K. (2022). KOALA: Konsortiale Finanzierung von Open-Access-Schriftenreihen . https://doi.org/10.5281/zenodo.7221008 Steiner, T. (2022). Open Book Collective: Community-geleitete Governance und Finanzierung von Infrastrukturen für Open Access-Bücher . https://doi.org/10.5281/zenodo.7152952 Stern, N. (2022). Development of the Open Access Book “Market” from a Macro Perspective . https://doi.org/10.5281/zenodo.7220909...
Intro Die verschiedenen Publikationswege Quelle: Hauss, J. (2026). Wege des Open Access. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.21821081 ( CC BY 4.0 International ) Das erfahren Sie in diesem Artikel 1 Grundsätzlich kann bei Open Access zwischen Zugangswegen (grüner und goldener Weg) und Finanzierungsoptionen (mit oder ohne Publikationsgebühren) unterschieden werden. Zusätzlich ist häufig auch von “Diamond Open Access” die Rede. 2 Der grüne Weg (auch bekannt als self-archiving ) bezeichnet die Zweitveröffentlichung bereits veröffentlichter Arbeiten (u. U. auch als Pre- oder Postprintversion) auf institutionellen oder disziplinären Repositorien, teils auch auf der Website der Autor*innen. 3 Der goldene Weg bezeichnet die Open-Access-Erstveröffentlichung in Zeitschriften, als Monografie oder als Beitrag in einem Sammelband, wobei üblicherweise derselbe Qualitätssicherungprozess durchlaufen wird wie bei Closed-Access-Veröffentlichungen. “Diamond Open Access” ist eine Unterform des goldenen Open Access, bei dem die Finanzierung ohne Publikationsgebühren und oft mit einem Community-geleiteten, nicht-kommerziellen Hintergrund erfolgt. Der grüne Weg Quelle: verändert nach Oberländer, A. (2020). Open Access – Es ist nicht alles Gold, was glänzt. In: Open Science. Von Daten zu Publikationen. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.4018594 ( CC BY 4.0 International ) Der grüne Weg des Open-Access-Publizierens – auch Self Archiving oder Open Access Grün – bezeichnet die Zweitveröffentlichung von in einem Verlag erschienenen Dokumenten auf institutionellen oder disziplinären Open-Access-Repositorien . Teils wird darunter auch die Zugänglichmachung solcher Werke auf der Website der Autor*innen verstanden. Diese kann zeitgleich mit oder nachträglich zur Publikation der Inhalte im Verlag erfolgen und ist möglich für Preprints und Postprints wissenschaftlicher Artikel, aber auch andere Doku­mentarten wie z. B. Monografien, Forschungsberichte, Konferenzproceedings. Zweitveröffentlichungsservices an Hochschulen. Bericht zur Erhebung Der Bericht fasst wesentliche Ergebnisse einer im Rahmen des Projekts open-access.network durchgeführten Erhebung zusammen. Preprint und Postprint Quelle: Shafee, T. (2020). Typical publishing workflow for an academic journal article (preprint, postprint, and published) with open access sharing rights per SHERPA/RoMEO. Own work; adapted from diagram by Ginny Barbour Wikimedia Commons ( CC BY 4.0 International ) Preprints Hier finden Sie eine Einführung. Bei einem Preprint handelt es sich um eine (noch) nicht begutachtete wissen­schaftliche Publikation, d. h. die Qualität wurde noch nicht abschließend in einem Peer-Review-Verfahren begutachtet. Als Preprint wird manchmal auch ein Text in Form seiner Manuskriptfassung bezeichnet, die bei einer Zeitschrift oder einem Verlag für eine Veröffentlichung eingereicht wurde. Im Unterschied zum Preprint versteht man unter dem Postprint einen Text, der bereits begutachtet und zur Veröffentlichung angenommen wurde. Von Post­prints gibt es zwei Erscheinungsformen. Zum einen kann ein Postprint völlig identisch mit der vom Verlag veröffentlichten Fassung (der sogenannten publi­sher's version oder version of record ), sein. Zum anderen kann der Postprint mit dieser Verlagsversion inhaltlich gleich sein, sich aber von ihr z. B. durch Forma­tierung, Layout oder Paginierung unterscheiden. In diesem zweiten Fall spricht man von der akzeptierten Autorenfassung ( author’s manuscript ). Die Bereit­schaft von Verlagen, die Zweitveröffentlichung von Postprints oder Preprints zuzulassen, ist recht unterschiedlich. Einen Überblick darüber, was Verlage den Autor*innen gestatten, bietet das Verzeichnis Open Policy Finder . Das deutsche Zweitveröffentlichungsrecht gestattet Autor*innen unter bestimmten Bedingungen die Zweitveröffentlichung von Postprints. Praxistipp Auf der Suche nach einem geeigneten Repositorium? Listen von Open-Access-Repositorien finden sich im Directory of Open Access Repostories (Open DOAR) sowie im Registry of Open Access Repositories (ROAR) . Varianten des grünen Weges In der Open-Access-Diskussion werden drei Formen des Grünen Weges unter­schieden. Die Arbeiten können auf institutionellen Repositorien zugänglich gemacht werden. Autor*innen haben hierbei die Möglichkeit, ihre wissenschaft­lichen Texte auf einem fachübergreifenden Dokumentenserver ihrer Institution (z. B. Hochschule) abzulegen. Auf disziplinären Repositorien werden wissen­schaftliche Dokumente hingegen thematisch gebündelt (z. B. für eine Fach­disziplin ) zur Verfügung gestellt, unabhängig davon, welcher Institution der/die Autor*in angehört. Eine dritte Variante ist die Hinterlegung der wissenschaft­lichen Dokumente auf der eigenen Website. Eine solche Vorgehensweise bedeutet jedoch, dass die so hinterlegten Dokumente in der Regel schlechter sichtbar sind als im Falle der Archivierung auf institutionellen oder disziplinären Repositorien. Überdies ist ihre langfristige Verfügbarkeit nicht gesichert, so dass self archiving häufig nicht als Form des Open Access anerkannt wird, z. B. in der Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen . Der goldene Weg Der goldene Weg des Open-Access-Publizierens – auch Open Access Gold ge­nannt – bezeichnet die Erstveröffentlichung wissenschaftlicher Werke als Artikel in Open-Access-Zeitschriften , als Open-Access-Monografie oder als Beitrag in einem Open Access erscheinenden Sammelwerk oder Konferenzband. Diese Texte durchlaufen für gewöhnlich denselben Qualitätssicherungsprozess, den auch Closed-Access -Werke durchlaufen, meist in Form eines Peer Review oder Editorial Review. Mit dem Verlag wird in der Regel ein Publikationsvertrag ge­schlossen, der bestimmt, welche Nutzungsrechte die Autor*innen dem Verlag einräumen und welche Nutzungsbedingungen für die offen zugänglichen Dokumente gelten sollen. Ein solcher Vertrag wird oftmals durch eine Open-Access-Publikationslizenz ergänzt, durch die die Autor*innen den Nutzer*in­nen weitergehende und genau spezifizierte Rechte einräumen können. Quelle: verändert nach Oberländer, A. (2020). Open Access – Es ist nicht alles Gold, was glänzt. In: Open Science. Von Daten zu Publikationen. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.4018594 ( CC BY 4.0 International ) Finanzierung Sowohl Open-Access- als auch Closed-Access-Publikationen müssen finanziert werden. Die Optionen zur Finanzierung von Open-Access-Publikationen sind vergleichbar denen, die zur Finanzierung von Closed-Access-Veröffentlichungen genutzt werden: durch den Verkauf von Print-Exemplaren, unbezahlte Unter­stützung aus der wissenschaftlichen Community sowie durch wissenschaftliche Einrichtungen und ehrenamtliche Arbeit, durch Werbung oder Sponsoring. Teils findet auch eine Querfinanzierung statt: vor allem kommerzielle Verlage, die das Geschäftsmodell des Open Access Gold erproben möchten, finanzieren neue Journale durch Einkünfte aus dem Subskriptionsgeschäft . Mitunter werden Publikationsgebühren oder Article Processing Charges (APCs) als typisches Finanzierungsmodell im Open Access Gold genannt, allerdings sind Publika­tionsgebühren auch im Closed Access weit verbreitet ( Gutknecht, 2018 ). Die APCs werden pro angenommenem und publiziertem Artikel fällig (bei Monografien entsprechend Book Processing Charges (BPCs) ). APCs können mit institutionellen Mitgliedschaften kombiniert werden: Gehören publizierende Autor*innen einer Einrichtung an, die eine institutionelle Mitgliedschaft bei einem Open-Access-Verlag pflegt, übernimmt diese die Publikationskosten ganz oder teilweise. Viele Einrichtungen bieten darüber hinaus weitere Möglichkeiten an, diese Kosten zu erstatten, z. B. über Publikationsfonds . Wenn eine Open-Access-Publikation gänzlich ohne APCs auskommt, also sowohl für Lesende wie auch für Publizierende kostenfrei ist, spricht man auch von Diamond Open Access . Hierfür sind alternative Finanzierungsmodelle nötig, z. B. konsortiale Finanzierung. Mehr über das Verhältnis von Diamond und Gold Open Access findet sich bei Dellmann et al. (2022) . Open Access und Forschungsförderer Hier finden Sie eine Einführung. Geschäftsmodelle für Open-Access-Bücher Hier finden Sie eine Einführung. Geschäftsmodelle für Open-Access-Zeitschriften Hier finden Sie eine Einführung. Video zur Finanzierung von Open-Access-Artikeln Quelle: Becklas Dorow, C., Hauss, J. (2026). Open-Access-Artikel finanzieren – welche Wege gibt es?. Technische Informationsbibliothek (TIB), open-access.network. https://doi.org/10.5446/73319 ( CC BY 3.0 DE ) Video zur Finanzierung von Open-Access-Monographien Quelle: Becklas Dorow, C., Hauss, J. (2026). Open-Access-Artikel finanzieren – welche Wege gibt es?. Technische Informationsbibliothek (TIB), open-access.network. https://doi.org/10.5446/73319 ( CC BY 3.0 DE ) Diamond Open Access Wenn eine Open-Access-Publikation gänzlich ohne Publikationsgebühren auskommt, also sowohl für Lesende wie auch für Publizierende kostenfrei ist, spricht man bei diesem Spezialfall von Open Access Gold auch von Diamond Open Access . Außerdem erfolgt Diamond Open Access oft mit einem wissenschaftsgeleiteten, nicht-kommerziellen Hintergrund. Der Hauptgedanke hinter diesem Modell ist die Schaffung unabhängiger Publikationsinfrastrukturen, die dauerhaft in der Hand der Wissenschaft liegen, wie es der Wissenschaftsrat (2023) empfiehlt. Mehr über das Verhältnis von Diamond und Gold Open Access und eine Diskussion unterschiedlicher Definitionen von Diamond Open Access findet sich bei Dellmann et al. (2022) . Einen erweiterten Vorschlag für eine Definition von Diamond Open Access liefert das Projekt CRAFT-OA ( Armengou et al., 2024 ). Die "OA Diamond Journals Study” von Bosman et al. (2021) diskutiert Potenziale und Herausforderungen solcher Publikationsformate, insbesondere bei Zeitschriften und zeigt auf, dass Diamond-Open-Access-Zeitschriften sich oft auf ehrenamtliche Arbeit stützen und ihre Publikationen in der Regel über konsortiale Modelle , institutionelle (Förder-)Mittel, Crowdfunding- oder Mitgliedschaftsmodelle finanzieren (vgl. S. 117ff.). Überblicke über die deutsche bzw. die schweizerische Diamond-Open-Access-Landschaft finden sich bei Hahn et al. (2022) bzw. Taubert et al. (2024) . Auch im Bereich der Buchpublikationen rückt das Diamond-Modell vermehrt in den Blick. Initiativen wie das Open Book Collective (OBC) organisieren eine gemeinschaftliche Finanzierung durch Forschungseinrichtungen, sodass Verlage und Verlagsdienstleister auf BPCs verzichten können. Zudem bieten viele universitätsgetragene Verlage die Möglichkeit einer kostenfreien Buchpublikation. Oft steht dieses Angebot auch Nicht-Angehörigen der entsprechenden Einrichtung offen. Um Diamond Open Access als faire, wissenschaftsgeleitete und nicht-kommerzielle Variante von Open Access zu fördern und Initiativen zu vernetzen, initiierte die UNESCO 2024 die Global Diamond Open Access Alliance . Auf europäischer Ebene sprach sich 2023 der Rat der Europäischen Union für eine Förderung von Diamond Open Access aus ( Rat der Europäischen Union, 2023 ). 2025 wurde der European Diamond Capacity Hub (EDCH) ins Leben gerufen, um die bestehenden Initiativen zu Diamond Open Access auf europäischer Ebene zu koordinieren und zu vernetzen. In Deutschland veröffentlichte 2025 die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina ein Diskussionspapier , das einen konkreten Vorschlag für die Finanzierung und Evaluation von Diamond-Open-Access-Zeitschriften vorlegt. Im selben Jahr hat die DFG -finanzierte konsortiale Servicestelle Diamond Open Access (SeDOA ) den Betrieb aufgenommen. Sie soll den Aufbau und die Weiterentwicklung von Diamond-Open-Access-Publikationsstrukturen fördern. Hierfür werden u. a. Anfragen zu Publikationsvorhaben an bestehende Diamond-Publikationsinfrastrukturen vermittelt und eine Registry von Diamond-Open-Access-Zeitschriften im deutschen Raum aufgebaut. Gleichzeitig bildet SeDOA das National Capacity Centre (NCC) für den EDCH. Diamond Open Access Standard (DOAS) Der Diamond Open Access Standard formuliert Qualitätskriterien für Diamond-Zeitschriften. Er wurde vom DIAMAS-Projekt erarbeitet. Quelle: verändert nach Oberländer, A. (2020). Open Access – Es ist nicht alles Gold, was glänzt. In: Open Science. Von Daten zu Publikationen. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.4018594 ( CC BY 4.0 International ) Akteure der Diamond-Open-Access-Community: Sechs Akteursgruppen und ihre individuellen Beiträge zu einem fairen und gemeinschaftlichen Diamond Open Access. Quelle: Henkes, L. M., & Holscher Blackman, K. (2025). Wissenschaftliches Publizieren neu denken. Blaupause für gemeinschaftliches und faires Diamond Open Access. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.17240865 ( CC BY 4.0 International ) Zwischenwege Zwischen goldenem und grünem Weg existieren auch graduelle Zwischenposi­tionen. So erlaubt es der sozialwissenschaftliche Dokumentenserver Social Science Research Network (SSRN) sowohl bereits erschienene Zeitschriften­artikel offen zugänglich zu machen als auch Manuskripte als Preprints zu publizieren und diese bei mit SSRN kooperierenden Journalen einzureichen. Als weiteres Beispiel können die epijournals oder overlay journals ( Gowers, 2015 ) der Mathematik gelten. Dabei handelt es sich um Open-Access-Zeit­schriften, die die Infrastruktur von Preprint-Servern oder Repositorien nutzen. Einreichungen werden von den Autor*innen auf arXiv oder Hyper Articles en Ligne (HAL) zugänglich gemacht und zur Aufnahme in eines der epijournals vorgeschlagen. Wird die Einreichung nach erfolgtem Peer Review akzeptiert, bleiben sowohl die ursprüngliche Fassung als auch die überarbeitete Zeitschriftenversion bestehen. Einige Zeitschriften der Verlage Copernicus Publications oder F1000 arbeiten nach einem ähnlichen Prinzip mit offenem Peer Review. Ähnlich nutzen Closed-Access-Verlage arXiv, indem sie es ermöglichen, Manuskripte auf diesem Server automatisch in den eigenen Einreichungsworkflow einzuspeisen. Auch das Einspielen von Preprints vor der Veröffentlichung des Inhalts im Verlag trägt Merkmale des goldenen und grünen Wegs des Open Access. Genauso stellt die Erstveröffentlichung von Dokumenten wie Dissertationen oder Schriftenreihen auf einem Repositorium eine Art Mischform der erwähnten Strategien dar: Da es sich um Erstveröffentlichungen handelt, kann die Publikation als Gold Open Access gelten, allerdings erfolgt sie auf Servern, den Repositorien, die üblicherweise zur Bereitstellung von Materialien des grünen Open Access dienen. Neben Open Access Grün und Gold werden manchmal noch weitere Varianten mit Farbsymbolen belegt ( Piwowar et al., 2018 ; Schmeja, 2018 ); dabei handelt es sich z. T. nicht um Open-Access-Publikationen im eigentlichen Sinn, etwa wenn ein Zeitschriftenartikel zwar kostenlos gelesen werden kann, aber nicht dauerhaft nachnutzbar ist. Video zum Open-Access-Regenbogen Quelle: Schmeja, S. (2020). Der Open-Access-Regenbogen, open-access.network. https://doi.org/10.5446/49667 ( CC BY 3.0 DE ) Open-Access-Publizieren Hier finden Sie eine Einführung. Wo und wie offen publizieren? Hier finden Sie eine Einführung. Open Access Helpdesk Stellen Sie hier Ihre konkreten Fragen rund um Open Access. Forum Sie haben eine Frage oder möchten Aspekte des Open Access mit anderen diskutieren? Nutzen Sie gerne unser Forum. Literatur Armengou, C., Bargheer, M., Gingold, A., Holsinger, S., Laakso, M., Mitchell, D., Mounier, P., Pölönen, J., Rooryck, J., Ševkušić, M., Souyioultzoglou, I., & Varachkina, H. (2024). Operational Diamond OA criteria for journals . DIAMAS and CRAFT-OA projects. https://zenodo.org/records/12721408 Bosman, J., Frantsvåg, J. E., Kramer, B., Langlais, P.-C., & Proudman, V. (2021). OA Diamond Journals Study. Part 1: Findings. https://doi.org/10.5281/zenodo.4558704 . Dellmann, S., van Edig, X., Rücknagel, J., & Schmeja, S. (2022). Facetten eines Missverständnisses. o-bib 9 (3). https://doi.org/10.5282/o-bib/5849 Gowers, T. (2015, September 10). Discrete Analysis - an arXiv overlay journal. Gowers’s Weblog . https://gowers.wordpress.com/2015/09/10/discrete-analysis-an-arxiv-overlay-journal/ Gutknecht, C. (2018, Januar 8). Publikationskosten für Closed-Access: die verschwiegenen APCs. Wisspub.net . https://wisspub.net/2018/01/08/apcs-von-denen-fast-niemand-spricht/ Hahn, D., Hehn, J., Hopp, C., & Pruschak, G. (2022). Mapping the Swiss landscape of diamond open access journals. The PLATO study on scholar-led publishing . https://doi.org/10.5281/zenodo.7461728 Piwowar, H., Priem, J., Larivière, V., Alperin, J. P., Matthias, L., Norlander, B., Farley, A., West, J., & Haustein, S. (2018). The state of OA: a large-scale analysis of the prevalence and impact of Open Access articles. PeerJ , 6, e4375. https://doi.org/10.7717/peerj.4375 Rat der Europäischen Union (2023). Wege des hochwertigen, transparenten, offenen, vertrauenswürdigen und fairen wissenschaftlichen Publizierens - Schlussfolgerungen des Rates. https://data.consilium.europa.eu/doc/document/ST-9616-2023-INIT/de/pdf Schmeja, S. (2018, October 24). Gold, Grün, Bronze, Blau...: Die Open-Access-Farbenlehre. TIB-Blog . https://blogs.tib.eu/wp/tib/2018/10/24/gold-gruen-bronze-blau-die-open-access-farbenlehre/ Taubert, N., Sterzik, L., & Bruns, A. (2024). Mapping the German Diamond Open Access journal landscape. Minerva , 62 (2), 193–227. https://doi.org/10.1007/s11024-023-09519-7 Wissenschaftsrat (2023). Empfehlungen zur Souveränität und Sicherheit der Wissenschaft im digitalen Raum . https://doi.org/10.57674/m6pk-dt95...