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  3. Community-basierter oa.helpdesk

    Unterstützung durch externe Institutionen Der oa.helpdesk ist ein Angebot des Projekts open-access.network . Aus der Open-Access-Community wird unser Beratungsteam aktuell freiwillig unterstützt von projektexternen Expert*innen folgender Institutionen: Forschungszentrum Jülich Freie Universität Berlin Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg Hochschule München Otto-Friedrich-Universität Bamberg Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften Für die zusätzliche Unterstützung bedanken wir uns ganz herzlich!...

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  5. Handreichung zum Thema Open-Access-Finanzierung

    Als Produkt des AP 1.2 "Neue Ansätze der Open-Access-Finanzierung" entsteht hier eine Handreichung mit Best-Practice-Beispielen. Zwischenversionen dieser Handreichung werden als zitierfähiges Dokument auf Zenodo veröffentlicht. Neue Formen der Open-Access-Finanzierung. Best-Practices auf dem Weg zum Informationsbudget und zu alternativen Finanzierungsmodellen für Diamond Open Access Einleitung Die vorliegende Handreichung entsteht im Arbeitspaket "Neue Ansätze der Open-Access-Finanzierung" im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network 2. Schwerpunkt des Arbeitspaketes ist es, Workshops und Informationsveranstaltungen zu organisieren, die sich mit der Umsetzung eines (integrierten) Informationsbudgets sowie mit neuen Ansätzen der Finanzierung von Diamond Open Access befassen. Die Workshopreihe entstand vor dem Hintergrund, dass Hochschulen und Forschungseinrichtungen angehalten sind, integrierte Informationsbudgets zu erarbeiten. Diese Vorgabe resultierte aus den Empfehlungen des Wissenschaftsrates (2022) sowie dem DFG-Förderprogramm "Open-Access-Publikationskosten". Wie kann und soll ein einrichtungsbezogenes umfassendes Kosten- und Ressourcenmonitoring praktisch umgesetzt werden? Zu dieser Frage besteht bei den Verantwortlichen in den Einrichtungen ein hoher Fortbildungs- und Austauschbedarf. Dies zeigte sich in den hohen Zahlen der Teilnehmer*innen und der durchgehend sehr guten Resonanz auf unsere Workshopreihe " Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen ". Ein Ziel in der Entwicklung und Implementierung eines Informationsbudgets ist die nachhaltige Bereitstellung einer Infrastruktur für wissenschaftliches Publizieren. Im Fokus steht hier Diamond Open Access als Alternative zu den Open-Access-Publikationen, die – für Autor*innen kostenpflichtig – in privatwirtschaftlichen Wissenschaftsverlagen realisiert werden. Wie Diamond Open Access funktionieren kann, was diese Modelle ausmacht und was sie von kostenpflichtigen Angeboten unterscheidet, ist keineswegs immer klar (vgl. Dellmann et al. 2022). In der Informationsreihe „Diamond Open Access als Alternative“ stellen wir deshalb unterschiedliche Diamond-Open-Access-Modelle sowie Untersuchungen und Projekte vor, die sich mit der Umsetzung von Diamond Open Access befassen. Die hier dokumentierten Veranstaltungen fanden seit Herbst 2023 statt. Mit dieser Handreichung wird der dort gesammelte Wissensschatz gebündelt dokumentiert und allen Interessierten zur Verfügung gestellt. Diese Publikation wird weiter wachsen: Als "living document" wird sie kontinuierlich erweitert werden. Dies geschieht zum einen dynamisch auf unserer Internetseite. Außerdem werden wir Zwischenversionen dieser Handreichung als zitierfähiges Dokument auf Zenodo veröffentlichen. Sollten Sie Anmerkungen, Anregungen, Kommentare und Ergänzungen haben, wenden Sie sich gerne an uns unter info@open-access.network . Das Redaktionsteam im Juli 2024 Literatur Dellmann, Sarah; Xenia van Edig, Jesko Rücknagel & Stefan Schmeja (2022). Facetten eines Missverständnisses. Ein Debattenbeitrag zum Begriff "Diamond Open Access". o-bib – das offene Bibliotheksjournal , 9 (3), 1-12. https://doi.org/10.5282/o-bib/5849 Wissenschaftsrat (2022). Empfehlungen zur Transformation des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access . https://doi.org/10.57674/FYRC-VB61 Teil I Informationsbudget Workshopreihe "Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen" Die finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation und vor allem das "Informationsbudget" standen im Mittelpunkt der Reihe mit insgesamt sechs Workshops , die im Rahmen des BMFTR-geförderten Projekts open-access.network 2 von der Universitätsbibliothek Bielefeld und dem Helmholtz Open Science Office veranstaltet wurde. Literatur Dammann, Katja, Ferguson, Lea-Maria, Meistring, Marcel & Schultze-Motel, Paul (2024). Informationsbudget: Navigation auf den Wegen zur Open-Access-Transformation [Poster]. Open-Access-Tage 2024, Köln. https://doi.org/10.5281/zenodo.11617334 Workshop 1: "Finanzierungsströme für die Open-Access-Transformation – Überblick und Stand der Diskussion" Datum: 13.09.2023 Einführung Der Workshop war der Auftakt zur Reihe " Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen" . Im Mittelpunkt stand die finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation mit dem Schwerpunkt "Informationsbudget" (vgl. Wissenschaftsrat 2022). Nach einer Einführung folgten zwei Impulsvorträge. Prof. Gerard Meijer, Mitglied des Wissenschaftsrats, sprach über "Strategic Aspects of the Open Access Transformation". Dr. Bernhard Mittermeier von der Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich berichtete über Jülicher Erfahrungen mit der Einführung eines Informationsbudgets. Anschließend wurden praktische Fragen der Finanzierung in Kleingruppen (Breakout-Sessions) diskutiert: Wie können verzweigte und intransparente Finanzströme des Publizierens identifiziert werden? Wie können Finanzströme für Open Access durch ein transparentes Informationsbudget reformiert werden? Welche Lösungsansätze gibt es bereits? Die Teilnehmer*innen erhielten grundlegende Einblicke in das Thema; Austausch und Vernetzung für praktische Lösungen wurde gefördert. Hier geht es zum Ankündigungstext und Programm . Materialien Die Präsentationsfolien der drei Referenten sind auf Zenodo veröffentlicht. Meijer, Gerard (2023). Strategic Aspects of the Open Access Transformation . https://doi.org/10.5281/zenodo.8349048 Mittermaier, Bernhard (2023). Auf dem Weg zum Informationsbudget: Erfahrungen aus dem Forschungszentrum Jülich . https://doi.org/10.5281/zenodo.8349067 Schirrwagen, Jochen (2023). Eine Einführung in das Thema Informationsbudget – was bisher geschah . https://doi.org/10.5281/zenodo.8349022 Bericht, Highlight, wichtigste Punkte, Fazit Hier geht es zum Blogbeitrag Es gab sechs Breakout-Sessions, in denen die Teilnehmer*innen und Referenten miteinander diskutierten. Die Moderator*innen hatten einen Leitfaden, um die Gespräche mit Fragen und Impulsen zu steuern. Dokumentiert wurden die Diskussionsergebnisse auf Miro-Boards, die im Nachhinein von den Teilnehmer*innen eingesehen werden konnten. Highlight: Die Referenten Prof. Gerard Meijer und Dr. Bernhard Mittermeier sind mit in die Kleingruppen gegangen und haben sich auch an der Diskussion im Schlussplenum beteiligt. Was die Teilnehmer*innen bewegt (Zitate aus den Breakout-Sessions): "Das Informationsbudget ist ein wichtiges Thema, aber wir haben noch nicht damit angefangen." "Es gibt Bedenken in den Instituten, dass die Hoheit über ihr Budget eingeschränkt werden könnte." "Bibliothek wird über alle anfallenden Rechnungen im Bereich Publikationskosten informiert." "Zusammenspiel von Finanzabteilung, Controlling, Bibliothek und Vorstand ist notwendig." "Könnte man das Forschungsinformationssystem nutzen?" "Für das Informationsbudget braucht es den politischen Willen der Leitungsebene." "Die Kommunikation sollte professionalisiert werden." "Manchmal wird eine Publikationsrechnung aus drei Mitteltöpfen eines Lehrstuhls beglichen." Wissenschaftsrat (2022). Empfehlungen zur Transformation des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access . https://doi.org/10.57674/FYRC-VB61 Workshop 2: "Erste Schritte zum Informationsbudget: Publikationskosten erfassen und sichtbar machen" Datum: 07.02.2024 Einführung Der Workshop gliederte sich in drei Teile, die verschiedene Aspekte zur Einführung und Umsetzung eines Informationsbudgets thematisierten. Teil 1: Kostenmonitoring und -reporting in der eigenen Institution mit der Datenbank Open APC. Teil 2: Praxis der Rechnungserfassung – Vorstellung von zwei Ansätzen mit einem Fokus auf die Entwicklung, Entscheidung und Implementierung. Zentraler Weg: alle Rechnungen zu Publikationskosten werden an einem Ort zusammengeführt Dezentraler Weg: Publikationskosten werden anhand von Rechnungsinformationen identifiziert und erfasst Teil 3: Einbindung und Nachnutzung von Publikationskosten in einem Repositorium mit externer Übermittlung der Kosteninformationen mit dem Metadatenschema von openCost. Die vorgestellten Beispiele wurden intensiv diskutiert, wobei die einrichtungsspezifischen und -übergreifenden Herausforderungen praxisorientiert verglichen und bewertet wurden. Die Praxisberichte waren gute Impulse für regen Austausch und Vernetzung der Teilnehmer*innen. Hier geht es zum Ankündigungstext und Programm . Materialien Die Präsentationsfolien der Referent*innen sind auf Zenodo veröffentlicht. Bartlewski, Julia (2024). Transparentes Kostenreporting mit OpenAPC. https://doi.org/10.5281/zenodo.10649830 Deinzer, Gernot (2024). Erfassung von Publikationskosten an der Universität Regensburg: der (lange) Weg zu einer zentralen Rechnungsbearbeitung. https://doi.org/10.5281/zenodo.10650327 Stein, Lisa-Marie (2024). openCost & DESY: zentrale Erfassung und Nachnutzung von Kostendaten im Repositorium. https://doi.org/10.5281/zenodo.10650661 Voß, Viola (2024). Von Nadeln und Heuhaufen: erste Schritte zu einem Informationsbudget für die Universität Münster. https://doi.org/10.5281/zenodo.10650395 Bericht, Highlight, wichtigste Punkte, Fazit Hier geht es zum Blogbeitrag Es waren über die Dauer des Workshops mehr als 180 Teilnehmer*innen dabei, die Diskussionen waren sehr rege und das Feedback sehr positiv. Workshop 3: "Rechnungen für Publikationskosten abteilungsübergreifend kennzeichnen und erfassen" Datum: 29.05.2024 Einführung Wie gelingt die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit mit dem Ziel, die Publikationskosten für die gesamte Einrichtung zu erfassen, zu steuern und schließlich zu budgetieren? Der Workshop richtete sich an Kolleg*innen-Tandems aus Bibliotheken und Rechnungs- bzw. Finanzabteilungen, denn die erfolgreiche Implementierung eines Informationsbudgets erfordert Austausch und Zusammenarbeit. Im ersten Vortrag ging es um die Frage, welche Informationen zu Publikationskosten die Leitungsebene und relevante Bereiche der Verwaltung benötigen. Melanie Stummvoll und Christian Kaier berichteten aus dem Projekt Austrian Transition to Open Access Two (AT2OA²). Danach beleuchteten Luise Ott und Franziska Stahlberg die Workflows der Rechnungsbearbeitung in ihrer Bibliothek am Deutschen GeoForschungsZentrum Potsdam. Christina Braunwarth aus der Finanzabteilung ergänzte, wie SAP-Reports im Controlling von Publikationskosten eingesetzt werden können. Wie sich all die Daten sinnvoll erfassen und zusammenbringen lassen, präsentierten Carsten Elsner und Christian Knoop von der TU Braunschweig anhand einer browserbasierten Open-Source-Software: CODA (Customizable Open Access Database Application). Hier geht es zum Ankündigungstext und Programm . Materialien Die Präsentationsfolien der Referent*innen sind auf Zenodo veröffentlicht. Braunwarth, Christina (2024). Publikationen – Herausforderungen für interne Schnittstellen und SAP. https://doi.org/10.5281/zenodo.11577823 Elsner, Carsten und Christian Knoop (2024). Introducing CODA – Customizable Open Access Database Application. https://doi.org/10.5281/zenodo.11578273 Kaier, Christian und Melanie Stummvoll (2024). Erhebung und Analyse von Publikationskosten – Empfehlungen zur bereichsübergreifenden Zusammenarbeit. https://doi.org/10.5281/zenodo.11576501 Ott, Luise; Diana Otto & Franziska Stahlberg (2024). Workflows zur Rechnungsbearbeitung für Publikationskosten am Deutschen GeoForschungsZentrum (GFZ). https://doi.org/10.5281/zenodo.11577384 Bericht, Highlight, wichtigste Punkte, Fazit Hier geht es zum Blogbeitrag Workshop 4 "Gemeinsam geht es besser – Kooperationen auf dem Weg zum Informationsbudget" Datum: 24.09.2024 Einführung Die Einführung eines Informationsbudgets stellt die Wissenschaftseinrichtungen vor sehr unterschiedliche Herausforderungen. Können sie sinnvoll kooperieren, obwohl die Rahmenbedingungen so verschieden sind? In dem Workshop wurden verschiedene Formen und Ebenen von Zusammenarbeit, Vernetzung und Austausch vorgestellt. Zu Beginn stellte sich der „Kooperationsverbund Thüringer Hochschulbibliotheken“ vor, in dem sich die beteiligten Einrichtungen auf die gemeinsame Gestaltung der Open-Access-Transformation konzentrieren. Henrike Walter von der Ernst-Abbe-Hochschule und Lea Satzinger von der Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek berichten über aktuelle Entwicklungen. Anschließend wurden zwei Praxisbeispiele aus dem thüringischen Verbund vorgestellt, die die Zusammenarbeit im OA-Monitoring und der OA-Finanzierung beleuchteten. Hiervon berichteten Lea Satzinger und Peter Blume von der TU Ilmenau. Anschließend wechselte der Fokus nach Nordrhein-Westfalen, wo die Landesinitiative openaccess.nrw als Serviceeinrichtung für Hochschulen fungiert. Nina Schönfelder und Jan-Philip Tummes von der Universität Bielefeld präsentierten Erhebungen zu Publikationszahlen und -kosten und hinterfragten kritisch deren Aussagekraft. Kooperationen erleichtern die Arbeit und ermöglichen neue Lösungsansätze. Um den Austausch zwischen den verschiedenen Wissenschaftseinrichtungen zu fördern, hatte sich bereits 2023 die Fokusgruppe Informationsbudget gegründet. Margit Schön und Irene Barbers vom Forschungszentrum Jülich erläuterten die Motivation hinter dieser Initiative und die bisherigen Erfolge. Hier geht es zum Ankündigungstext und Programm . Materialien Die Präsentationsfolien der Referent*innen sind auf Zenodo veröffentlicht. Barbers, Irene, & Schön, Margit (2024). Graswurzelbewegung zur Zusammenarbeit – die Fokusgruppe Informationsbudget . https://doi.org/10.5281/zenodo.13842910 Satzinger, Lea, & Blume, Peter. (2024). Kooperation zu OA-Monitoring und OA-Finanzierung – zwei Praxisbeispiele . https://doi.org/10.5281/zenodo.13842671 Satzinger, Lea, & Walter, Henrike. (2024). Open Access und das Informationsbudget – Zusammenarbeit im Kooperationsverbund Thüringer Hochschulbibliotheken . https://doi.org/10.5281/zenodo.13842556 Tummes, Jan-Philip, & Schönfelder, Nina (2024). Die Kostenreports der Landesinitiative openaccess.nrw . https://doi.org/10.5281/zenodo.13842883 Bericht, Highlight, wichtigste Punkte, Fazit Hier geht es zum Blogbeitrag In der Verschiedenheit finden sich immer Gemeinsamkeiten, die Ausgangspunkt für erfolgreiche Zusammenarbeit sind. Wie erfolgreich der Austausch für die Weiterentwicklung guter Ideen ist, zeigte dieser Workshop. "Ich habe sehr viele neue Infos bekommen. Die Diskussion am Ende war sehr interessant. Vielen Dank!" "S chöne Veranstaltungsreihe, die mittlerweile erfreulich praxisorientiert ist" " I especially appreciate the visualizations of the budgets: percentages from various sources to various publishers or researchers, what funding sources (e.g., grants) are utilized, etc." Workshop 5 "Personalressourcen und Infrastrukturkosten als Teil des Informationsbudgets" Datum: 25.02.2025 Einführung In diesem Workshop lag der Fokus auf Aspekten im Informationsbudget, die bislang eher wenig beachtet wurden, wie Personalaufwände und Betrieb von Infrastruktur für Repositorien, OJS-Instanzen oder Publikationsberatung. Wie viele Personenstunden sollten ins Informationsbudget eingerechnet werden? Welche Infrastrukturkosten gehören dazu? In vier Vorträgen betrachteten die vier Referent*innen den Publikationsprozess aus vier verschiedenen Perspektiven: Beschaffung und Finanzierung akademischer Publikationen an einer Wissenschaftseinrichtung Produktionsprozesse von Open-Access-Büchern in einem mittelständischen Wissenschaftsverlag Betrieb einer Diamond-Open-Access-Zeitschrift durch eine Fachgesellschaft Personal- und Infrastrukturkosten für Open-Access-Zeitschriften an einer Wissenschaftseinrichtung Hier geht es zum Ankündigungstext und Programm . Materialien Die Präsentationsfolien der vier Impulsvorträge sind auf Zenodo veröffentlicht. Budrich, Barbara (2025). Mehr als ein Knopfdruck: die unsichtbare Verlagsarbeit hinter OA-Publikationen . https://doi.org/10.5281/zenodo.14938939 Deinzer, Gernot (2025). Personal- und Kostenaufwand beim Betrieb von Open-Access-Zeitschriften an einer wissenschaftlichen Einrichtung . https://doi.org/10.5281/zenodo.14939048 Mittermaier, Bernhard (2025). Personalkosten im Schalenmodell des Informationsbudgets . https://doi.org/10.5281/zenodo.14938885 Osteneck, Tina (2025). Diamond Open Access kostet nichts? Doch! https://doi.org/10.5281/zenodo.14938990 Bericht, Highlight, wichtigste Punkte, Fazit Hier geht es zum Blogbeitrag Der Workshop war mit 130 Teilnehmer*innen sehr gut besucht, die Diskussionen waren sehr rege und das Feedback sehr positiv. Vor allem die verschiedenen Perspektiven fanden viele bereichernd. Zwar zeigte sich, dass die Erfassung von Personalkosten für das Informationsbudget schwierig ist, jedoch lohnt sich der Aufwand, um ein möglichst vollständiges Bild zu erhalten. Stimmen von Teilnehmer*innen: “Besonders gefallen haben mir die Auswahl der Vorträge und die offene Diskussion. Ich nehme viele Impulse aus der Veranstaltung mit.” “Sehr schön: die Verschiedenartigkeit der Beiträge, die insgesamt einen perfekten Überblick über die verschiedenen Facetten boten. Eine der tollsten Veranstaltungen in einem spannenden Gebiet (zu dem ich dachte, dass das meiste schon gesagt ist).” Workshop 6 "Informationsbudget als Leitungsaufgabe" Datum: 22.09.2025 Einführung Der Workshop richtete sich an Entscheidungsträger*innen auf Leitungsebene der Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen und fand als geschlossene Veranstaltung statt. Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und open-access.network öffneten gemeinsam einen Diskussionsraum für eine erste Zwischenbilanz zum Informationsbudget – drei Jahre nach der Empfehlung des Wissenschaftsrates (2022) für Informationsbudgets in den einzelnen Wissenschaftseinrichtungen zu etablieren. Einführend präsentierte Prof. Dr. Gerard J. M. Meijer, die Empfehlungen des Wissenschaftsrats die gesamten Publikationskosten einer Einrichtung (Beschaffung, Lizensierung, Publikationsfinanzierung für analoge, digitale und frei zugängliche wissenschaftliche Literatur) in einem gesamten Informationsbudget zusammenzufassen. Anschließend berichteten die Universitäten Bielefeld und Leipzig über ersten Erfahrungen bei der Einrichtung und Etablierung eines Informationsbudgets an ihren Häusern. Moderiert vom Generalsekretär der HRK, Jens-Peter Gaul, entstand ein reger Austausch, der sich vielfach um folgende Fragen drehte: Wie ist der Stand der Entwicklung? Welche Erfahrungen wurden bereits gemacht? Ist ein Informationsbudget das passende Steuerungsinstrument zur Kostenkontrolle in der Publikationserwerbung und -finanzierung? Hier geht es zum Ankündigungstext und Programm . Materialien Die Präsentationsfolien der Impulsvorträge von Gerard Meijer sowie Ulrich Rückert & Dirk Pieper sind auf Zenodo veröffentlicht. Meijer, Gerard (2025). S trategic aspects of the OA transformation; Input zum Informationsbudget https://doi.org/10.5281/zenodo.17192906 Rückert, Ulrich, & Pieper, Dirk (2025). Zum Stand der Einführung eines Informationsbudgets an der Universität Bielefeld https://doi.org/10.5281/zenodo.17193032 Bericht, Highlight, wichtigste Punkte, Fazit Hier geht es zum Blogbeitrag Die Einladung zum Workshop wurde von der Hochschulrektorenkonferenz verschickt. Rund 50 Personen nahmen teil, darunter Entscheidungsträger*innen aus Rektoraten sowie Leitungspersonal der Hochschulbibliotheken. Die Diskussionen waren von großer Offenheit geprägt und man war sich einig, dass dies erst der Auftakt für einen längeren Austausch über die Veränderungen in den akademischen Publikationsprozessen sein würde. Prof. Dr. Gerard J. M. Meijer: “Ein Informationsbudget zwingt uns, uns mit der Frage zu befassen, wofür wir Geld in der Wissenschaft ausgeben – und welche Werte dahinterstehen.” Stimmen von Teilnehmer*innen: “Ein integriertes Informationsbudget trägt dazu bei den ‘weißen Fleck’ der Publikationskosten auszufüllen.” “Auch Betriebskosten müssen berücksichtigt werden.” “Wir müssen effizienter werden, wir brauchen bessere Daten.” “Ein Umdenken ist nötig, weil die großen Verlage ihre Preise weiter erhöhen werden.” Teil II Diamond Open Access Informationsreihe "Die Open-Access-Transformation nachhaltig gestalten. Diamond OA als Alternative" APC-, bzw. BPC-basierte Geschäftsmodelle zur Finanzierung von Open Access haben sich in den vergangenen zwanzig Jahren weit verbreitet. Dies stellt Bibliotheken zunehmend vor finanzielle und administrative Probleme und reproduziert Zugangsbarrieren im Wissenschaftssystem, gegen die die Open-Access-Bewegung einst angetreten war. Vor diesem Hintergrund werden in den vergangenen Jahren verstärkt gebührenfreie Finanzierungsmodelle untersucht (Bosman et al. 2021; Becerril et al. 2021) und diskutiert. Mit ihnen verbindet sich die Hoffnung auf eine kostengünstigere, fairere und nachhaltigere Open-Access-Transformation (vgl. Fuchs/Sandoval 2013; Dellmann et al. 2022). In der Veranstaltungsreihe werden Untersuchungen, Konzepte und praktische Ansätze zur Umsetzung von APC-freiem Open Access vorgestellt und der Frage nachgegangen, wie Bibliotheken Diamond-Open-Access-Modelle unterstützen und damit das Publizieren im Open Access nachhaltiger gestalten können. Literatur Bosman, Jeroen; Jan Erik Frantsvåg; Bianca Kramer; Pierre-Carl Langlais & Vanessa Proudman: OA Diamond Journals Study. Part 1: Findings . https://doi.org/10.5281/zenodo.4558704 Becerril, Arianna; Jeroen Bosman; Lars Bjørnshauge; Jan Erik Frantsvåg; Bianca Kramer; Pierre-Carl Langlais; Pierre Mounier; Vanessa Proudman; Claire Redhead & Didier Torny: OA Diamond Journals Study. Part 2: Recommendations . https://doi.org/10.5281/zenodo.4562790 Fuchs, Christian und Marisol Sandoval (2013-09-09): The Diamond Model of Open Access Publishing: Why Policy Makers, Scholars, Universities, Libraries, Labour Unions and the Publishing World Need to Take Non-Commercial, Non-Profit Open Access Serious . In: TripleC: Communication, Capitalism & Critique. 11 (2): S. 428–443. https://doi.org/10.31269/triplec.v11i2.502 Dellmann, Sarah; Xenia van Edig; Jesko Rücknagel & Stefan Schmeja (2022): Facetten eines Missverständnisses: Ein Debattenbeitrag zum Begriff „Diamond Open Access“. o-bib – das Offene Bibliotheksjournal Herausgeber VDB, 9(3), 1-12. https://doi.org/10.5282/o-bib/5849 Veranstaltung 1: "CODRIA, PLATO und KOALA. Diamond Open Access und Ansätze der konsortialen Finanzierung in Deutschland und in der Schweiz" Datum: 20.09.2023 Die erste Veranstaltung der Informationsreihe beschäftigte sich am 20.09.2023 mit den drei Projekten CODRIA (Universität Bielefeld), PLATO (Universität Zürich) und KOALA (TIB Hannover/Universität Konstanz). Alle drei Projekte befassen sich aus jeweils unterschiedlichen Blickwinkeln und Ausrichtungen mit Diamond Open Access. Referent*innen Dr. Niels Taubert (Universität Bielefeld, Projekt CODRIA) Dr. Daniela Hahn (Universität Zürich, Projekt PLATO) Dr. Alexander Pöche (TIB Hannover, Leiter des Referats Lizenzen und beteiligt am Projekt KOALA) Gebührenfreies Open Access, so genanntes Diamond oder auch Platinum Open Access, ermöglicht ein Publizieren im Open Access ohne Autor*innengebühren. Entstehende Kosten werden über Mitgliedschaften oder gemeinschaftliche bzw. konsortiale Finanzierungsmodelle gedeckt. Als Alternative zu APC/BPC-basiertem Open Access wird Diamond OA in jüngster Zeit viel besprochen. In seinen Empfehlungen für die Transformation des wissenschaftlichen Publizierens hin zu Open Access stellt der Wissenschaftsrat mit Blick auf die Situation in Deutschland fest, dass Diamond-Open-Access-Publikationen "zur Diversität des Systems beitragen und Druck auf Anbieter gebührenfinanzierter Publikationsorgane ausüben" (Wissenschaftsrat 2022, 68). Auf europäischer Ebene hat die Diamond-Open-Access-Studie von Bosman et al (2021) eine Bestandsaufnahme von Open-Access Zeitschriften und Plattformen unternommen, deren Finanzierungsformen, technische und organisatorische Herausforderungen und Potentiale untersucht. Dieser Entwicklung schließen sich in Deutschland und der Schweiz die Projekte KOALA (Konsortiale Open-Access-Lösungen aufbauen), CODRIA (Community-Driven Open Access Journals zwischen wissenschaftlichen und ressourcenbezogenen Anforderungen) und PLATO (Platinum Open Access Funding) an. Während das KOALA-Projekt ein konsortiales Modell entwickelte, in dem die beteiligten Einrichtungen (Hochschulbibliotheken) Open-Access-Zeitschriften und Buchreihen finanzieren, unternahmen die Projekte CODRIA und PLATO eine Bestandsaufnahme der Platinum/Diamond-Open-Access-Journal-Landschaft in Deutschland bzw. der Schweiz (vgl. Hahn et al. 2023, Taubert et al. 2023). Das Projekt PLATO plant im zweiten Schritt ein Modell zu entwickeln, wie das Erscheinen von Diamond-Open-Access-Zeitschriften in Zukunft verbessert, unterstützt und finanziert werden kann. Materialien Die Präsentationsfolien der Referent*innen sind auf Zenodo veröffentlicht. Hahn, Daniela (2023): Diamond Open Access in der Schweiz. Zum Stand der Diskussion. Informationsveranstaltung PLATO, KOALA und CODRIA: Die Diamond-Open-Access-Landschaft und Ansätze konsortialer Finanzierung in Deutschland und der Schweiz ., open-access.network. https://doi.org/10.5281/zenodo.10370101 Taubert, Niels (2023): Diamond-Open-Access-Journale in Deutschland – zur Lage eines besonderen Zeitschriften-Segments. Informationsveranstaltung „PLATO, KOALA und CODRIA: Die Diamond-Open-Access-Landschaft und Ansätze konsortialer Finanzierung in Deutschland und der Schweiz“ , open-access.network. https://doi.org/10.5281/zenodo.10371485 Literatur Becerill, Arianna; Lars Bjørnshauge; Jeroen Bosman; Jan Erik Frantsvåg; Bianca Kramer; Pierre-Carl Langlais Vanessa Proudman; Claire Redhead; Didier Torny & Pierre Mounier (2021): OA Diamond Journals Study. Part 2: Recommendations . http://doi.org/10.5281/zenodo.4562790 Benz, Martina; Andreas Kirchner & Marco Tullney (2023): Konsortiale Open-Access-Lösungen aufbauen (KOALA): Erfahrungen mit Redaktionen und Verlagen . https://doi.org/10.5281/zenodo.8127606 Bosman, Jeroen; Jan Erik Frantsvåg; Bianca Kramer; Pierre-Carl Langlais & Vanessa Proudman (2021): OA Diamond Journals Study . Part 1: Findings . https://doi.org/10.5281/zenodo.4558704 Bruns, Andre; Yusuf Cakir; Sibel Kaya; Samaneh Beidaghi & Niels Christian Taubert (2022, August 31): Diamond Open Access Journals, Germany (DOAG) (Version 1.1.). Bibliometrics Working Group at the Institute for Interdisciplinary Studies of Science, Bielefeld University. https://doi.org/10.4119/unibi/2965484 Hahn, Daniela; Jennifer Hehn; Christian Hopp & Gernot Pruschak (2022, December): Mapping the Swiss landscape of diamond open access journals: The PLATO study on scholar-led publishing . https://doi.org/10.5281/zenodo.7461728 Taubert, Niels; Linda Sterzik & Andre Bruns (2024): Mapping the German Diamond Open Access Landscape. Minerva . https://doi.org/10.1007/s11024-023-09519-7 Veranstaltung 2: „Opening the Future und das Open Book Collective. Diamond Open Access für Bücher?“ Datum: 29.11.2023 Für Wissenschaftler*innen sind Open-Access-Bücher immer noch schwieriger zu realisieren als Zeitschriftenartikel im Open Access. Die Ursache liegt in den hohen Preisen der kommerziellen Wissenschaftsverlage gepaart mit nur wenigen Förderangeboten. Thema der zweiten Veranstaltung im Rahmen der Informationsreihe war deshalb die Frage, wie sich Open-Access-Bücher zu fairen Preisen oder sogar BPC-frei realisieren lassen. Damit befasst sich die Copim- Community seit 2020. Zwei in diesem Kontext entwickelte Modelle wurden in der Veranstaltung vorgestellt: Opening the Future ermöglicht die Finanzierung von Open-Access-Büchern durch ein Mitgliedschaftsmodell: Gegen einen jährlichen Mitgliedsbeitrag stellen Wissenschaftsverlage Bibliotheken eine Auswahl ihrer Backlist als Ebooks zum Download zur Verfügung. Die Einnahmen aus diesen Mitgliedsbeiträgen ermöglichen die Realisierung von neuen Open-Access-Büchern. Open Book Collective (OBC) ist eine aus dem COPIM-Projekt hervorgegangene Non-Profit-Organisation, die Bibliotheken, Verlage, Wissenschafler*innen und Open-Access-Professionals mit dem Ziel vernetzt, den Zugang zu diversen und fairen Open-Access-Angeboten zu ermöglichen. Dabei setzt das OBC auf eine Organisationsstruktur, in der alle Stakeholder mitentscheiden und eine kommerzielle Übernahme ausgeschlossen ist. Für Publikationsdienstleister und Verlage erlaubt das OBC eine Finanzierung ihres Betriebs durch ein Mitgliedschaftsmodell. Bibliotheken und Wissenschaftler*innen können auf der OBC-Online-Plattform Open-Access-Publikationen recherchieren, bestellen bzw. downloaden sowie Bestellungen und Subskriptionen verwalten. In der Veranstaltung wurden die beiden Initiativen vorgestellt und ihr Potenzial aus Sicht wissenschaftlicher Bibliotheken diskutiert. Referent*innen Dr. Joe Deville (Senior Lecturer Lancaster University & Managing Director Open Book Collective) Tom Grady (Scholarly Publishing Outreach Officer, Birkbeck, University of London, Opening the Future) Dr. Andrea Hacker (Open-Access-Beauftragte der Bibliothek der Universität Bern & Boardmitglied im Open Book Collective) Materialien Die Präsentationsfolien der Referent*innen sind auf Zenodo veröffentlicht. Joe Deville (Lancaster University / Mattering Press/ Open Book Collective): Meet the Open Book Collective Tom Grady (COPIM, Birkbeck, University of London, Opening the Future): Making Open Access Book Funding Work Fairly. Opening the Future library membership scheme Andrea Hacker (Universitätsbibliothek Bern): Diamond Open Access Books and the Library. Some Thoughts Literatur Weitere Informationen, Studien und Berichte von COPIM finden sich hier: https://copim.pubpub.org/ Morka, Agata und Rupert Gatti (2021): Academic Libraries and Open Access Books in Europe. A Landscape Study. https://doi.org/10.5281/zenodo.4483773 Deville, Joe (2022, September 22): Open Book Collective: Reconfiguring value in open book publishing. OASPA Conference 2022 (OASPA22), online. https://doi.org/10.5281/zenodo.7107756 Barnes, Lucy und Rupert Gatti (2022, November 8): Funding OA Books. Open Access Monographs: where we are now and how to make mandates a reality, online. https://doi.org/10.5281/zenodo.7307273 Barnes, Lucy; Tom Grady; Joe Deville; Rupert Gatti & Toby Steiner (2023, Juli 13): Open Book Futures: Working together to Build Community-owned Infrastructures for OA books. COPIM – SciELO 25 Years Seminar „Open Book Futures: Working together to Build Community-owned Infrastructures for OA books“, online. https://doi.org/10.5281/zenodo.8142775 Eve, Martin Paul und Joe Deville (2022, März 16): Making Open Access Books Work Fairly: establishing collaboration between libraries, publishers, and infrastructure providers. #RLUK22: Mapping the new open for research libraries (RLUK22), online. https://doi.org/10.5281/zenodo.6361873 Veranstaltung 3: "Fair Open Access Funds - What libraries can do to promote Diamond Open Access" Datum: 6.11.2024 Da sowohl die Subskriptions- als auch die Publikationskosten für wissenschaftliche Zeitschriften und Monographien weiter steigen, wird viel über Diamond Open Access als alternative Finanzierungsmöglichkeit diskutiert. Doch wie können wissenschaftliche Bibliotheken Diamond Open Access unterstützen? Ein Ansatz ist die Einrichtung eines separaten Publikationsfonds für Fair Open Access. Bei Fair Open Access geht es in erster Linie um die Unterstützung von Publikationsinfrastrukturen und wissenschaftlichen Initiativen, um das wissenschaftliche Publizieren zu stärken. Die Fair Open Access Alliance (FOAA) hat fünf Grundprinzipien festgelegt, die Zeitschriften einhalten müssen, um als Fair Open Access zu gelten. Dazu gehören: 1) Führung durch die akademische Gemeinschaft, 2) Sicherstellung, dass die Autoren das Urheberrecht an ihrer Arbeit behalten, 3) sofortiger und uneingeschränkter Open Access zu allen Inhalten, 4) Trennung von Einreichung und Veröffentlichung von obligatorischen Gebühren und 5) Beibehaltung niedriger, transparenter und verhältnismäßiger Kosten für alle notwendigen Gebühren. Zur Unterstützung von Fair-Open-Access-Initiativen stellen einige Universitätsbibliotheken spezielle finanzielle Mittel in Form von Fair-Open-Access-Fonds zur Verfügung. Bei der Veranstaltung haben sich zwei von Ihnen vorgestellt: Der KU Leuven Fund for Fair Open Access widmet sich der Förderung einer kosteneffizienten und nachhaltigen Umsetzung von Open Science. Der Fonds unterstützt die Entwicklung neuer Publikationsmodelle sowie Open-Science-Initiativen und -Infrastrukturen mit dem Ziel, von teuren, gewinnorientierten Geschäftsmodellen wegzukommen und Wissenschaftler*innen die Möglichkeit zu geben, die Kontrolle über den Publikationsprozess zurückzugewinnen. Die Technische Universität (TU) Berlin und ihre Universitätsbibliothek, hat im Jahr 2024 einen Fair Open Access-Fonds eingerichtet, um die bestehende Unterstützung für Open Access weiter auszubauen. Der Fokus der Fair OA-Förderung liegt auf Publikations- oder Infrastrukturprojekten, die nachhaltige und offene Publikationsstrukturen stärken, Vielfalt statt Monopolismus fördern und Kooperationen als Innovationsmotor begreifen. Referent*innen Michaela Voigt (TU Berlin) Demmy Verbeke (KU Leuven) Materialien Die Präsentationsfolien der Referent*innen sind auf Zenodo veröffentlicht. Michaela Voigt (TU Berlin): Fund for sustainable and Fair Open Access at TU Berlin Demmy Verbeke (KU Leuven): KU Leuven Fund for Fair Open Access Veranstaltung 4: "International Insights into Diamond Open Access - How Does DOA Work Across Borders?" Datum: 5.12.2024 Diamond Open Access (DOA) zielt darauf ab, Ungleichheiten im wissenschaftlichen Publikationswesen durch mehrere Schlüsselmechanismen zu beseitigen. Durch die Abschaffung von Publikationsgebühren sollen elitäre Auswahlpraktiken reduziert und sowohl institutionsspezifische als auch internationale Ungleichheiten beim Zugang zu Publikationsmöglichkeiten gemildert werden. Als globale Bewegung fördert DOA per se internationale Verbindungen: digitale Publikationen sind weltweit zugänglich und ermöglichen es Forschern, ihre Arbeit unabhängig von ihren Heimatinstitutionen zu teilen. Verschiedene internationale Initiativen treiben derzeit das Wachstum von DOA voran und bieten wertvolle Einblicke in die vielfältige globale Landschaft der DOA-Bewegung. Dennoch bleiben Herausforderungen bestehen. Welche Hindernisse stehen der internationalen Zusammenarbeit in diesem Bereich im Wege? Welche Art von Infrastruktur würde eine effektive globale Zusammenarbeit am besten unterstützen? Und welche Lehren können wir aus den bestehenden DOA-Erfahrungen ziehen? Diese Veranstaltung ging diesen Fragen nach und beleuchtete die Möglichkeiten und Wege für eine internationalere und zugänglichere Zukunft des wissenschaftlichen Publizierens. Referent*innen Fernanda Beigel : Principal researcher at the National Scientific and Technical Research Council CONICET and Director of the Research Center on the Circulation of Knowledge ( CECIC , based in National University of Cuyo, Argentina) Caroline Edwards (Birkbeck, University of London): Executive Director of the Open Library of Humanities and Senior Lecturer in Contemporary Literature and Culture Pierre Mounier (École des Hautes Études en Sciences Sociales): OPERAS co-coordinator and DIAMAS project Co-PI Materialien Die Präsentationsfolien der Referent*innen sind auf Zenodo veröffentlicht. Beigel, F., Edwards, C., & Mounier, P. (2024, Dezember 16). International Insights into Diamond Open Access - How Does DOA Work Across Borders?. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.14500946...

  6. Jahresansicht

    2026 < Januar 2026 > 28 29 30 31 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 Praxis-Workshop für Herausgebende: Auf dem Weg zu Diamond Open Access: Kosten planen, Finanzierung finden (online) Online-Vortrag: Bot oder Mensch? Warum das im Open Access kaum zu unterscheiden ist und was das für unsere Infrastruktur bedeutet 14 Welche Wirkung haben Open-Access-Strategien? (Quo Vadis 2025)(online) 15 16 FID Media Bites: Zwischen manueller Annotation und generativer KI: Hybride Workflows für audiovisuelle Analysen mit VIAN & TIB-AV-A 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 Open Divide Lectures: The Global South’s Role in Shaping the Open Science Paradigm 29 OASPA-Webinar: Beyond the Ivory Tower. The Real-World Importance of Open Access Today 30 Answers to the increasingly concentrated use of research results as training data for artificial intelligence 31 < Februar 2026 > 01 02 03 04 05 Open Science Symposium 2026 (Paderborn) 06 FID Media Bites: Vermittlung und Vernetzung von Datenkompetenzen: Erfahrungen aus der NFDI-Praxis (online) 07 01 02 03 04 05 Open Science Symposium 2026 (Paderborn) 06 FID Media Bites: Vermittlung und Vernetzung von Datenkompetenzen: Erfahrungen aus der NFDI-Praxis (online) 07 08 09 10 11 12 Workshop: Open Access und Landeskunde – Neue Wege des Publizierens in Niedersachsen (Hannover) 13 14 15 16 17 18 19 Online-Werkstatt: Was kostet die (Open-Access-Monographien-)Welt? 20 21 22 23 24 Vom Verlag zurück zur Community: Rückkauf der Titelrechte oder Neugründung? (online) 25 Open Divide Lectures: The Promise and Perils of Transparency and Openness (online) 26 Copim Conference (hybrid) Webinar: Open-Access-Publizieren in der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik Magnifying Open Science I: Dashboards (online) 27 Copim Conference (hybrid) 28 < März 2026 > 01 02 03 04 05 This is how we do it: Diamond OA with Janeway at an Austrian University of Technology (online) 06 07 01 02 03 04 05 This is how we do it: Diamond OA with Janeway at an Austrian University of Technology (online) 06 07 08 09 Webinar: From deals to cost distribution: How libraries share and manage the costs of national-level (transformative) open access publishing agreements 10 DSpace Praxistreffen 2026 (Lüneburg) 11 DSpace Praxistreffen 2026 (Lüneburg) 12 Quo Vadis: Wie sollte eine faire Finanzierung von Open Access aussehen? (online) 13 14 15 16 17 openCost: Navigating Cost Transparency (Hamburg) 18 openCost: Navigating Cost Transparency (Hamburg) 19 openCost: Navigating Cost Transparency (Hamburg) 20 21 22 23 24 25 Open Divide Lectures: Who owns scholarly publishing? (online) 26 Magnifying Open Science II: Case studies and narratives (online) 27 OA Datenpraxis Webinar: Open-Access-Reporting in der Praxis (online) 28 29 30 31 01 02 03 04 < April 2026 > 29 30 31 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 OA Datenpraxis Webinar: Open-Access-Reporting - Initiativen und Guidelines 15 Offene Wissenschaft – öffentlicher Nutzen? Perspektiven zur Rolle von Wissenschaft in der Gesellschaft (online) 16 2026 EUA Annual Conference (Istanbul) 17 2026 EUA Annual Conference (Istanbul) OAPEN: Supporting Diamond Open Access and building trust in a global ecosystem (online) 18 19 20 21 22 23 OJS-Netzwerk – Informationen und Austausch (Online) Magnifying Open Science III: Insights from the BUA Participatory Research Map (online) 24 25 26 27 How to make your open access books more accessible (and why it matters) (online) 28 29 Open Access Barcamp (Oldenburg) "This Is How We Do It" Series: Journal of Digital History (online) 30 Open Access Barcamp (Oldenburg) ENABLE!-Werkstatt-Gespräch: Open Access meets KI - Lösungsansätze durch CC-Signals? (online) 01 02 < Mai 2026 > 26 27 How to make your open access books more accessible (and why it matters) (online) 28 29 Open Access Barcamp (Oldenburg) "This Is How We Do It" Series: Journal of Digital History (online) 30 Open Access Barcamp (Oldenburg) ENABLE!-Werkstatt-Gespräch: Open Access meets KI - Lösungsansätze durch CC-Signals? (online) 01 02 03 04 Onlinesprechstunde: Predatory Journals erkennen und vermeiden. Sicher publizieren in der Wissenschaft 05 Umsetzung von Open Access in der angewandten Forschung: Ein Institutsbericht aus dem INP Greifswald 06 07 Putting Publishing Back Into the Hands of the Scientific Community – Diamond Open Access at Helmholtz and Beyond (Online) "This Is How We Do It" Series: DARIAH Overlay Journal Transformations (online) 08 FID Media Bites: Predatory Publishing. Ein kleines Bestiarium des Raubtierverlegens (online) 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 Workshop: Citation Extraction and Parsing (Frankfurt a. M.) 29 Workshop: Citation Extraction and Parsing (Frankfurt a. M.) 30 < Juni 2026 > 31 01 02 03 Improving the Visibility of Diamond Open Access Publications: Services and Use Cases 04 05 06 07 08 09 BiblioVision 2026 – Diamond Open Access (Wien, hybrid) 10 Neue Angebote für die Konsortiale Finanzierung von Diamond Open Access Collective actors: libraries supporting open access without author charges 11 Tools zum Monitoring von Publikationskosten in der Open-Access-Transformation (online) Open Book Collective, Open Journals Collective, and Thoth: Collaborating for a sustainable Diamond OA future 12 13 14 15 Launch to Open: A community-driven path to OA Endlich digital Publizieren! Lizenzen, Urheberrechte, Open Access - Teil 1: Einführung: Urheberrecht und CC-Lizenzen (online) 16 17 18 Bausteine eines institutionellen Informationsbudgets: Empfehlungen für die Leitungsebene Open-Access-Repositorien in Bewegung. Zu ihrer Funktion, Aufgabe und Rolle (online) 19 20 21 22 OLEKonsort Community-Workshop (Berlin) Endlich digital Publizieren! Lizenzen, Urheberrechte, Open Access - Teil 2: Praxisfragen (online) 23 24 25 26 27 28 29 30 01 02 Online Ideathon: KI-Policys im Diamond-Open-Access-Publikationskontext 03 04 < Juli 2026 > 28 29 30 01 02 Online Ideathon: KI-Policys im Diamond-Open-Access-Publikationskontext 03 04 05 06 07 08 09 CC-Lizenzen nutzen und verstehen 10 11 12 13 14 15 Communication and knowledge sharing about libraries' support for open access without author charges (Libraries as Collective Actors Part 2) 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 01 < August 2026 26 27 28 29 30 31 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 OA-Basics und -Publikationsangebote auf peDOCS und im Fachportal Pädagogik. Einführung in Open Access-Grundlagen und Vorstellung der Angebote für die Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung und Fachdidaktik im Fachportal Pädagogik 13 14 15 16 17 18 19 20 Governance gestalten: Wie Journals den Diamond Open Access Standard umsetzen 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 01 02 03 04 05 < September 2026 30 31 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 OJS-Workshop 2026 (Hamburg) 18 OJS-Workshop 2026 (Hamburg) 19 20 21 OASPA Annual Conference (Zagreb, Croatia) 22 OASPA Annual Conference (Zagreb, Croatia) 23 OASPA Annual Conference (Zagreb, Croatia) 24 25 26 27 28 Open-Access-Tage 2026 (Linz) 29 Open-Access-Tage 2026 (Linz) 30 Open-Access-Tage 2026 (Linz) 01 02 03 < Oktober 2026 27 28 Open-Access-Tage 2026 (Linz) 29 Open-Access-Tage 2026 (Linz) 30 Open-Access-Tage 2026 (Linz) 01 02 03 04 05 Open Science Forum Mitteldeutschland 2026 (Leipzig) 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 < November 2026 01 02 03 04 05 06 07 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 01 02 03 04 05 < Dezember 2026 29 30 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 01 02...

  7. Länderdossier Baden-Württemberg

    Open Access auf Länderebene für OA zuständiges Ministerium Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst OA in Koalitionsvereinbarung 2026 , 2021 , 2016 OA in Parteiprogramm CDU FDP GRÜNE LINKE ( 2026 ) SPD OA-Landesstrategie OA in Strategie OA in Landeshochschulgesetz OA in Vertrag / Vereinbarung Hochschulfinanzierungsvereinbarung Baden-Württemberg 2026-2030 Hochschulfinanzierungsvereinbarung Baden-Württemberg 2021-2025 OA/OS-Landesinitiative OA-Landesfond OA/OS-Infrastrukturangebot Länderdossier PubPub...

  8. Länderdossier Bayern

    Open Access auf Länderebene für OA zuständiges Ministerium Bayerisches Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst OA in Koalitionsvereinbarung OA in Parteiprogramm CDU FDP ( 2023 ) GRÜNE ( 2023 ) LINKE ( 2023 ) SPD OA-Landesstrategie OA in Strategie Digitalplan Bayern: Zukunftsstrategie für unsere Heimat 2023 OA in Landeshochschulgesetz OA in Vertrag / Vereinbarung Rahmenvereinbarung und Hochschulverträge 2023 OA/OS-Landesinitiative OA-Landesfond OA/OS-Infrastrukturangebot Länderdossier PubPub...

  9. Länderdossier Berlin

    Open Access auf Länderebene für OA zuständiges Ministerium Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege OA in Koalitionsvereinbarung 2016 , 2021 OA in Parteiprogramm CDU ( 2023 [2021]) GRÜNE ( 2023 [2021]) LINKE ( 2023 [2021]) SPD ( 2023 [2021]) OA-Landesstrategie Open-Access-Strategie für Berlin OA in Strategie OA in Landeshochschulgesetz Berliner Hochschulgesetz - BerlHG ( 2021 ) OA in Vertrag / Vereinbarung Hochschulverträge zwischen dem Land Berlin und den Berliner Hochschulen ( 2024-2028 , 2018-2022 ) OA/OS-Landesinitiative Open Research Office Berlin OA-Landesfond OA/OS-Infrastrukturangebot Forschungs- und Kompetenzzentrum Digitalisierung Berlin (digiS) Länderdossier PubPub Open Access im Koalitionsvertrag Berlin gemeinsam gestalten: Solidarisch. Nachhaltig. Weltoffen . Koalitionsvereinbarung zwischen SPD, Landesverband Berlin, Die Linke, Landesverband Berlin und Bündnis 90/Die Grünen, Landesverband Berlin, 2016-2021: Die Koalition wird die Open-Access-Strategie umsetzen und ein Zukunftsprogramm Digitalisierung der Wissenschaft auflegen. Dabei sollen Open-Access-Publikationen, aber auch digitale Lehr- und Lernformate sowie offene Forschungsdaten etwa durch Regelungen in den Hochschulverträgen unterstützt werden. Hochschulbibliotheken sollen in ihrer Entwicklung als digitale Wissensspeicher durch Investitionen in Infrastruktur, Know-how und Ressourcen unterstützt werden. Die Koalition unterstützt die Schaffung einer Bildungs- und Wissenschaftsschranke im Urheberrecht. Zukunftshauptstadt Berlin. Sozial, Ökologisch, Vielfältig. Wirtschaftsstark . Koalitionsvertrag zwischen SPD, Landesverband Berlin, Bündnis 90/ Die Grünen, Landesverband Berlin und Die Linke, Landesverband Berlin, 2021-2026. Für eine digital souveräne Stadt sind Open Source und offene Standards unverzichtbar. Die Koalition wird bei jeder Softwarebeschaffung nach Open Source Alternativen suchen und speziell für die Verwaltung erarbeitete Software unter freien Lizenzen der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Auch zentrale Förderprogramme für IT-Projekte sollen diesen Ansatz verfolgen. Open Data, Open Application Programming Interface, Creative Commons Lizenzen für digitale und Open Access Lizenzen für wissenschaftliche Dokumente sollen wo möglich verwendet werden. Open Access im Hochschulgesetz Gesetz über die Hochschulen im Land Berlin in der Fassung vom 26. Juli 2011 § 41 Forschungsberichte Die Hochschulen fördern den uneingeschränkten und langfristigen Zugang zu wissenschaftlichen Texten, Forschungsdaten, Software und weiteren Forschungsergebnissen und -quellen sowie Lehr- und Bildungsmaterialien als Praktiken offener Wissenschaft (Open Science). Die Veröffentlichung von Forschungsergebnissen durch die Mitglieder der Hochschulen sollte vorrangig unter freien Lizenzen mit dem Ziel der Nachnutzbarkeit erfolgen (Open Access), soweit nicht rechtliche oder ethische Bestimmungen oder Vereinbarungen mit Dritten dem entgegenstehen. Die Publikationskulturen der jeweiligen Fächer sowie die Rechtesituation der jeweiligen Forschungsgegenstände sind zu berücksichtigen. Dies gilt auch für die Drittmittelforschung. Die Hochschulen ermöglichen ihren Mitgliedern die Primär- und Zweitveröffentlichung im Open Access unter anderem dadurch, dass sie Publikationsdienste, zum Beispiel Repositorien, betreiben, sich an solchen beteiligen oder den Zugang zu geeigneten Publikationsdiensten Dritter sicherstellen. Die Hochschulen fördern die Anerkennung von Praktiken offener Wissenschaft (Open Science) bei der Bewertung von Forschungsleistungen im Rahmen ihrer internen Forschungsevaluation und bei Einstellungsverfahren. § 86 Bibliothekswesen Das Bibliothekssystem der Hochschulen gliedert sich in die zentrale Bibliothek und gegebenenfalls in Fachbibliotheken. Die Bibliotheken haben die Aufgabe, die für Forschung, Lehre und Information erforderliche Literatur und andere Informationsträger zu sammeln, zu erschließen und zur Nutzung bereitzustellen. Sie stellen darüber hinaus forschungsnahe Dienste bereit und unterstützen den freien Zugang zu wissenschaftlicher Information (Open Science). Die Bibliotheken der Hochschule sind zur Zusammenarbeit verpflichtet; zu diesem Zweck schließen die Hochschulen öffentlich-rechtliche Verträge ab....

  10. Länderdossier Brandenburg

    Open Access auf Länderebene für OA zuständiges Ministerium Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur OA in Koalitionsvereinbarung 2019 OA in Parteiprogramm CDU FDP GRÜNE ( 2024 , 2019 ) LINKE ( 2024 , 2019 ) SPD OA-Landestrategie Open-Access-Strategie des Landes Brandenburg ( 2020 ) OA in Strategie Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg ( 2018 ) Digitalprogramm des landes Brandenburg ( 2025 ) OA in Landeshochschulgesetz Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) ( 2024 ) OA in Vertrag/Vereinbarung Hochschulrahmenvereinbarung/Hochschulverträge ( 2024 , 2019 ) Hochschulentwicklungsplanung des Landes Brandenburg bis 2025 ( 2013 ) OA/OS-Landesinitiative Vernetzungs- und Kompetenzstelle Open Access Brandenburg (VuK), AG Publikationsfonds für OA-Monografien Brandenburg , AG OA Monitoring OA-Landesfond ja, für OA-Bücher OA/OS-Infrastrukturangebot FDM-BB Länderdossier PubPub Open Access im Koalitionsvertrag Ein neues Kapitel für Brandenburg. Zusammenhalt, Nachhaltigkeit, Sicherheit. Koalitionsvertrag zwischen SPD Brandenburg and CDU Brandenburg and Bündnis 90/Die Grünen Brandenburg, 2019–2023: Die Koalition wird den öffentlichen Zugang zu digitalen Lehr- und Lernformaten und zu Forschungsdaten und deren Nutzbarkeit im Wissenschaftsbereich im Rahmen der Open-Access-Strategie des Landes erweitern. Die Koalition wird die Hochschulen bei den Herausforderungen der Digitalisierung nicht alleinlassen (S. 33). Open Access im Hochschulgesetz Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) vom 9. April 2024 . §37 Aufgaben und Koordination der Forschung: Die Hochschulen fördern den Wissens- und Technologietransfer insbesondere, indem sie Ergebnisse öffentlich finanzierter Forschung und Ergebnisse, die unter Nutzung öffentlich finanzierter Ressourcen entstanden sind, grundsätzlich unbeschränkt und in digitaler Form (Open Access), auch maschinenlesbar, zugänglich machen, sofern nicht berechtigte Interessen der Hochschule oder Dritter entgegenstehen. Die Hochschulen sollen es ermöglichen, wissenschaftliche Arbeiten, Forschungsdaten und -ergebnisse ihrer Einrichtungen und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in geeigneter Weise auch in elektronischer Form über das Internet zu publizieren. Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) vom 9. April 2024 . § 79 Hochschulbibliothek: Sie unterstützt offene Wissenschaft und Forschung durch forschungs- und bedarfsnahe Infrastruktur- und Beratungsdienstleistungen für das adressatenorientierte wissenschaftliche Publizieren vorzugsweise im Open Access....