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  1. Open Access in der Romanistik

    Was ist Open Access? Hier finden Sie eine Einführung. Quelle: verändert nach Brinken, H. (2021). 10 Gründe für Open Access. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.4643859 ( CC BY 4.0 International ) Was spricht für, was gegen Open Access? Hier finden Sie eine Einführung. Open Access publizieren Hier finden Sie eine Einführung. Open Access in der Linguistik Hier finden Sie eine Einführung. Open Access in der Romanistik Wenngleich die Romanistik den Zugriff auf digitale Publikationen hoch schätzt, ist Open Access hier im Vergleich zu anderen Disziplinen eher unterrepräsentiert. Die Publikationskultur der Disziplin ist heterogen, aber etablierte Modelle der Publikation und Dissemination von Forschungsergebnissen nehmen eine zentrale Rolle ein. Einen besonderen Stellenwert hat nach wie vor die gedruckte Monographie. Auch Sammelbände sind neben Zeitschriften eine wichtige Publikationsform. Vermehrt setzen Verlage und verlagsunabhängige Zeitschriften, aber auch Forschende und Verbände neue Akzente in Form von Open-Access-Publikationen und -Initiativen. Dies betrifft bislang vor allem den Zeitschriftenbereich, zunehmend aber auch Monographien und Sammelbände. Das Thema nimmt immer stärkeren Eingang in die romanistische Publikationskultur, nicht zuletzt durch die Positionierungen und Forderungen der Forschungsförderer. Viele kleine Verlage, die in der Romanistik einen wesentlichen Teil des Publikationsoutputs verantworten, haben inzwischen entsprechende Angebote. Auch das Informationsangebot und die Vernetzungsaktivitäten des Fachinformationsdienstes (FID) Romanistik sind zu nennen. Aus der Community kamen Impulse durch Zeitschriftenneugründungen sowie durch das Positionspapier Open Access und Forschungsdaten. Ein Positionspapier der AG Digitale Romanistik ( Schöch et al., 2017 ) der AG Digitale Romanistik des Deutschen Romanistikverbands . Das Thema bekommt auch durch Workshops des Romanistikverbands insbesondere im Mittelbau-Bereich stärkere Präsenz, wie auch durch überfachliche Diskussionen und Fortbildungsangebote an Graduiertenschulen. Best-practice-Beispiele und konkrete Erfahrungsberichte wurden 2017 in einem Workshop mit Beteiligung von Verlagen, Herausgebenden und Forschenden präsentiert ( Hornung & Trapp, 2018 ). Eine Umfrage ( Hornung et al., 2017 ) des FID Romanistik aus dem Jahr 2016 gibt Aufschluss hinsichtlich der Frage, wie Open Access im Fach wahrgenommen wird und erläutert, welche Faktoren die Forscher*innen im Publikationsprozess hinsichtlich der Entscheidung zwischen Open oder Closed Access beeinflussen. Sie zeigt, dass dabei das Renommee von Verlag, Reihe, Zeitschrift und Herausgebenden entscheidende Faktoren sind. In einigen Fällen hängt von ihnen ab, ob Forschende Open oder Closed Access veröffentlichen, in anderen Fällen ist die Überzeugung der Forscher*innen von Open Access ein eigenständiger Faktor bei der Entscheidung. Peer-Review -Verfahren sind kein entscheidender Faktor, auch in punkto Begutachtung nehmen Herausgebende und Verlage eine prominente Bedeutung ein. Der hohe Verbreitungsgrad von Open-Access-Publikationen sowie deren Auffindbarkeit werden zwar geschätzt, sind aber nicht ausschlaggebend. Impact Factors, die in anderen Disziplinen zentral sind, spielen in der Romanistik kaum eine Rolle. Eine neuere Umfrage des FID (Schepers 2024) lässt auf eine geschärfte Aufmerksamkeit für Open Access schließen: Es werden konkrete Anliegen und Problemstellungen wie die Finanzierung von Open-Access-Monographien oder Möglichkeiten der Zweitveröffentlichung von Verlagspublikationen formuliert. Diese verweisen zugleich auf Informationsbedarf und Hindernisse des Open-Access-Publizierens. Open-Access-Zeitschriften Das Directory of Open Access Journals listet unter den Stichwörtern Romanic languages 66 Einträge und French literature - Italian literature - Spanish literature - Portuguese literature 176 Einträge (Stand: April 2024). Wichtige Open-Access-Zeitschriften sind: apropos [Perspektiven auf die Romania] Estudios Culturales Hispánicos (Universität Regensburg) HeLix – Dossiers zur romanischen Literaturwissenschaft Horizonte – Neue Serie • Nuova Serie Romanische Studien Versants – Revista suiza de literaturas románicas (Universität Bern) Zeitschrift für Katalanistik – Revista d’Estudis Catalans (Deutscher Katalanistenverband) Aus angrenzenden und übergeordneten Bereichen wie der allgemeinen Linguistik und vergleichenden Literaturwissenschaft oder den Digital Humanities sind weitere Zeitschriften auch für die Romanistik relevant, darunter: Glossa: a journal of general linguistics HiN – Alexander von Humboldt im Netz Iberoamericana. América Latina - España - Portugal iMex. México Interdisciplinario/Interdisciplinary Mexico Miradas – Zeitschrift für Kunst- und Kulturgeschichte der Amérikas und der iberischen Halbinsel PhiN – Philologie im Netz Pragmática Sociocultural / Sociocultural Pragmatics Textpraxis. Digitales Journal für Philologie Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht ZfdG - Zeitschrift für digitale Geisteswissenschaften Daneben sind Rezensionsjournale wie fabula.org für die Frankoromanistik zu nennen. Eine Bibliodiversität wird auch mit Blick auf die im romanischen Ausland fester verankerten Open-Access-Publikationen sichtbar, in besonderem Maße hinsichtlich lateinamerikanischer Angebote der Plattformen sciELO , Redalyc , AmeliCA und Latindex ( Müller, 2020 ). Unter den deutschsprachigen Angeboten finden sich aber auch frühe Pionierprojekte. Insbesondere startete PhiN – Philologie im Netz bereits 1997 als reine Open-Access-Publikation. Die Anzahl von Open-Access-Zeitschriften steigt vor allem durch Neugründungen wie apropos [Perspektiven auf die Romania] . Hingegen sind Transformationen bestehender Periodika in der deutschsprachigen Romanistik bislang noch selten. Gewissen Beispielcharakter kann aber etwa die Zeitschrift für Katalanistik haben, die alle Ausgaben hybrid gedruckt und digital Open Access zur Verfügung stellt und dafür auch die älteren Jahrgänge seit Ersterscheinung im Jahr 1988 retrodigitalisiert hat. Eine ähnliche Neupositionierung liegt im Falle von Versants vor. Die Zeitschrift Horizonte - Neue Serie • Nuova Serie wurde nach Einstellung des subskriptionsbasierten Vorläufers Horizonte als eigenständige Open-Access-Publikation neu gegründet. Spektakulär war 2016 die Gründung der Open Access Zeitschrift Glossa , die 2016 aus einem Konflikt zwischen dem Herausgebergremium der Zeitschrift Lingua und dem Verlag Elsevier entstanden ist. Während Publizierende anderer Disziplinen häufig Gebühren (APCs) für Open-Access-Publikationen zahlen müssen, ist dieses Finanzierungsmodell in der Romanistik mit wenigen Ausnahmen nicht üblich. Zumeist ist das Publizieren für die Forschenden kostenfrei, da viele reine Open-Access-Zeitschriften von Instituten bzw. in Eigeninitiative der Herausgebenden betrieben werden ( Diamond Open Access ). Ausnahmen davon sind hybride Zeitschriften der großen Verlage, in denen einzelne Artikel gegen Zahlung von Gebühren Open Access veröffentlicht werden. Relevant ist auch die Möglichkeit einer Zweitveröffentlichung der Beiträge auf einem Dokumentenserver nach einer Embargofrist von 12 Monaten. Im Beispiel von promptus – Würzburger Beiträge zur Romanistik wird dies von den Herausgebenden umgesetzt. In der Romanistik ist das Zeitschriften-Hosting in Eigenbetrieb oder durch die lokalen Bibliotheken relativ gängig, von denen manche auch überregional aktiv sind. Das lässt sich am Beispiel der Zeitschrift apropos [Perspektiven auf die Romania] demonstrieren, die von der Hamburg University Press mit der freien Software Open Journal Systems (OJS) gehostet wird. Die französische Plattform OpenEdition Journals beherbergt zahlreiche weitere romanistisch relevante Zeitschriften aus verschiedenen Ländern. Zu nennen sind auch der Publikationsservice des Iberoamerikanischen Instituts , die Hostingangebote vieler lokaler Universitätsbibliotheken sowie die Open Library of Humanities . Was sind Open-Access-Zeitschriften? Hier finden Sie eine Einführung. Praxistipp Qualität von Zeitschriften – Wo publizieren und wo lieber nicht? Video zur Finanzierung von Open-Access-Artikeln Quelle: Becklas Dorow, C., Hauss, J. (2026). Open-Access-Artikel finanzieren – welche Wege gibt es?. Technische Informationsbibliothek (TIB), open-access.network. https://doi.org/10.5446/73319 ( CC BY 3.0 DE ) open-access.network (2026) ( CC BY 4.0 International ) Was sind Open-Access-Bücher? Hier finden Sie eine Einführung. open-access.network (2026) ( CC BY 4.0 International ) Open-Access-Bücher Unter dem Suchbegriff Romance languages führt das Directory of Open Access Books 171 Einträge, unter Romance literature 193; hinzu kommen die Titel der romanistischen Einzeldisziplinen wie bspw. Catalan language mit 45 Titeln. OAPEN führt unter Romance languages 804 Titel, unter Romance literature 121 (Stand: April 2024). Beispiele im Bereich frei verfügbarer Monographien und Sammelbände, die in der Regel Open Access und parallel gedruckt erscheinen, sind: die Beihefte der Zeitschrift Romanische Studien die Reihe Imágenes de la diversidad funcional. Literatura, artes escénicas, visuales y virtuales , die seit 2018 bei Peter Lang erscheint die Reihe Aula , die de Gruyter seit 2020 verlegt die Angebote der hybrid publizierenden Universitätsverlage , die bereits früh Open-Access-Modelle entwickelt haben die französische Plattform OpenEdition Books die Reihe Open Romance Linguistics bei Language Science Press die geisteswissenschaftlichen Publikationsreihen bei Open Humanities Press und Open Book Publishers Einzeltitel bei diversen Verlagen mit romanistischem Programm, darunter AVM, de Gruyter, Peter Lang, transcript und Vervuert. Das Panorama dieser Publikationen ist äußerst heterogen. Mit hohem Anteil umfasst es Neuerscheinungen. Daneben stehen Titel, die nach einer gewissen Frist frei zugänglich gemacht werden oder als Neuauflage oder Übersetzung Open Access erscheinen, wie im Falle von Joachim Küppers Klassiker Discursive "Renovatio" in Lope de Vega and Calderón . Auch gab es eine erste Initiative zum Freikauf von Verlagspublikationen in Partnerschaft von mehreren Fachverlagen mit Knowledge Unlatched, die aber nicht erfolgreich war . Nachdem die DFG Open Access zum prioritären Publikationsmodus der geförderten Projekte erklärt hat und dies bei weiteren Forschungsförderern bereits verpflichtend ist, ist eine Stärkung der OA-Monographie in der Romanistik zu erwarten. Ein Hemmnis sind hier allerdings die zusätzlichen Kosten, die bei den meisten traditionellen Verlagen für den freien Zugang einer Monografie entstehen. Flächendeckende Förderprogramme gibt es derzeit nicht. Möglich sind Kostenübernahmen punktuell über Monografienfonds, die inzwischen an vielen wissenschaftlichen Institutionen eingerichtet wurden, über die DFG oder über Stiftungen. Bei Drittmittelprojekten ist die Beantragungen von Open-Access-Kosten im Projektantrag die einfachste Möglichkeit. Eine ergänzende Rolle können die Universitätsverlage spielen sowie die in der Übersicht aufgeführten Angebote abseits der traditionellen Verlage. Disziplinäre Repositorien Ein romanistisches Repositoriumsangebot stellt der FID Romanistik seit 2025 in Form einer romanistischen Sammlung bereit. Es steht zur Nutzung durch die gesamte Romanistik bereit, wenngleich es technisch gesehen als Teil des Repositorium.Hamburg angelegt ist. Alle Artikel in dieser Sammlung werden auch im Suchportal des Fachinformationsdienstes verzeichnet. Für Teilbereiche des Fachs und angrenzende Disziplinen existieren weitere Repositorien wie Archivum Medii Aevi Digitale für Mittelalterforschung, AfricArXiv für die Afrikastudien, CompaRe für die Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft oder das Linguistik-Repository für die allgemeine und vergleichende Sprachwissenschaft. Für die ausgeprägte Repositorienlandschaft Lateinamerikas ist das Netzwerk LA Referencia zu nennen. Die wissenschaftlichen Repositorien Portugals aggregiert RCAAP . Relevant sind auch das für die Geistes- und Sozialwissenschaften Frankreichs maßgebliche Archive ouverte HAL , das international etablierte Universalrepositorium zenodo.org und die Plattformen der lokalen Bibliotheken. Die Inhalte der genannten Repositorien sind teilweise über regionale und überregionale Suchsysteme suchbar, auch kann die Suchmaschine BASE für Recherchen mit dezidiertem Open-Access-Schwerpunkt zielführend eingesetzt werden. Eine Übersicht zu relevanten Repositorien bietet das Open Directory of Open Access Repositories (OpenDOAR) . Was sind Repositorien? Hier finden Sie eine Einführung. Rechtliches Hier finden Sie eine Einführung. Video über das Zeitveröffentlichungsrecht Quelle: Brehm, E. (2021). Zweitveröffentlichungsrecht für Wissenschaftler*innen, open-access.network. https://doi.org/10.5446/51789 ( CC BY 3.0 DE ) Praxistipp Open-Access-Literatur finden Open Access Helpdesk Gerne berät unser Helpdesk bei Fragen zu Open Access. oa.finder Der oa.finder zeigt Ihnen aus zehntausenden Zeitschriften, welche Gold Open Access sind, ob sie APCs erheben und wie hoch diese sind. Außerdem können Finanzierungsmodalitäten der eigenen Einrichtung angezeigt werden. Sonstige Angebote Weitere hilfreiche Angebote existieren sowohl mit spezifisch romanistischer als auch mit übergreifender Ausrichtung. Für die Forschenden der jeweiligen Institution warten die lokalen Bibliotheken mit ihren Publikationsservices und Beratungsmöglichkeiten auf. Auch Graduiertenschulen vermitteln zunehmend Beratungs- und Schulungsangebote. Ein fachspezifisches Informations- und Beratungsangebot bietet der FID Romanistik an. So werden über die Projektwebsite grundlegende Informationen zu Open Access und insbesondere zu rechtlichen Fragen präsentiert. Dabei werden konkrete Anwendungsfälle aus der romanistischen Publikationspraxis beispielsweise mit Bezug auf Erst- und Zweitveröffentlichung im Open Access, die Rolle von Übersetzungen oder auf Verlage und Repositorien in unterschiedlichen Ländern behandelt. Auch eine persönliche Beratung wird angeboten. Im Romanistik-Blog finden sich Informationen zu aktuellen Themen, rechtlichen Themen, Förderbedingungen sowie konkreten Angeboten und Projekten. Auch die Online-Archive JSTOR und Project MUSE stellen inzwischen für die Romanistik relevante Open-Access-Inhalte bereit. Open Science in der Romanistik Auch die freie Zugänglichkeit und Nachnutzbarkeit von Primärtexten, Abbildungen und Forschungsdaten sowie die Maschinenlesbarkeit von Texten und Verfahren wie Text- und Data-Mining stehen zunehmend in der Diskussion. Plattformen mit entsprechender Agenda aus den romanischen Ländern sind etwa Gallica (Frankreich), die Biblioteca Virtual Miguel de Cervantes (Spanien) oder die Biblioteca Italiana (Italien). Ein jüngeres Beispiel für die Nachnutzbarkeit von Abbildungen ist die Entscheidung der Biblioteca Nacional de España , nach welcher seit März 2020 Bildwerke aus ihren Beständen zur Verwendung in wissenschaftlichen Publikationen kostenfrei zur Verfügung gestellt werden. Im Themenbereich Forschungsdaten ist das Konsortium Text+ aus dem Kontext der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) zu nennen, das eine Infrastruktur für Sprach- und Textdaten aufbaut und sich zunächst auf digitale Sammlungen, lexikalische Ressourcen und Editionen konzentriert. Auch für die Romanistik relevant sind allgemein geisteswissenschaftliche Projekte wie CLARIAH-DE bzw. die Vorgängerprojekte CLARIN und DARIAH-DE , inklusive der Forschungsdaten-Repositorien DARIAH-DE Repository und dem TextGrid Repository . Eine spezifisch romanistische Initiative ist das Forschungsdaten-Verzeichnis auf romanistik.de . Ein Informations- und Unterstützungsangebot bietet der FID Romanistik an. Einen besonderen Schwerpunkt auf den nachhaltigen Umgang mit Forschungsdaten in Übereinstimmung mit den FAIR-Prinzipien legt eine seit 2020 erscheinende Blogartikelserie der AG Digitale Romanistik . open-access.network ( CC BY 4.0 International ) Literatur Hornung, C., von Deylen, W., Tannous, I., & Wonke-Stehle, J. (2017, 9. Februar). Auswertung der Umfrage des FID Romanistik zu Open Access in der Romanistik. Romanistik-Blog - Das Blog des Fachinformationsdienstes. https://blog.fid-romanistik.de/2017/02/09/auswertung-der-umfrage-des-fid-romanistik-zu-open-access-in-der-romanistik/ Hornung, C., & Trapp, M. (2018). Open Access-Publizieren in der Romanistik: Standortbestimmung und Perspektiven. Romanistik-Blog - Das Blog des Fachinformationsdienstes. https://blog.fid-romanistik.de/wp-content/uploads/2018/02/OA-Workshop-Protokoll-SUBHH-11-2017.pdf Müller, C. (2020). Elektronisches Publizieren und Open Access: Die Perspektive Lateinamerikas. B. i. t. Online, 23 (4), 374–380. https://www.b-i-t-online.de/heft/2020-04-fachbeitrag-mueller.pdf Schepers, L. (2024). Umfrageergebnisse: Romanistisches Publizieren in frühen Karrierephasen. Romanistik-Blog - Das Blog des Fachinformationsdienstes. blog.fid-romanistik.de/2024/05/30/umfrageergebnisse-romanistisches-publizieren-in-fruehen-karrierephasen/ Schöch, C., Rißler-Pipka, N., Mühlschlegel, U., Gerstenberg, A., & Ehrlicher, H. (2017). Open Access und Forschungsdaten. Ein Positionspapier der AG Digitale Romanistik. In Mitteilungsheft Frühjahr 2017 (pp. 50–59). Deutscher Romanistenverband. https://doi.org/10.5281/zenodo.3834226 Weiterführende Literatur Agnetta, M. (2019). Wie closed darf open access sein? / Eine Momentaufnahme der Publikationskultur in der deutschen Romanistik. Digitalkulturen/Cultures Numériques. Herausforderungen Und Interdisziplinäre Forschungsperspektiven/Enjeux et Perspectives Interdisciplinaire , 16, 33–50. https://doi.org/10.14361/9783839442159-002 [ Open Access Preprint auf dem Romanistik-Blog ] Graf, D., Fadeeva, Y., & Falkenstein-Feldhoff, K. (Eds.). (2020). Bücher im Open Access: Ein Zukunftsmodell für die Geistes- und Sozialwissenschaften? Verlag Barbara Budrich. https://doi.org/10.17185/duepublico/72237 Hornung, C (2022). Open Access in der Romanistik - Coffee Lecture. https://www.youtube.com/watch?v=NBRLDzIeLLc Nonnenmacher, K. (2015). Die Zeitschrift als Idee. Einladung an Leser und Autoren. Romanische Studien, 1 , 5–24. https://www.romanischestudien.de/index.php/rst/issue/view/1 Schöch, C. (2020). Was heißt und zu welchem Ende publiziert man im Open Access? Open Access Week 2020, Universitätsbibliothek Trier. https://christofs.github.io/publ/#/ | als Video hier: https://www.youtube.com/watch?v=9RQy4wtYls0 Söllner, K., & Mittermaier, B. (2017). Praxishandbuch Open Access . de Gruyter. https://doi.org/10.1515/9783110494068 Bearbeitung der Inhalte der Seite: Christoph Hornung (Stand: Juni 2024)....

  2. Open Access in der Soziologie

    Was ist Open Access? Hier finden Sie eine Einführung. Quelle: verändert nach Brinken, H. (2021). 10 Gründe für Open Access. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.4643859 ( CC BY 4.0 International ) Was spricht für, was gegen Open Access? Hier finden Sie eine Einführung. Open Access publizieren Hier finden Sie eine Einführung. Open Access in der Soziologie In der Soziologie gibt es sehr unterschiedliche Haltungen zu Open Access . Während freie, digitale Ressourcen in Forschung und Lehre breite Verwendung finden, veröffentlichen Soziolog*innen eigene Werke bislang eher zögerlich im Open Access ( Graf et al., 2019 ). Ein Grund dafür ist die Publikationskultur der Geistes- und Sozialwissenschaften. In diesen Disziplinen, zu denen auch die Soziologie zählt, werden überwiegend Bücher in Form von Monografien, thematischen Sammelbänden, Konferenzberichten etc. veröffentlicht. Hinzu kommt, dass vielen Wissenschaftler*innen Informationen zu Open Access fehlen - infolgedessen stufen sie Open-Access-Publikationen häufig als qualitativ minderwertig ein und setzen auf etablierte Verlage als vermeintliche Qualitätsgaranten. Darüber hinaus besteht oftmals Aufklärungsbedarf in den Bereichen Lizenzen und Urheberrecht ( Graf et al., 2019 ). Auch finanzielle Fragen spielen für Autor*innen und Verlage eine große Rolle. In vielen Fällen herrscht beispielsweise Unklarheit darüber, wie sich die Finanzierung gestalten kann, wenn niemand das Werk kaufen muss ( Verlag Barbara Budrich, 2020 ). Die Zögerlichkeit der Wissenschaftler*innen spiegelt sich auch in der Haltung großer Fachgesellschaften wieder. Weder die Deutsche Gesellschaft für Soziologie (DGS) noch ihr US-amerikanisches Pendant, die American Sociological Association (ASA) , zählen zu den Unterzeichnern der Berliner Erklärung über offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen . Obwohl institutionelle Bekenntnisse zu Open Access in der Soziologie fehlen, sind die Grundlagen für Open Access gegeben, wie die folgenden Angebote auf dieser Seite zeigen. Open-Access-Zeitschriften Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) listet unter dem Stichwort Sociology rund 914 Einträge (Stand: Dezember 2024). Wichtige Open-Access-Zeitschriften sind: Forum Qualitative Sozialforschung (FQS) DOAJ Survey Research Methods (srm) DOAJ Sociological Research Online Comparative Population Studies DOAJ Demographic Research DOAJ Demography methods, data, analyses DOAJ Socius: Sociological Research for a Dynamic World DOAJ Viele namhafte Fachzeitschriften bieten keine Open-Access-Option an, andere veröffentlichen über den grünen Weg . So stellt die Zeitschrift für Soziologie (ZfS) Artikel zwei Jahre nach Erscheinen über ihre Homepage Open Access zur Verfügung, gleiches gilt für Wirtschaft und Gesellschaft (WuG) . Historical Social Research (HSR) veröffentlicht Artikel nach einer Embargofrist von sechs Monaten automatisch im disziplinären Repositorium Social Science Open Access Repository (SSOAR) Open Access. Was sind Open-Access-Zeitschriften? Hier finden Sie eine Einführung. Praxistipp Qualität von Zeitschriften – Wo publizieren und wo lieber nicht? Video zur Finanzierung von Open-Access-Artikeln Quelle: Becklas Dorow, C., Hauss, J. (2026). Open-Access-Artikel finanzieren – welche Wege gibt es?. Technische Informationsbibliothek (TIB), open-access.network. https://doi.org/10.5446/73319 ( CC BY 3.0 DE ) open-access.network (2026) ( CC BY 4.0 International ) Was sind Open-Access-Bücher? Hier finden Sie eine Einführung. open-access.network (2026) ( CC BY 4.0 International ) Open-Access-Bücher Unter dem Subject Sociology listet das Directory of Open Access Books (DOAB) 1.019 Titel. Die Online-Bibliothek OAPEN verzeichnet unter der Rubrik Sociology rund 1.264 Titel (Stand: Dezember 2024). Die Verlagslandschaft der buchaffinen Sozialwissenschaften ist äußerst heterogen, breit gefächert und fragmentiert. Besonders hervorzuheben sind jedoch die Verlage Springer VS , Nomos , Barbara Budrich , Routledge , transcript , Campus und LIT ( Graf et al., 2020, S. 22; Projekt OGeSoMo, n. d. ). Das Open-Access-Publizieren in buchaffinen Disziplinen wie der Soziologie steht vor unterschiedlichsten Herausforderungen. Um es attraktiver zu gestalten, müssen eine entsprechende Infrastruktur sowie Vertrauen in die Qualität von Open-Access-Büchern geschaffen werden. In diesem Zusammenhang sind v. a. die Qualitätsstandards für Open-Access-Monografien und -Sammelbände zu erwähnen, die von der AG Universitätsverlage (2022) formuliert wurden. In den vergangenen Jahren haben sich überdies einige Geschäftsmodelle für Open-Access-Bücher etabliert ( OAPEN, 2020 ). Disziplinäre Repositorien Für die deutschsprachige Soziologie ist vor allem das disziplinäre Repositorium Social Science Open Access Repository (SSOAR) wichtig, während das Social Sciences Research Network (SSRN) auf internationaler Ebene wegweisend ist und neben soziologischer unter anderem auch wirtschaftswissenschaftliche , politikwissenschaftliche und anthropologische Literatur verzeichnet. Eine Übersicht zu relevanten Repositorien bietet das Open Directory of Open Access Repositories (OpenDOAR) . Was sind Repositorien? Hier finden Sie eine Einführung. Rechtliches Hier finden Sie eine Einführung. Video über das Zeitveröffentlichungsrecht Quelle: Brehm, E. (2021). Zweitveröffentlichungsrecht für Wissenschaftler*innen, open-access.network. https://doi.org/10.5446/51789 ( CC BY 3.0 DE ) Praxistipp Open-Access-Literatur finden Open Access Helpdesk Gerne berät unser Helpdesk bei Fragen zu Open Access. oa.finder Der oa.finder zeigt Ihnen aus zehntausenden Zeitschriften, welche Gold Open Access sind, ob sie APCs erheben und wie hoch diese sind. Außerdem können Finanzierungsmodalitäten der eigenen Einrichtung angezeigt werden. Sonstige Angebote Der Fachinformationsdienst (FID) Soziologie wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gefördert und gemeinsam von der Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB) , GESIS – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften und dem Forschungsdatenzentrum Qualiservice betrieben. Mit über 3.300 registrierten Mitgliedern dient das Kollaborationsportal SocioHub als zentrale Plattform, um die Forschungskommunikation zu fördern und die wissenschaftliche Informationsversorgung in der Soziologie zu verbessern. Der Schwerpunkt liegt auf der Kombination aus Kollaboration , Open Science und Forschungsdatenmanagement . Nutzer*innen können zudem nach fachspezifischer Literatur, Forschungsdaten, Gruppen und Personen recherchieren. Die Entwicklung und Umsetzung der Angebote des FID Soziologie erfolgen in enger Abstimmung mit dem wissenschaftlichen Fachbeirat und werden von der Deutschen Gesellschaft für Soziologie (DGS) und der Akademie für Soziologie unterstützt. Open-Access-Angebote des FID Soziologie: Klassiker der Soziologie : Über 100 Werke aus dem soziologischen Kanon stehen als Open-Access-Volltexte zur Verfügung. Diese Sammlung umfasst deutsche, englische, französische und italienische Originalausgaben und deckt den Zeitraum von 1826 bis ins 20. Jahrhundert ab. SSOAR : Durch die Integration des Open-Access Repositoriums SSOAR der GESIS in den SocioHub-Index können SSOAR-Inhalte direkt über SocioHub abrufen werden. Zudem ist es für angemeldete Nutzer*innen möglich, Dokumente direkt in SSOAR hochzuladen, ohne sich erneut anmelden zu müssen. Präregistrierung: Mit dem Modul Präregistrierung bietet SocioHub eine innovative Möglichkeit, soziologische Forschungsvorhaben vorab zu melden und damit bekannt zu machen. Damit ist die frühzeitige Kontaktaufnahme zwischen ähnlichen Forschungsaktivitäten wie auch eine Intensivierung des wissenschaftlichen Austausches möglich und es kann ggf. Doppelarbeit vermieden werden. Die inhaltliche Konzeption und technische Umsetzung des Moduls wurde vom SocioHub-Team entwickelt und orientiert sich an einer standardisierten Vorlage für Präregistrierungen aus dem Open Science Framework (OSF) . Journal Hosting : Der FID Soziologie unterstützt bei der Gründung neuer und der Migration bereits bestehender soziologischer Open-Access-Fachjournals . Mithilfe der Open-Source-Software Open Journal Systems (OJS) wird der gesamte digitale Publikationsprozess – von der Einreichung bis zur Veröffentlichung – technisch unterstützt. SOCIOS : Mit SOCIOS, einem Satellitenprojekt von SocioHub, steht eine Publikationsplattform für kollaboratives Schreiben und Open-Peer-Review in den Sozialwissenschaften zur Verfügung. Auch die Online-Archive JSTOR und Project MUSE stellen inzwischen für die Soziologie relevante Open-Access-Inhalte bereit. BASE (Bielefeld Academic Search Engine) erlaubt das fachspezifische Suchen nach digitalen Volltexten. Soziologische Inhalte sind dort anhand des Dewey Decimal Classification Codes 301 zu finden. Im Rahmen des BMBF -geförderten Projekts OGeSoMo – Förderung von Open-Access-Publikationen in den Geistes- und Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Monografien wurden diverse Handreichungen erstellt, die umfassende Informationen zu Open-Access-Publikationen in den Geistes- und Sozialwissenschaften bieten. Im Nachfolgeprojekt AuROA - Autor:innen und Rechtssicherheit für Open Access wurde darüber hinaus ein Vertragsgenerator entwickelt. mit dem modulare Musterverträge für Open-Access-Buchpublikationen individuell und interaktiv erstellt werden können. Das Projekt ENABLE! verfolgt das Ziel, die einzelnen Akteur*innen des sozial- und geisteswissenschaftlichen Open-Access-Publikationswesens zu einem Netzwerk zusammenzubringen, um u. a. Open-Access-Publikationen zu fördern und neue Veröffentlichungsmodelle zu entwickeln. Open Science in der Soziologie Mit den Diensten von GESIS gibt es in der Soziologie umfangreiche Möglichkeiten, um Daten, Methoden oder Software Open Access verfügbar zu machen: datorium ermöglicht die Vergabe eines zitierfähigen Digital Object Identifiers (DOI) . da|ra bietet die Möglichkeit einer Datenregistrierung zur DOI-Vergabe – auch wenn Einrichtungen die entsprechenden Daten selbst hosten. Im Bereich der qualitativen Daten ist vor allem der aus dem Archiv für Lebenslaufforschung (ALLF) hervorgegangene Dienst Qualiservice zu nennen. Dieser Dienst archiviert qualitative sozialwissenschaftliche Forschungsdaten aus unterschiedlichen Disziplinen und stellt sie für die wissenschaftliche Nachnutzung zur Verfügung. Darüber hinaus bietet Qualiservice persönliche und studienspezifische Beratung an. Offene Forschungsdaten Offene Forschungsdaten werden im Bereich der Soziologie geschätzt: Im Code of Ethics fordert die American Sociological Association (American Sociological Association, 2018) die Bereitstellung von Forschungsdaten der Soziologie: "Sociologists generally make their data available after completion of a project or its major publications, except where proprietary agreements with employers, contractors, or clients preclude such accessibility or when it is impossible to share data and protect the confidentiality of the data or the anonymity of research participants" . US-amerikanische Closed-Access-Zeitschriften wie American Sociological Review und Sociological Methodology berufen sich in ihren Submission Policies auf diesen Code of Ethics und ermuntern ihre Autor*innen zur Verfügbarmachung von Forschungsdaten. Auch die Open-Access-Zeitschrift Demographic Research macht solche Vorgaben, allerdings nicht nur für Daten, sondern auch für Programmcode. open-access.network ( CC BY 4.0 International ) Literatur American Sociological Association. (2018). Code of Ethics . https://www.asanet.org/sites/default/files/asa_code_of_ethics-june2018a.pdf Arning, U., Bargheer, M., Meinecke, I., Putnings, M., Schobert, D., Tobias, R., & Winkler, M. (2022). Qualitätsstandards für Open-Access-Bücher . Arbeitsgemeinschaft Universitätsverlage. https://doi.org/10.5281/zenodo.7075761 Graf, D., Fadeeva, Y., & Falkenstein-Feldhoff, K. (Eds.). (2020). Bücher im Open Access: Ein Zukunftsmodell für die Geistes- und Sozialwissenschaften? Verlag Barbara Budrich. https://doi.org/10.17185/DUEPUBLICO/72237 Graf, D., Burovikhina, V., & Leinweber, N. (2019). Zukunftsmodell Monografien im Open Access. Aus der Praxis von Bibliotheken, Verlagen, Wissenschaft und Lehre im gemeinsamen Projekt OGeSoMo. O | Bib. Das offene Bibliotheksjournal , 6 (4), 164–177. https://doi.org/10.5282/o-bib/2019H4S164-177 OAPEN. (2020, September 29). Business models for open access book publishing . OAbooks-Toolkit.Org. https://oabooks-toolkit.org/lifecycle/10944589-planning-funding/article/10432084-business-models-for-open-access-book-publishing Projekt AuROA. (2023). Publikationsdienstleistungen und die Qualitätsfrage. Erkenntnisse aus dem Projekt AuROA zu Leistungen und Qualitätssicherug im Open-Access-Publikationsprozess. osf.io/65rzp Projekt OGeSoMo. (n. d.). Zwischenergebnisse. Written, submitted, published: Wo publizieren die UDE-Autoren? https://www.uni-due.de/ogesomo/zwischenergebnisse Weiterführende Literatur Biela, J., Stalla, M., Hohmann, L., & Holzer, A. C. (2024). Kartierung und Beschreibung der Open-Access-Dienste in Deutschland. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.11121906 Breznau, N. (2021). Does Sociology need open science?, Societies, 11 (9), https://doi.org/10.3390/soc11010009 Herb, U. (2015). Open Science in der Soziologie. Eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme zur offenen Wissenschaft und eine Untersuchung ihrer Verbreitung in der Soziologie . Werner Hülsbusch. https://doi.org/10.5281/zenodo.31234 Bundesministerium für Bildung und Forschung (2023). Open Access in Deutschland - Gemeinsame Leitlinien von Bund und Ländern . Von www.bmbf.de/SharedDocs/Publikationen/de/bmbf/1/772960_Open_Access_i n_Deutschland.html abgerufen. Herb, U. (2014). Open Science in Soziologie-Journalen aus deutschsprachigen und nicht-deutschprachigen Ländern, Daten und Auswertungen einer Journal-Stichprobe . Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.10786 Wissenschaftsrat (2022): Empfehlungen zur Transformation des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access ; Köln. doi.org/10.57674/fyrc-vb61 Bearbeitung der Seite durch: Maike Lang und Yannik Hampf, Fachinformationsdienst Soziologie (Stand: Dezember 2024)....

  3. Open Publishing Fest

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  4. Open-Access-Bücher

    Intro Open Access in 60 Sekunden Quelle: Brinken, H., Hauss, J. & Rücknagel, J. (2021). Open Access in 60 Sekunden, open-access.network. https://doi.org/10.5446/50831 ( CC BY 3.0 DE ) Das erfahren Sie in diesem Artikel 1 Open Access hat sich im Bereich der Buchpublikationen in den letzten Jahren zu einem hochgradig dynamischen Feld entwickelt. 2 Die Publikationslandschaft wissenschaftlicher Bücher ist sehr heterogen, sodass die bei Zeitschriften etablierten Open-Access-Modelle nicht einfach übertragen werden können. 3 Auch im Bereich der Open-Access-Bücher ist inzwischen eine leistungsfähige Infrastruktur mit verschiedenen Publikations- und Finanzierungsmöglichkeiten entstanden. Ein dynamisches Feld Open Access bei Büchern – dieses lange vernachlässigte Thema hat in den letzten Jahren enorm an Bedeutung gewonnen. Bis in die 2010er-Jahre hinein legten Forschungsförderer , Bibliotheken, Verlage und Autor*innen den Schwerpunkt ihrer Open-Access-Aktivitäten auf den Bereich wissenschaftlicher Zeitschriften. Doch inzwischen haben die Stakeholder im wissenschaftlichen Publikationswesen auch die enormen Potenziale von Open Access für Bücher erkannt und Maßnahmen zur Transformation eingeleitet ( Bargheer et al., 2017; Ferwerda et al., 2017; Stone & Marques, 2018 ). Die Durchführung zahlreicher Studien und Projekte auf nationaler und internationaler Ebene, verbesserte Förderstrukturen und neue Finanzierungsmodelle sowie lebendige Initiativen, Arbeitsgruppen und Diskussionsforen zeigen dies eindrucksvoll. open-access.network (2021) ( CC BY 4.0 International ) Wissenschaftliche Bücher open-access.network (2026) ( CC BY 4.0 International ) Monografien, Sammelbände und Co. Hier gibt es eine Begriffslandkarte zu Open Access und Büchern. Vor allem in den Geistes- und Sozialwissenschaften nimmt das Buch als Publi­kationsform weiterhin eine wichtige Rolle ein. Die textorientierten Disziplinen verwenden das umfangreichere Buchformat im Sinne des long arguments , in welchem der theoretische Ansatz umfangreich dargelegt werden muss. Auch die Ergebnisse inter- und transdisziplinärer Forschung lassen sich nur einge­schränkt in Form einer Forschungsberichterstattung publizieren, wie es in Zeitschriftenartikeln möglich ist. Gängige Ausprägungen sind Monografien, Sammelbände oder Konferenzbände. In der Regel erscheinen wissenschaftliche Bücher in verschiedenen Ausgaben: als digitale Publikation bzw. E-Book und zusätzlich als gedruckter Band. Veröff­entlicht werden sie entweder in Reihen oder als singuläre Publikation. Inhaltlich und technisch ist ein Großteil der Open-Access-Bücher ein digitales Pendant zu einem gedruckten Buch, das neben seinem Inhalt in der Regel Navigations­elemente wie Inhalts- oder Abbildungsverzeichnisse aufweist. Durch die digitale Bereitstellung sind jedoch vertiefte Inhaltserschließungen durch Mehrfach­apparate (Fußnoten, Endnoten, kritische Editionen) sowie auch Anreicherungen durch Links auf weitere Wissensbestände wie Wikipedia, Fachdatenbanken oder Primärquellen und Digitalisate möglich. Außerdem können bei E-Books Forschungsdaten, virtuelle Forschungsumgebungen oder dynamische Objekte wie Skripte, Visualisierungen oder Software eingebunden werden. Was sind Open-Access-Bücher? Um ein Open-Access-Buch handelt es sich, wenn der Zugriff auf das E-Book nicht durch Lizenz- oder Bezahlschranken begrenzt wird, sondern unmittelbar nach Erscheinen dauerhaft kostenfrei und nachnutzbar zur Verfügung steht. Einnahmen können Verlage solcher Bücher über Publikationsgebühren ( Book Processing Charge, BPC ) und den Verkauf der häufig im digitalen Print-on-Demand-Verfahren hergestellten Druckausgabe ( Dual Publishing ) erzielen, andere Verlage finanzieren die Grundkosten ihres Open-Access-Segments über Crowdfunding (z.B. Knowledge Unlatched, konsortiale Transformationsverträge) oder über institutionelle Mitgliedschaften (z.B. OBP, OLH oder Language Science Press). Wie bei Open-Access-Zeitschriften sollten Autor*innen und Herausgeber*­innen von Sammelbänden den Verlagen oder Publikationsplattformen keine ausschließlichen Nutzungsrechte übertragen müssen. Zur Lizenzierung empfiehlt sich die Verwendung einer offenen Creative-Commons-Lizenz wie CC BY oder CC BY-SA. Studien legen nahe, dass Bücher durch eine Open-Access-Publikation eine größere und diversere Leser*innenschaft ( Lucraft, 2021 ) gewinnen. Neben einer direkten Veröffentlichung über den goldenen Weg gibt es auch bei Büchern die Möglichkeit einer Zweitveröffentlichung über den grünen Weg des Open Access (siehe auch Grün und Gold ). Open-Access-Bücher in einzelnen Fächern Hier finden Sie heraus, wie gängig Open-Access-Bücher in den unterschiedlichen Disziplinen sind. Verbreitete Mythen Noch immer halten sich einige Mythen rund um das Open-Access-Publizieren. Das Open Access Book Toolkit hilft bei der Aufklärung. Open Access Helpdesk Bei Fragen zu Open-Access-Büchern hilft Ihnen unser Helpdesk gerne weiter. Zeitschriften- und Monografienkrise Sie möchten mehr zur Geschichte des Open Access erfahren? Hier haben wir die wichtigsten Meilensteine zusammengestellt. Die Gründe für die langjährige Vernachlässigung von Open Access bei Büchern reichen bis in die Anfänge der Bewegung zurück, die in den 1990er-Jahren unter dem Eindruck der Zeitschriftenkrise von den Naturwissenschaften ausging. Buchpublikationen spielen dort traditionell allenfalls eine marginale Rolle. Erst Mitte der 2000er-Jahre mehrten sich die Diskussionen über das Aufkommen einer Monografienkrise ( vgl. Herb, 2015) als Folge der Zeitschriftenkrise. Steigende Buchpreise, Versorgungslücken in den Bibliotheken und Autor*innen, die während des Veröffentlichungsprozesses immer mehr Aufgaben selbst erledigen und dennoch teils hohe Druckkostenzuschüsse an die Verlage zahlen müssen: Die Probleme des Closed Access traten nun auch im Bereich wissenschaftlicher Bücher deutlich zutage. Unterschiede zu Open-Access-Zeitschriften Vor dem Hintergrund der Monografienkrise und der zunehmenden Etablierung von Open Access im Bereich der Zeitschriften wurde die Forderung nach Open Access auch in den Geistes- und Sozialwissenschaften lauter. Im Vergleich zu wissenschaftlichen Zeitschriften weist die Publikationslandschaft bei Büchern jedoch einige Besonderheiten auf, von denen hier die wichtigsten genannt werden sollen (vgl. Snijder, 2019; Open Access Books Toolkit, 2020 ): In den Geistes- und Teilen der Sozialwissenschaften spielen kleine und mittelgroße Buchverlage mit hohem Renommee in ihren Spezialgebieten eine bedeutende Rolle. Enge Beziehungen zwischen Autor*innen und Verlagen sind dabei keine Seltenheit. Beide Gruppen stehen Open Access teils abwartend bis kritisch gegenüber, auch weil es den Beteiligten in diesem Setting schwerer fällt, die notwendigen Kompetenzen im sich schnell wandelnden Publikationswesen vorzuhalten. So ist z.B. das Wissen um die Selbstarchivierungsrechte der Urheber*innen nicht flächen­deckend vorhanden. Häufig müssen sie mit den Verlagen in Verhandlung treten, um sich die Rechte zur Bereitstellung auf einem Repositorium zu sichern. Im Gegensatz zu wissenschaftlichen Zeitschriften sind Druckausgaben bei Büchern trotz generell rückläufiger Verkaufszahlen weiterhin von Bedeutung und werden nicht zuletzt auch von den Autor*innen gewünscht. Die Verbreitungskanäle und Rezeptionsprozesse sind weiterhin auf die Verarbeitung von physischen und kostenpflichtigen Objekten ausgerichtet. Buch ist nicht gleich Buch: Die Bandbreite reicht von einfachen Sammel- und Konferenzbänden über aufwändig gestaltete, mehrere hundert Seiten umfassende Monografien bis hin zu experimentellen, multimedial angereicherten Publikationsprojekten. Einreichungs-, Begutachtungs- und Redaktionsprozesse sind weniger standardisiert als im Zeitschriftenbereich. Gerade im deutschsprachigen Raum zeichnen häufig die Herausgeber*innen oder Verlagsmitarbeiter*­innen in einem Editorial Review für die Qualitätskontrolle verantwortlich. Die Kosten für die Veröffentlichung von Open-Access-Büchern variieren stark, liegen aber in der Regel durch den höheren Umfang über denen von Artikeln in Open-Access-Zeitschriften. Hinzu kommt, dass bestimmte Buch­typen wie Handbücher, Lexika oder Editionen aufwendige redaktionelle Prozesse erfordern, die seitens der Verlage eingepreist werden. Dies bedeutet jedoch nicht, dass Open-Access-Bücher in der Kosteneffizienz hinter Zeitschriften zurückstehen. Bei den hochpreisigen Open-Access-Zeitschriften kommerzieller Verlage liegt der Preis pro Seite sogar mehrfach über dem, was für die überwiegende Mehrheit von Buchprojekten aufgerufen wird. All diese Faktoren machen deutlich, dass die für Zeitschriften entwickelten Modelle und Werkzeuge auf die spezifischen Anforderungen von Open-Access-Büchern angepasst werden müssen, um ihr Potenzial voll entfalten zu können. Dies gilt nicht zuletzt im Hinblick auf die Entwicklung nachhaltiger Geschäfts­modelle für kleine und mittlere Verlage (siehe hierzu auch das internationale Projekt Community-led Open Publication Infrastructures for Monographs, COPIM ), den Aufbau geeigneter Publikationsinfrastrukturen oder die Entwick­lung adäquater Förderinstrumente. Sowohl das Bundesministerium für Bil­dung und Forschung (BMBF) (heute: BMFTR - Bundesministerium für ­Forschung, Technologie und Raumfahrt) als auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) haben hierfür jüngst Programme aufgelegt (BMBF: Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Beschleunigung der Transformation zu Open Access , 2020; DFG: Förderprogramm Open-Access-Publikationskosten , ab 2021), die diese Herausforderungen adressieren. Open-Access-Zeitschriften Hier finden Sie eine Einführung. Open Access und Forschungsförderer Hier finden Sie eine Einführung. Warum ist Open Access bei Büchern so kompliziert? Das Open Access Books Toolkit erklärt, worin sich Open-Access-Bücher und -Zeitschriften unterscheiden. Zukunftsmusik oder State of the Art – Experimentelle Formate für Bücher? Bericht zur Erhebung Der Bericht fasst wesentliche Ergebnisse einer im Rahmen des Projekts open-access.network durchgeführten Erhebung zusammen. Angebote für Bücher Video zum Publizieren von Open-Access-Büchern Quelle: Stern, N. (2020). Publishing your book in Open Access?, open-access.network. https://doi.org/10.5446/52108 ( CC BY 3.0 DE ) Arbeitsgemeinschaft Universitätsverlage Hier erfahren Sie mehr über die Mitglieder und Prinzipien der AG. ScholarLed Hier erfahren Sie mehr über die Mitglieder und Prinzipien der ScholarLed-Initiative. Praxistipp Das Projekt COPIM liefert wertvolle Hinweise zu Community-geführter Publikationsinfrastruktur für Monografien. Insbesondere findet sich dort ein Report über Ressourcen, Workflows, Werkzeuge und Plattformen . Auch wenn es im Rahmen der Open-Access-Transformation von Büchern noch zahlreiche Herausforderungen zu meistern gilt, haben Autor*innen bereits jetzt umfassende Möglichkeiten, ein Open-Access-Buch zu publizieren. Viele etab­lierte Verlage haben Open-Access-Modelle in ihr Portfolio aufgenommen und bieten Veröffentlichungen über den goldenen Weg unter Verwendung von CC-Lizenzen an. Auch bezüglich einer Zweitveröffentlichung nach einer Embargo­frist über den grünen Weg besteht häufig Gesprächsbereitschaft. Die verlags­seitig vielfach geäußerte Befürchtung, Open Access führe zu gravierenden Einbrüchen in den Verkaufszahlen der Druckausgaben, wurde inzwischen in verschiedenen Studien entkräftet ( Graf et al., 2020; Snijder, 2019; Collins & Milloy, 2016 ). Eine preiswerte und qualitativ hochwertige Alternative zu kommerziellen Verlagen stellen die von Universitäten oder deren Bibliotheken betriebenen wissenschaftsnahen Verlage dar, von denen sich eine Mehrheit in der Arbeits­gemeinschaft der Universitätsverlage zusammengeschlossen haben. Gemein­sam haben sie verschiedene Materialien rund um das Open-Access-Publizieren von Büchern erstellt, darunter auch ein Papier zu Qualitätsstandards ( AG Universitätsverlage, 2018 ), das auch für die Prüfung eines Open-Access-Angebots und die Auswahl eines Verlags hilfreich ist. Schließlich gibt es ähnlich wie bei Zeitschriften inzwischen auch einige von Wissenschaftler*innen gegründete Verlagsinitiativen (z. B. den Zusammen­schluss ScholarLed ), die sich einem fairen Open Access verpflichtet fühlen und sich durch eine hohe Transparenz bezüglich ihrer Geschäftsmodelle auszeich­nen ( vgl. Nordhoff, 2018; Barnes & Gatti, 2020 ). Inzwischen werden wissen­schaftliche Bücher auch vermehrt über Plattformen des institutionellen Publi­zierens ( OMP , PubPub , Janeway ) veröffentlicht, bei denen kein verlegerisches Geschäftsmodell zum Tragen kommt, sondern die Plattformen als Gemein­schaftsgut finanziert werden, was spezifische Herausforderungen mit sich bringt. Finanzierung Um die Autor*innen und Herausgeber*innen finanziell zu entlasten, stellen inzwischen viele Einrichtungen spezielle Mittel für Open-Access-Bücher bereit. Auch auf Länderebene befinden sich Publikationsfonds im Aufbau. Die DFG unterstützt Institutionen in ihrem 2021 neu eingerichteten Förderprogramm Open-Access-Publikationskosten mit bis zu 5.000 € für in DFG-Projekten entstandene Bücher. Der gleiche Betrag kann im Rahmen der DFG-Projekt­förderung jährlich für Buchpublikationen über die projektinternen Publika­tionsmittel abgerufen werden. Zudem besteht für Quellen- und Werkeditionen sowie für Werke von besonderer wissenschaftlicher Bedeutung die Möglichkeit, Publikationsbeihilfen zu beantragen. In Österreich und der Schweiz haben FWF und SNF bereits seit geraumer Zeit dezidierte Förderprogramme zur Finanzierung von Open-Access-Büchern etabliert. Speziell an Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich der Digital Humanities richtet sich das 2021 eingeführte Stipendium für Open-Access-Bücher von DARIAH-EU, über das bis zu 7.000 € pro Buch bereitgestellt werden. Video zur Finanzierung von Open-Access-Monographien Quelle: Brinken, H. (2020). Finanzierung von Open-Access-Monographien, open-access.network. https://doi.org/10.5446/49535 ( CC BY 3.0 DE ) Open-Access-Bücher finden Praxistipp Zahlreiche Suchmaschinen sind auf Open-Access-Fachpublikationen spezialisiert und ermöglichen den weltweiten, kostenfreien Zugang auf Volltexte. Zudem gibt es spezielle Sucheinstiege für das Finden von Open-Access-Büchern. Einen Überblick bietet unser Praxistipp "Open Access Literatur finden" . Directory of Open Access Books (DOAB) Das DOAB ist die zentrale Datenbank für Open-Access-Bücher, die auch fachspezifisch durchsucht werden kann. Open-Access-Bücher sind an vielen Stellen nachgewiesen und häufig in den gewohnten Datenbanken und Suchmaschinen recherchierbar. Auf Open-Access-Inhalte spezialisiert ist die Suchmaschine BASE , die auch eine gezielte Suche nach Büchern oder Buchkapiteln ermöglicht. Zusätzlich sind Open-Access-Bücher auch gut über die gängigen Suchmaschinen wie z. B. Google Scholar zu finden. Eine wichtige Rolle in Bezug auf die Find- und Sichtbarkeit spielt das Directory of Open Access Books (DOAB) als zentrale Datenbank für Open-Access-Bücher, das sowohl fachspezifisch als auch nach Sprache und Verlag durchsucht werden kann. Dort hinterlegte Metadaten werden in diverse Bibliothekskataloge eingespeist. Auch die kombinierte Online-Bibliothek und Publikationsplattform von OAPEN (Open Access Publishing in European Networks) sowie geistes- und sozialwissenschaftliche Fachrepositorien wie media/rep/ oder SSOAR eignen sich für die Recherche nach Open-Access-Büchern. Einen Einstieg bieten zudem die fachspezifischen Einführungen auf open-access.network. Fazit und Ausblick Die Umsetzung von Open Access für Bücher ist über Jahrzehnte nur von sehr wenigen Akteur*innen systematisch betrieben worden und damit eine Randerscheinung geblieben. Auch wenn diese Pioniere das wissenschaftliche Potenzial von Open Access für die buchaffinen Disziplinen früh erkannt hatten, fehlte es an flächendeckenden Praktiken, Ansätzen und Anbietern. Doch auch wenn es noch immer Nachholbedarf gibt, ist dieser Bereich inzwischen von einer hohen Dynamik geprägt: Es werden umfassende Studien (z. B. in Projekten wie COPIM und OPERAS-P ) durchgeführt, Publikationsfonds eingerichtet bzw. ausgebaut, neue Geschäftsmodelle entwickelt und neue Verlagsprojekte initiiert. Darüber hinaus werden Netzwerke wie das Open Access Books Network , ENABLE! oder die Fokusgruppe Open-Access-Bücher gegründet, Handreichungen und Empfehlungen formuliert ( vgl. Adema, 2019; Godel et al., 2020 ) sowie Informationsplattformen wie das von OAPEN initiierte Open Access Books Toolkit erstellt. Von den insgesamt 20 ab 2021 durch das BMBF (heute BMFTR) geförderten Projekten zur Beschleunigung der Transformation zu Open Access sind zudem weitere Impulse für die Open-Access-Transformation wissenschaftlicher Bücher zu erwarten. Ausgewählte Projekte und Initiativen zur Vernetzung COPIM OPERAS-P Open Access Books Network ENABLE! Fokusgruppe "Open-Access-Bücher" Diskutieren Sie mit Expert*innen über Open-Access-Bücher. Fokusgruppe "Open-Access-Monografienfonds" Diskutieren Sie mit Expert*innen über Open-Access-Monografienfonds. Literatur Adema, J. (2019). Towards a Roadmap for Open Access Monographs . Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.3238545 Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage. (2018). Qualitätsstandards für Open-Access-Monografien und -Sammelbände (Version 1). Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.3562239 Bargheer, M., Dogan, Z.M., Horstmann, W., Mertens, M. & Rapp, A. (2017). Unlocking the digital potential of scholarly monographs in 21st century research. LIBER Quarterly, 27(1), pp.194–211. http://doi.org/10.18352/lq.10174 Barnes, L. & Gatti, R. (2020, May 28). The cost of Open Access books: a publisher writes. Open Book Publishers. https://blogs.openbookpublishers.com/the-cost-of-open-access-books-a-publisher-writes/ Collins, E., & Milloy, C. (2016). OAPEN-UK final report: A five-year study into open access monograph publishing in the humanities and social sciences (p. 94). https://oapen.fra1.digitaloceanspaces.com/7a65d73f1087444d80807833a320fa36.pdf Ferwerda, E., Pinter, F., & Stern, N. (2017). A Landscape Study on Open Access and Monographs: Policies, Funding and Publishing in Eight European Countries . Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.815932 Godel, R., Herb, U., Hillenkötter, K., Holzer, Angela, Nordhoff, S., Schäffler, H., Siegert, O., & Arbeitsgruppe „Wissenschaftliches Publikationssystem“ der Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen. (2020). Förderung wissenschaftlicher Buchpublikationen im Open Access (Open-Access-Bücher): Standards und Richtlinien für die Gestaltung infrastruktureller Rahmenbedingungen und die Vergabe von Fördermitteln durch wissenschaftliche Einrichtungen: Handreichung der AG Wissenschaftliches Publikationssystem im Rahmen der Schwerpunktinitiative „Digitale Information“ der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen . 13 p. https://doi.org/10.3249/ALLIANZOA.014 Graf, D., Fadeeva, Y., Falkenstein-Feldhoff, K., (Hg.) (2020). Bücher im Open Access. Ein Zukunftsmodell für die Geistes- und Sozialwissenschaften? Verlag Barbara Budrich. https://www.doi.org/10.17185/duepublico/72237 Herb, U. (2015). Open Science in der Soziologie: Eine interdisziplinäre Bestandsaufnahme zur offenen Wissenschaft und eine Untersuchung ihrer Verbreitung in der Soziologie. Schriften zur Informationswissenschaft 67. Verlag Werner Hülsbusch. https://doi.org/10.22028/D291-23737 Lucraft, M. (2021, March 3). Open Access to academic books creates larger, more diverse and more equitable readerships. LSE Impact Blog . https://blogs.lse.ac.uk/impactofsocialsciences/2021/03/03/open-access-to-academic-books-creates-larger-more-diverse-and-more-equitable-readerships/ Nordhoff, S. (2018). Cookbook for Open Access books . Language Science Press. https://doi.org/10.5281/zenodo.1286925 Open Access Books Toolkit (2020, October 9). The difference between an open access book and an open access journal . https://oabooks-toolkit.org/the-oabooks-landscape/1323435-oa-books-vs-oa-journals;jsessionid=08F1DF2737084E6DAD2E12BE59C55FD0 Snijder, R. (2019). The deliverance of open access books. Examining usage and dissemination . Amsterdam University Press. https://www.doi.org/10.26530/OAPEN_1004809 Stone, G., & Marques, M. (2018). Knowledge Exchange Survey on Open Access Monographs . Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.1475446 Weiterführende Literatur Projekt AuROA (2023). Leistungskatalog für wissenschaftliche Open-Access-Publikationen . Essen. https://zenodo.org/record/7561443 Neylon, C., Ozaygen, A., Montgomery, L., Huang, C.-K. (Karl), Pyne, R., Lucraft, M., & Emery, C. (2021). More readers in more places: The benefits of open access for scholarly books. Insights , 34 (1), 1-27. https://doi.org/10.1629/uksg.558 Snijder, R. (2023). Measured in a context: making sense of open access book data. Insights the UKSG Journal , 36 , 20. https://doi.org/10.1629/uksg.627 Taylor, M. (2020). An Altmetric Attention Advantage for Open Access Books in the Humanities and Social Sciences. Scientometrics , 125 (3), 2523–43. https://doi.org/10.1007/s11192-020-03735-8 ....

  5. Roundtable discussion: Open Access Books-Making it Work

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