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  1. 51st LIBER2022 Annual Conference in Odense, Denmark

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  2. ENABLE!-Community-Plenum: "Quo vadis Sammelwerk"

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  3. OA Publizieren

    Intro Der Weg einer Publikation Quelle: verändert nach Rücknagel, J. & Schmeja, S. (2021). Open Access Basics - How to publish and What to Consider? (S.4). Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.4530414 ( CC BY 4.0 International ) Das erfahren Sie in diesem Artikel 1 Autor*innen können ihre Publikation als Erstveröffentlichung oder Zweitveröffentlichung frei verfügbar machen. 2 Bei der Auswahl des Publikationsortes sind Kriterien wie die thematische Ausrichtung, Qualität und Kosten zu beachten. 3 Im Zuge der Veröffentlichung sollten Autor*innen auf die Vergabe von Nutzungsrechten achten. Wissenschaftliches Publizieren Erst wenn Wissenschaftler*innen ihre Forschungsergebnisse publizieren, werden ihre Erkenntnisse sichtbar und können entsprechend gewürdigt und zitiert werden. Für lange Zeit war das Publizieren in Printmedien, z. B. als Zeitschriftenartikel, Buch oder Beitrag in Sammelbänden die gängigste Möglichkeit, wissenschaftliche Information dauerhaft festzuhalten und zu verbreiten. Durch die Möglichkeit elektronischer Veröffentlichungen und vor allem durch Open Access ist eine Vielzahl alternativer Publikationsmöglichkeiten entstan­den. Dies erhöht signifikant die Zitierhäufigkeit und damit auch die Sichtbarkeit von Forschungsergebnissen ( Swan, 2010; Li et al., 2018 ). Welche Aspekte bei der Open-Access-Publikation zu beachten sind, wird im Folgenden aufgezeigt. Wissenschaftler*innen können durch ihr eigenes Publikationsverhalten den Wandel zu einer offenen Wissenschaftskommunikation aktiv mitgestalten. Wie, steht in diesem Praxistipp "Open Access unterstützen" . Praxistipp Welche Publikationsvarianten von Open Access gibt es? Welche kommen für mich in Frage? Wo kann ich gemäß Open Access publizieren? Wie finde ich ein passendes Journal? Was erwarten Forschungsfördernde? Die Antworten gibt's hier in unserem Praxistipp: Wo und wie offen publizieren? Eine Einführung in Open Access Praxistipp Eine Zusammenstellung von Einzelaufgaben und Leistungen, die im wissenschaftlichen Open-Access-Publikationsprozess möglich sind, bietet der Leistungskatalog des Projekts AuROA (Autor:innen und Rechtssicherheit für Open Access), das sich von 2021 bis 2023 mit den heterogenen und komplexen Bedarfen, Perspektiven und Anforderungen an Open-Access-Publizieren in buchaffinen Disziplinen beschäftigt hat. Publikationswege Quelle: Hauss, J. (2026). Wege des Open Access. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.21821081 ( CC BY 4.0 International ) Am Anfang einer Publikation steht in der Regel die Entscheidung, wie die For­schungsergebnisse veröffentlicht werden sollen. Gründe für das Open-Access-Publizieren gibt es viele, diese sind auf der Seite Gründe und Vorbehalte zusammengefasst. Grundsätzlich lassen sich zwei verschiedene Open-Access-Strategien unterscheiden: der goldene und der grüne Weg . Der goldene Weg bezeichnet die Erstveröffentlichung wissenschaftlicher Werke als Artikel in Open-Access-Zeitschriften , als Open-Access-Monografie oder als Beitrag in einem Open Access erscheinenden Sammelwerk oder Konferenz­band. Diese Literatur ist unmittelbar mit Erscheinen frei zugänglich und nachnutzbar , ohne Embargofrist . Der grüne Weg meint das Bereitstellen von Forschungsergebnissen auf institutionellen oder disziplinären Repositorien . Dies kann auch parallel oder nachträglich zur Veröffentlichung in einer Zeitschrift oder einem Verlag als Zweitveröffentlichung geschehen. Auswahl des Publikationsortes Bei der Auswahl des Publikationsortes spielen mehrere Parameter eine Rolle, die für Closed-Access - und Open-Access-Veröffentlichungen größtenteils gleich sind. Darunter zählen die thematische Ausrichtung, die Art der Qualitätssiche­rung, das Ansehen im Fach sowie gegebenenfalls die Lizenz bedingungen, unter denen die Publikationen bereitgestellt werden, oder die Höhe etwaiger Publikationsgebühren . Im Kontext von Open Access spielen zunehmend die Vorgaben von Förderinstitutionen eine Rolle. Bei den Förderern finden sich nicht nur Regelungen, dass geförderte Wissenschaftler*innen Open Access publizieren sollen, sondern teilweise auch konkrete Anforderungen an die Publikationsorte ( Dreher, 2020; Rücknagel, 2021 ). Weitere Informationen zu den Förderauflagen sowie eine Liste an Förderinstitutionen stellen wir auf der Seite Finanzierung bereit. Die Vorteile einer Open-Access-Dissertation Quelle: Becklas, C., Hauss, J. (2024): Die Vorteile einer Open Access Dissertation. open-access.network, Technische Informationsbibliothek (TIB) et al. https://doi.org/10.5446/68305#t=00:00,01:15 ( CC BY 3.0 DE ) Quelle: Brinken, H. & Rücknagel, J. (2021). Open Access – Das sind Ihre Möglichkeiten für die Publikation von Artikeln. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.5045255 ( CC BY-SA 4.0 ). Praxistipp Die folgenden Tools können hilfreich sein, passende Open-Access-Publikationsorte für das eigene Manuskript zu finden: oa.finder (Recherchetool für wissenschaftliche Publikationsorgane; entwickelt von open-access.network ) B!SON (Empfehlungstool für Open-Access-Zeitschriften, entwickelt von TIB und SLUB Dresden ) Erstveröffentlichung (goldener Weg) Geeignete Zeitschriften/Verlage finden Ist eine originäre Open-Access-Publikation über den goldenen Weg z. B. als Zeitschriftenartikel, Monografie oder Beitrag in einem Sammelband geplant, empfiehlt es sich, zunächst nach geeigneten thematischen Zeitschriften bzw. Verlagen mit Open-Access-Angeboten zu suchen. Auf unserer Seite Informationen für verschiedene Fächer haben wir für verschiedene Disziplinen Informationen bereitgestellt, die hilfreiche Anhaltspunkte als Einstieg bieten können. Open-Access-Zeitschriften können über das Directory of Open Access Journals (DOAJ) oder die Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) recherchiert werden. Für Open-Access-Bücher bietet das Directory of Open Access Books (DOAB) oder die Online library and publication platform (OAPEN) eine erste Anlaufstelle. Auch über Gespräche mit Kolleg*innen lassen sich geeignete Publikationsorte finden. Bietet ein Verlag den goldenen Weg nicht an, lohnt oft die konkrete Nachfrage beim Verlag, ob der Artikel in einem Repositorium veröffentlicht werden kann. Qualitätskriterien Open-Access-Publikationen durchlaufen ebenso Qualitätssicherungs­verfahren wie herkömmliche Veröffentlichungen. Auch die Begutach­tungsverfahren unterscheiden sich nicht, vom klassischen Peer Review und Editorial Review bis zum Open-Peer-Review -Verfahren ist hier alles zu finden. Eine Orientierung bei der Auswahl eines geeigneten Verlages für Open-Access-Bücher bieten die Qualitätsstandards für Open-Access-Monografien und -Sammelbände ( AG Universitätsverlage, 2018 ). Bei der Qualitätsbewertung zur Auswahl einer Zeitschrift kann auch die Checkliste zur Qualität von Open-Access-Zeitschriften helfen ( Brinken et al., 2021 ). Weitere Informationen dazu finden sich auf den Seiten Open-Access-Zeitschriften und Open Access bei Monographien . Die Wirksamkeit und Sichtbarkeit wissenschaftlicher Veröffentlichungen spielen für den Reputationsgewinn und damit für die Karrierechancen einzelner Wissenschaftler*innen eine wichtige Rolle. Studien zeigen, dass die Zitierhäufigkeit von Open-Access-Publikationen zumeist weitaus höher ist als bei Closed-Access-Veröffentlichungen. Übersichten dazu bieten der Open Access Citation Advantage Service oder die groß angelegte Analyse der Verbreitung und Wirkung von Open-Access-Artikeln von Piwowar und Kollegen ( Piwowar et al., 20 18 ). Journal Citation Reports veröffentlicht jährlich den Journal Impact Factor zur Messung der Zitierhäufigkeit von Artikeln in wissenschaftlichen Zeitschriften und umfassen darin auch Open-Access-Zeitschriften. Als Alternative zu den traditionellen bibliometrischen Kennzahlen haben sich sogenannte Altmetrics ​​​​​​​ herausgebildet, die verschiedene Web-Reaktionen auf eine wissenschaftliche Publikation einbeziehen. Finanzierung Anders als im Closed Access, bei dem Bibliotheken und Leser*innen für den Zugang zahlen, erfolgt die Finanzierung von Open-Access-Publikatio­nen an anderer Stelle. Hier ist das sogenannte Author-Pays-Modell sehr verbreitet, bei dem die Autor*innen für die Veröffentlichung ihrer Werke Publikationsgebühren ( Article Processing Charges, APCs oder Book Processing Charges, BPCs ) zahlen. Hierzu hilft meist ein Blick auf die Webseite der Zeitschriften oder Verlage. Auch im DOAJ sind Informa­tionen zur Höhe der Publikationsgebühren hinterlegt. Ein Großteil der dort gelisteten Open-Access-Zeitschriften ist allerdings sowohl für Leser*­innen als auch für Autor*innen kostenfrei ( Morrison, 2018 ). Diese Zeit­schriften werden z. B. von Fachgesellschaften, wissenschaftlichen Einrich­tungen, Bibliothekskonsortien oder Ehrenamtlichen unterhalten. Für Open-Access-Bücher stellen die von Universitäten oder deren Bibliothe­ken betriebenen wissenschaftsnahen Verlage sowie von Wissenschaft­ler*innen gegründete Verlagsinitiativen (wie z. B. der Zusammenschluss ScholarLed ) eine preiswerte und qualitativ hochwertige Alternative zu kommerziellen Verlagen dar. Genaue Informationen zur Finanzierung von Open-Access-Artikeln und -Büchern finden sich auf der Seite Finanzierung . Viele Forschungseinrichtungen verfügen über einen Publikationsfonds , aus dem Open-Access-Publikationsgebühren gezahlt werden können. Die Verwaltung der Fonds ist meist an Bibliotheken angesiedelt. Zudem bieten manche Open-Access-Verlage die Möglichkeit einer institutionellen Mitgliedschaft an, die einem Rabatt-Modell ähnelt. Einrichtungen zahlen für die Mitgliedschaft eine jährliche Gebühr und ermöglichen so ihren Mitgliedern, kostenlos oder zu einer reduzierten Gebühr in der jeweiligen Zeitschrift zu veröffentlichen. Darüber hinaus werden über Transforma ­t ion sverträge, wie z. B. die DEAL-Verträge , Gebühren für einzelne hybride Open-Access-Artikel in Subskriptionzeitschriften zunehmend von Bibliothekskonsortien in einer vertraglich festgelegten Höhe übernom­men. Informationen hierzu bieten die Ansprechpartner*innen an der jeweiligen Einrichtung . Zunehmend rückt auch die konsortiale Förde­rung von echten Open-Access-Modellen in den Fokus, d.h. die Kosten werden von einem Konsortium übernommen und für Autor*innen fallen keine Publikationsgebühren an, unabhängig davon, ob ihre Einrichtung an der Finanzierung teilnimmt oder nicht. Einige Förderorganisationen übernehmen neben der Forschungsfinan­zierung auch die Publikationskosten von Artikeln in Fachzeitschriften und anderen Publikationen. Bei der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) können im Rahmen eines Förderantrags auch Publikationsmittel beantragt werden. In Österreich und der Schweiz haben FWF und SNF dezidierte Förderprogramme zur Finanzierung von Open-Access-Artikeln und -Büchern etabliert. Auch die Volkswagen-Stiftung übernimmt Publikationskosten der von ihr geförderten Projekte und erwartet Open-Access-Veröffentlichungen. Internationale Förderorganisationen wie der Wellcome Trust und auch das EU-Rahmenprogramm Horizon 2020 erstatten Publikationskosten für Open-Access-Artikel im Rahmen ihrer Förderungen. Eine Liste der Finanzierungsquellen für Open-Access-Bücher bietet zudem das Open Access Books Toolkit . Praxistipp Einen Überblick über Anforderungen an Open-Access-Zeitschriften und konkrete Kriterien, nach denen sich Autor*innen bei der Wahl eines geeigneten Publikationsortes richten können, gibt es hier im Praxistipp Qualität von OA-Zeitschriften – wo publizieren und wo lieber nicht? Open Access und Forschungförderer Hier finden Sie eine Einführung. Video zur Finanzierung von Open-Access-Artikeln Quelle: Becklas Dorow, C., Hauss, J. (2026). Open-Access-Artikel finanzieren – welche Wege gibt es?. Technische Informationsbibliothek (TIB), open-access.network. https://doi.org/10.5446/73319 ( CC BY 3.0 DE ) Finanzierung von Open-Access-Monographien Quelle: Brinken, H. (2020). Finanzierung von Open-Access-Monographien, open-access.network. https://doi.org/10.5446/49535 ( CC BY 3.0 DE ) Zweitveröffentlichung (grüner Weg) Nicht immer ist es möglich, die Erstveröffentlichung Open Access zu publizieren, z. B. wenn keine geeignete Open-Access-Zeitschrift zur Verfügung steht. Trotz­dem kann eine Publikation Open Access veröffentlicht werden – als Zweitveröff­entlichung auf einem Repositorium. Die Anforderungen der Förderorganisatio­nen oder der eigenen Einrichtung nach Open Access können so erfüllt werden und die Publikation auch auf diesem Wege weltweit für alle frei zugänglich gemacht werden. Geeignetes Repositorium finden Die (Selbst-)Archivierung bzw. Zweitveröffentlichung von Publikationen kann auf institutionellen oder disziplinären Repositorien erfolgen. Welche Repositorien sich in welchem Fach anbieten, ist für einzelne Disziplinen auf der Seite Informationen für verschiedene Fächer aufgeführt. Eine Übersicht bieten auch das Open Directory of Open Access Repositories (OpenDOAR) sowie das Registry of Open Access Repositories (ROAR) . Für die Bereitstellung von Publikationen auf einem institutionellen oder disziplinären Repositorium fallen keine Kosten für Autor*innen oder Leser*innen an. Was bei der (Selbst-)Archivierung speziell zu beachten ist, ist nach Ländern in unserer Rechtssektion nachzulesen. Rechte bei der Zweitveröffentlichung Die meisten Verlage erlauben die parallele Bereitstellung von Werken in Repositorien. Eine Übersicht über die Open Access Policies vieler Zeit­schriftenverlage liefert Sherpa Romeo . Oft darf dabei die letzte Autoren­version nach dem Peer Review (akzeptierte Manuskriptversion) oder die vom Verlag publizierte Endfassung verwendet werden. Verlagsverträge sollten so gestaltet sein, dass sich die Autor*innen die Rechte zur frei zugänglichen Online-Archivierung von Werken sichern. Idealerweise räumen sie dem Verlag nur einfache Nutzungsrechte für die beabsichtig­ten Nutzungsarten ein, keine ausschließlichen Nutzungsrechte. Falls dies nicht möglich ist und keine alternative Veröffentlichungsoption verfügbar ist, können Autor*innen erwägen, dem Verlagsvertrag einen Zusatz bei­zufügen, um sich ihrerseits das einfache Nutzungsrecht für die Online­nutzung auf einem Repositorium vorzubehalten. Auf der Seite Verlags­verträge stehen hierfür verschiedene Lösungsansätze zur Verfügung. Laut § 38 des deutschen Urheberrechtsgesetzes dürfen Urheber*innen wissenschaftliche Beiträge, die im Rahmen einer mindestens zur Hälfte mit öffentlichen Mitteln geförderten Forschung entstanden und in einer periodisch mindestens zweimal jährlich erscheinendem Sammlung ver­öffentlicht wurden, nach einer Frist von 12 Monaten zweitveröffentlichen. Eine Bereitstellung in einem Repositorium ist also in diesen Fällen laut Zweitveröffentlichungsrecht möglich, auch wenn dem Verlag ausschließ­liche Nutzungsrechte eingeräumt wurden ( Brehm, 2021 ). Einen Überblick zum Thema Zweitveröffentlichung bietet diese Handreichung vom Kom­munikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz . Bei der originären Veröffentlichung in Open-Access-Zeitschriften oder -Verlagen gestaltet sich die Möglichkeit der Zweitveröffentlichung leichter. Diese erlauben in der der Regel eine weitere Bereitstellung der Dokumente auf einem Repositorium unter Nennung des Ortes der Erstveröffentlichung. Auf OpenDOAR kann man nach Repositorien suchen Hier direkt reinklicken! Rechtsfragen Hier finden Sie eine Einführung. Rechtliche Rahmenbedingungen Wie genau funktionieren Creative-Commons-Lizenzen? Quelle: Brinken, H., Hauss, J. & Rücknagel, J. (2021). Wie genau funktionieren Creative-Commons-Lizenzen? open-access.network. https://doi.org/10.5446/52952 ( CC BY 3.0 DE ) Quelle: Mayr, C. (2019). CC-Lizenzen Schaubild ( CC BY-ND 4.0 ) Autor*innen, die ihre Arbeiten Open Access verfügbar machen wollen, sollten einige rechtliche Rahmenbedingungen beachten. Zentral ist, dass sie selbst über das Recht zur Online-Verwertung ihrer Dokumente verfügen. Dies ist allerdings in standardmäßigen Verlagsverträgen nicht zwingend gegeben. Eine Übersicht über die rechtliche Lage in Deutschland, Österreich und der Schweiz findet sich auf der Seite Rechtsfragen . Hier werden Informationen zum Urhe­berrecht, dem Bereitstellen von Dokumenten in Repositorien, Verlagsverträgen, Lizenzen, Haftungsrecht sowie dem Datenschutz gegeben. Open-Access-Lizenzen Ein wichtiger Aspekt von Open Access ist die Nachnutzung der Publikationen. Damit deutlich wird, welche Rechte Dritte bei der (Nach-)Nutzung der Forschungsergebnisse haben, werden Nutzungslizenzen vergeben. Dabei ist es den Autor*innen selbst überlassen, wie frei sie die Nutzung ihrer Werke zulassen wollen. Es wird empfohlen, ein freies, weltweites Zugangsrecht zu einer Publikation zu gestatten und deren Nachnutzung. Die Vergabe freier Lizenzen durch Autor*innen ist in Absprache mit dem jeweiligen Verlag zu tätigen oder richtet sich ggf. nach den Lizenzvorgaben der Repositorien. Im Bereich von Wissenschaft und Forschung sind die offenen Creative-Commons-Lizenzen (CC-Lizenzen) am weitesten verbreitet. Eine Übersicht über verschiedene Open-Content-Lizenzmodelle bietet die Seite Lizenzen . Die Einräumung bestimmter Nutzungsrechte anhand solcher Lizen­zen vereinfacht die Rechtsdurchsetzung bei Missbrauch und gibt den Nutzer*in­nen explizite Hinweise darauf, wie das Dokument weiter verwendet werden darf. Gleichzeitig behält der/die Autor*in die Möglichkeit, weitere, über die durch die Lizenz hinausgehende, Nutzungen in gesonderten Verträgen zu erlauben. Predatory Journals / Raubverlage Leider gibt es auch Zeitschriften, die das Erheben von Publikationsgebühren ausnutzen. Solche Predatory Journals , gegründet von sogenannten Raubver­lagen, versuchen teils massiv Wissenschaftler*innen anzuwerben, um in ihren Zeitschriften zu veröffentlichen, ohne die üblichen Standards guter wissen­schaftlicher Praxis einzuhalten. So gibt es keine Qualitätssicherung, beispiels­weise in Form von Peer Review, und keine ausreichende redaktionelle Bearbeitung. Damit schaden solche Predatory Journals der Wissenschaft, denn so werden auch qualitativ minderwertige Beiträge publiziert, die nicht auf ihre wissen­schaftlichen oder ethischen Standards hin untersucht wurden. Publikationen in solchen unseriösen Zeitschriften können der Reputation von Wissenschaftler*­innen erheblichen Schaden zufügen – von einer Einreichung bei diesen Zeitschriften ist daher dringend abzuraten. Quelle: Monash Health Library. Predatory Publishing A-Z Elements ( CC BY-NC 4.0 ) Online-Kurs Hier finden Sie unseren Online-Kurs Predatory Journals erkennen und vermeiden. Sicher publizieren in der Wissenschaft Praxistipp Predatory Journals erkennen Dabei ist es für Autor*innen nicht immer ganz einfach zu erkennen, ob es sich bei einer Zeitschrift um ein Predatory Journal handelt, denn die Anbieter*innen geben sich große Mühe, ihre Zeitschriften seriös erschei­nen zu lassen. Auf professionell aussehenden Webseiten werden zum Teil ganze Editorial Boards mit gefälschten Namen versehen oder be­kannte Forscher*innen teils ohne deren Wissen als Herausgeber*innen aufgeführt. Die Checkliste zur Qualität von Open-Access-Zeitschriften kann hier bei der Entscheidungsfindung helfen ( Brinken et al., 2021 ). Weitere Kriterien für die Beurteilung der Seriosität einer Zeitschrift liefert auch die Webseite Think. Check. Submit. Hilfreich kann auch ein Gespräch mit Kolleg*innen sein, ob diese schon einmal etwas von der Zeitschrift gehört haben. In jedem Fall sollte im Verdachtsfall auf die Zeitschrift aufmerksam gemacht werden. Mit offenen Augen und dem richtigen Bewusstsein können versehentliche Publikationen in Raubverlagen verhindert werden. Eine ausführliche Übersicht über das Thema Predatory Publishing und Raubverlage inkl. Beispielen, Checklisten usw. findet sich bei Maxl & Ferus (2023) . Weiterführende Informationen finden Sie in einer Übersicht von Helmholtz Open Science und einem Fact Sheet des Science Media Centers Germany . Darüber hinaus existiert ein Kriterienkatalog zur Erkennung von qualitativ hochwertigen Journals und von sogenannten Fake-Journals . Die Monash Health Library hat die nützlichen Predatory publishing A-Z elements veröffentlicht. Literatur AG Universitätsverlage. (2018, September 11). Qualitätsstandards für Open-Access-Monografien und -Sammelbände . https://ag-univerlage.de/?p=1974 Brehm, E. (2021). Zweitveröffentlichungsrecht für Wissenschaftler*innen. https://doi.org/10.5446/51789 Brinken, H., Rücknagel, J., & Wenninger, A. (2021). Checkliste zur Qualität von Open-Access-Zeitschriften . Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.4643853 Dreher, L. (2020, August 27). Open-Access-Vorgaben in EU-Projekten . OpenAccessTalk. http://doi.org/10.5281/zenodo.4048489 Li, Y., Wu, C., Yan, E., & Li, K. (2018). Will open access increase journal CiteScores? An empirical investigation over multiple disciplines. PLOS ONE , 13(8), e0201885. https://doi.org/10.1371/journal.pone.0201885 Maxl, G., & Ferus, A. (2023, June 6). Predatory und andere fragwürdige Praktiken in der wissenschaftlichen Kommunikation . Open Access Talk. https://doi.org/10.5281/zenodo.8010590 Morrison, H. (2018, January 31). DOAJ APC information as of Jan 31, 2018. Sustaining the Knowledge Commons / Soutenir Les Savoirs Communs. Open Access Scholarship / Littérature Savante En Libre Accès . https://sustainingknowledgecommons.org/2018/02/06/doaj-apc-information-as-of-jan-31-2018/ Piwowar, H., Priem, J., Larivière, V., Alperin, J. P., Matthias, L., Norlander, B., Farley, A., West, J., & Haustein, S. (2018). The state of OA: a large-scale analysis of the prevalence and impact of Open Access articles. PeerJ , 6 , e4375. https://doi.org/10.7717/peerj.4375 Projekt AuROA (2023). Leistungskatalog für wissenschaftliche Open-Access-Publikationen . Essen. https://zenodo.org/record/7561443 Rücknagel, J. (2021, April 15). Fördererauflagen zu Open Access - was gilt es zu beachten? OpenAccessTalk. http://doi.org/10.5281/zenodo.4694320 Rücknagel, J., & Schmeja, S. (2021, January 28). Open Access Basics - How to publish and What to Consider? OpenAccessTalk. http://doi.org/10.5281/zenodo.4530414 Swan, A. (2010). The Open Access citation advantage: Studies and results to date . https://eprints.soton.ac.uk/268516/ Weiterführende Literatur Forschungszentrum Jülich, Zentralbibliothek (2022). Predatory Publishers. "Schwarze Schafe" im Wissenschaftsbetrieb. Checkliste. URL: https://www.fz-juelich.de/de/zb/open-science/predatory-publishers Reimer N., & Halbherr, V. (2021). Kriterienkatalog zur Erkennung von qualitativ hochwertigen Journals und von sogenannten Fake-Journals. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.5031928 Schmitz, J., & Schmeja, S. (2019). Bericht zum Workshop "Was tun, wenn es passiert ist? Umgang mit Publikationen, die bei einem Predatory Journal eingereicht wurden." https://doi.org/10.5281/zenodo.3553616 Solomon, D. J., & Björk, B.-C. (2012). A study of open access journals using article processing charges. Journal of the American Society for Information Science and Technology , 63 (8), 1485–1495. https://doi.org/10.1002/asi.22673...

  4. OPEN SCIENCE AND THE ROLE OF RIGHTS MANAGEMENT

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  5. Online-Workshop am 13. September 2023

    Finanzierungsströme für die Open-Access-Transformation – Überblick und Stand der Diskussion Der Online-Workshop wird am 13.09.2023, 9 bis 12.30 Uhr im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network von der UB der Universität Bielefeld und dem Helmholtz Open Science Office veranstaltet. Die Veranstaltung ist Teil der Workshopreihe "Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen" . Abstract Als eine von mehreren Initiativen befassen wir uns im BMBF-geförderten Projekt open-access.network mit dem wichtigen Thema der finanziellen Gestaltung der Open-Access-Transformation. Dieser Workshop ist als Auftakt für weitere Veranstaltungen im Rahmen des Projekts zu verstehen. Ausgehend von den „Empfehlungen zur Transformation des wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access“ des Wissenschaftsrats von 2022 (s. https://doi.org/10.57674/FYRC-VB61 ) stellen sich neben konzeptionellen Fragestellungen konkrete praktische Fragen der Finanzierung an der eigenen wissenschaftlichen Einrichtung: Wie können die häufig verzweigten und intransparenten Finanzierungsströme für das Publizieren identifiziert werden, um einen Gesamtüberblick über Kosten im Zusammenhang mit dem Open-Access-Publizieren zu gewinnen? Wie können unterschiedliche Finanzierungsströme für Open Access (z. B. für Publikationsgebühren, Infrastruktur und Personal) durch die Einführung eines transparenten “Informationsbudgets” reformiert werden? Wie ist der aktuelle Stand der Diskussion und welche ersten Lösungsansätze gibt es? Diese Fragen möchten wir im ersten Online-Workshop dieser Reihe mit Teilnehmer*innen aus Wissenschaftseinrichtungen und Hochschulen diskutieren - aus der Leitungsebene, aus wissenschaftlichen Informationsinfrastruktureinrichtungen, Controlling, Finanzabteilungen und Forschungsreferaten. Dabei werden die einrichtungsspezifischen und -übergreifenden Herausforderungen praxisorientiert verglichen und bewertet. Ziele des Workshops sind grundlegende Einblicke in das Thema und Austausch und Vernetzung auf dem Weg zu praktischen Lösungen. Während des Workshops wollen wir in einem Brainstorming und Ideenmarkt offene Fragen und „Themen, die unter den Nägeln brennen“ identifizieren. Die für die Teilnehmer*innen wichtigsten Themen werden im Verlauf der Workshopreihe aufgegriffen. Die Ergebnisse finden Eingang in eine Handreichung zu Best Practices, die im Rahmen des Projekts in einem partizipativen Prozess als „living document“ entsteht. Im Workshop soll, nach einer Einführung durch kurze Impulsvorträge, in mehreren parallelen Kleingruppen gearbeitet werden. Dabei kommen virtuelle Pinnwände und Moderationskarten zum Einsatz. Die Ergebnisse aus den Gruppen werden anschließend zusammengeführt und diskutiert. Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Wir bitten um verbindliche Anmeldung über das Registrierungsformular auf open-access.network bis zum 11.09.2023. Programm Zeit Titel Sprecher*in 9:00 Begrüßung und Einführung Paul Schultze-Motel (Helmholtz-Gemeinschaft / open-access.network) MODERATION: Paul Schultze-Motel 9:15 Eine Einführung in das Thema Informationsbudget / Was bisher geschah Jochen Schirrwagen (Universität Bielefeld / open-access.network) 9:35 Strategic Aspects of the Open Access Transformation Prof. Gerard Meijer (Fritz-Haber-Institut der Max-Planck-Gesellschaft) 9:55 Auf dem Weg zum Informationsbudget: Erfahrungen aus dem Forschungszentrum Jülich Bernhard Mittermaier (Zentralbibliothek des Forschungszentrums Jülich) 10:15 Pause 10:30 Einführung Gruppenarbeit Paul Schultze-Motel 10:40 ARBEITSGRUPPEN MODERATION: Martina Benz (Universität Konstanz / open-access.network), Katja Dammann (Universität Bielefeld / open-access.network), Danny Flemming (Universität Konstanz / open-access.network), Emilia Mikautsch (Universität Konstanz / open-access.network), Jochen Schirrwagen, Nina Schönfelder (Universität Bielefeld / open-access.network), Paul Schultze-Motel 11:40 Pause 11:45 Auswertung, Diskussion und Ausblick MODERATION: Paul Schultze-Motel 12:30 Ende Präsentationen Meijer, G. (2023). Strategic Aspects of the Open Access Transformation . https://doi.org/10.5281/zenodo.8349048 Mittermaier, B. (2023). Auf dem Weg zum Informationsbudget: Erfahrungen aus dem Forschungszentrum Jülich . https://doi.org/10.5281/zenodo.8349067 Schirrwagen, J. (2023). Eine Einführung in das Thema Informationsbudget – was bisher geschah . https://doi.org/10.5281/zenodo.8349022 Blogbeitrag Auftakt der Workshopreihe "Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation". oa.blog . https://doi.org/10.64395/p67zt-qa991...

  6. Online-Workshop am 18. Juni 2026

    Bausteine eines institutionellen Informationsbudgets: Empfehlungen für die Leitungsebene Die Veranstaltung richtet sich an Leitungspersonen, Referent*innen und Personen aus der Strategieebene von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen sowie weitere Interessierte. Der Online-Workshop findet am 18.06.2026 von 14 bis 16 Uhr statt. Er ist Teil einer Veranstaltungsreihe zur Umsetzung von institutionellen Informationsbudgets, die im Rahmen des BMFTR-geförderten Projekts open-access.network vom Helmholtz Open Science Office durchgeführt wird. Abstract Wie können Publikationskosten an wissenschaftlichen Einrichtungen erfasst werden? Welche praktische Unterstützung können Softwaretools geben? Wie kann ein institutionelles Informationsbudget eingerichtet werden? In diesem Workshop legen wir den Fokus auf Empfehlungen für Personen aus der Leitung und der Strategieebene von Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen. Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Wir bitten um verbindliche Anmeldung über das Registrierungsformular auf open-access.network bis zum 17.06.2026. Programm Zeit Titel Sprecher*in 14:00 Begrüßung MODERATION: Paul Schultze-Motel (Helmholtz Open Science Office / open-access.network) 14:10 Bereit für das Informationsbudget? Erkenntnisse aus einer deutschlandweiten Umfrage Dorothea Strecker (HU Berlin / OA Datenpraxis) 14:30 Publikationsdaten- und Kostenmanagement mit CODA Linda Achilles (TU Braunschweig) 14:50 Publikations- und Kosten-Monitoring mit dem Software-Tool Output Tobias Höhnow & Heike Stadler (U Potsdam) 15:10 Publikationskostenmonitoring strategisch gestalten – Handlungsempfehlungen für Hochschul- und Einrichtungsleitungen Margit Schön (FZJ / Transform2Open) 15:30 Auswertung und Abschlussdiskussion 16:00 Ende Präsentationen Achilles, L. (2026). Publikationsdaten und Kostenmanagement mit CODA . https://doi.org/10.5281/zenodo.20793487 Höhnow, T. (2026). Publikations-und Kostenmonitoring mit dem Software-Tool Output . https://doi.org/10.5281/zenodo.20793897 Schön, M. (2026). Publikationskostenmonitoring strategisch gestalten – Handlungsempfehlungen für Hochschul- und Einrichtungsleitungen . https://doi.org/10.5281/zenodo.20809614 Strecker, D., Pampel, H., & Höfting, J. (2026). Bereit für das Informationsbudget? Erkenntnisse aus einer deutschlandweiten Umfrage . https://doi.org/10.5281/zenodo.20809813...

  7. Online-Workshop am 22. September 2025

    Informationsbudget als Leitungsaufgabe Gemeinsame Veranstaltung von HRK und open-access.network Die geschlossene Verstaltung richtet sich an Leitungspersonen aus Hochschulen und Wissenschaftsinstitutionen und wird in enger Kooperation mit der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) durchgeführt. Der Online-Workshop findet am 22.09.2025 von 15 bis 16.30 Uhr statt. Er ist Teil der Veranstaltungsreihe " Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen ", die im Rahmen des BMFTR-geförderten Projekts open-access.network von der UB der Universität Bielefeld und dem Helmholtz Open Science Office durchgeführt wird. Abstract Drei Jahre nach der Empfehlung des Wissenschaftsrates (2022) an die Wissenschaftseinrichtungen, Informationsbudgets zu etablieren, wollen wir eine Zwischenbilanz ziehen. Wie ist der Stand der Entwicklung? Welche Erfahrungen wurden bereits gemacht? Ist ein Informationsbudget das passende Steuerungsinstrument zur Kostenkontrolle in der Publikationserwerbung und -finanzierung? Mit der gemeinsamen Veranstaltung "Informationsbudget als Leitungsaufgabe" öffnen die beiden Organisationen – Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und das BMFTR-geförderte Projekt open-access.network – einen Diskussionsraum zum Erfahrungsaustausch für Entscheidungsträger*innen auf Leitungsebene der Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen. Die Veranstaltung bildet den Abschluss der Workshopreihe "Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen" im Rahmen des Projekts. Die Teilnahme am Workshop ist möglich für Leitungspersonen, auf Wunsch in Begleitung einer weiteren Person. Wir bitten um verbindliche Anmeldung über das Registrierungsformular auf open-access.network bis zum 21.09.2025. Programm Zeit Titel Sprecher*in 15:00 Begrüßung Katja Dammann (Universitätsbibliothek Bielefeld / open-access.network) MODERATION: Jens-Peter Gaul (HRK) 15:05 Fachinput zum Informationsbudget Gerard Meijer (Direktor am Fritz-Haber-Institut der MPG) 15:20 Erfahrungsbericht Universität Leipzig Henriette Rösch (stellv. Direktorin der Universitätsbibliothek Leipzig) 15:35 Erfahrungsbericht Universität Bielefeld Ulrich Rückert (Prorektor für Digitalisierung und Dateninfrastruktur der Universität Bielefeld) 15:50 Auswertung und Abschlussdiskussion MODERATION: Jens-Peter Gaul (HRK) 16:30 Ende Präsentationen Meijer, G. (2025). Strategic aspects of the OA transformation; Input zum Informationsbudget . https://doi.org/10.5281/zenodo.17192906 Rückert, U., & Pieper, D. (2025). Zum Stand der Einführung eines Informationsbudgets an der Universität Bielefeld . https://doi.org/10.5281/zenodo.17193032 Blogbeitrag Informationsbudget als Leitungsaufgabe. Ein Workshop von Hochschulrektorenkonferenz und open-access.network zur strategischen Steuerung der Open-Access-Transformation. oa.blog . https://doi.org/10.64395/ytm1v-nkz90...

  8. Online-Workshop am 24. September 2024

    Gemeinsam geht es besser – Kooperationen auf dem Weg zum Informationsbudget Der Online-Workshop findet am 24.09.2024 von 9 bis 12 Uhr statt. Er ist Teil der Veranstaltungsreihe " Finanzielle Gestaltung der Open-Access-Transformation an Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen ", die im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network von der UB der Universität Bielefeld und dem Helmholtz Open Science Office durchgeführt wird. Abstract Die Einrichtung eines Informationsbudgets stellt die Wissenschaftseinrichtungen vor sehr unterschiedliche Herausforderungen. Das Ziel ist klar umschrieben, aber den Weg bahnt sich jede Einrichtung selbst. Gibt es trotz der Vielfalt an Rahmenbedingungen und Ansprüchen sinnvolle Kooperationsmöglichkeiten? In diesem Workshop geht es um verschiedene Formen der einrichtungsübergreifenden und internen Zusammenarbeit, denn Vernetzung, Austausch und gemeinsame Projekte wirken als Problemlösungsbooster. Im ersten Vortrag wird der "Kooperationsverbund Thüringer Hochschulbibliotheken" vorgestellt. Der Schwerpunkt der Zusammenarbeit liegt auf der Frage, wie die Open-Access-Transformation gemeinsam gestaltet werden kann. Aus Jena berichten Henrike Walter für die Ernst-Abbe-Hochschule und Lea Satzinger für die Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek über aktuelle Entwicklungen in Thüringen und im Kooperationsverbund. Anschließend folgen Berichte über die konkrete Zusammenarbeit anhand von zwei Praxisbeispielen. Über Kooperationen zum OA-Monitoring und zur OA-Finanzierung sprechen Lea Satzinger für die Universitäts- und Landesbibliothek Jena sowie Peter Blume von der TU Ilmenau. Mit dem dritten Vortrag wechseln wir nach Nordrhein-Westfalen. Die Landesinitiative openaccess.nrw ist eine Serviceeinrichtung für die NRW-Hochschulen, in der sich Universitäten, Fach-, Kunst- und Musikhochschulen zusammengeschlossen haben. Eine der zentralen Aufgaben ist das Monitoring von Publikationszahlen und Publikationskosten. Nina Schönfelder und Jan-Philip Tummes von der Universität Bielefeld berichten über die Erhebungen und fragen: Was sagen uns die Zahlen? Dass Kooperationen die Arbeit erleichtern und neue Lösungsansätze erst ermöglichen, ist kein Geheimnis. Um den Schwung der Gemeinsamkeit in Gang zu setzen, hat sich die Fokusgruppe Informationsbudget gegründet. In diesem informellen Zusammenschluss von Kolleg*innen verschiedener Einrichtungen steht der Austausch im Mittelpunkt. Margit Schön und Irene Barbers vom Forschungszentrum Jülich sprechen über die Motivation zur Gründung der Fokusgruppe und was bislang erreicht wurde. Die Teilnahme am Workshop ist kostenfrei. Wir bitten um verbindliche Anmeldung über das Registrierungsformular auf open-access.network bis zum 23.09.2024. Programm Zeit Titel Sprecher*in 9:00 Begrüßung und Einführung Katja Dammann (Universität Bielefeld / open-access.network) MODERATION: Paul Schultze-Motel (Helmholtz-Gemeinschaft / open-access.network) 9:10 Open Access und das Informationsbudget – Zusammenarbeit im Kooperationsverbund Thüringer Hochschulbibliotheken Henrieke Walter (Ernst-Abbe-Hochschule Jena) & Lea Satzinger (Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena) 9:40 Kooperation zu OA-Monitoring und OA-Finanzierung – zwei Praxisbeispiele Lea Satzinger (Thüringer Universitäts- und Landesbibliothek Jena) & Peter Blume (TU Ilmenau) 10:10 Pause 10:20 Was sagen uns die Zahlen? Monitoring von Publikationen und Publikationskosten auf NRW-Landesebene Nina Schönfelder & Jan-Philip Tummes (Universität Bielefeld) 10:50 Graswurzelbewegung zur Zusammenarbeit – die Fokusgruppe Informationsbudget Margit Schön & Irene Barbers (Forschungszentrum Jülich) 11:20 Auswertung und Abschlussdiskussion MODERATION: Katja Dammann & Paul Schultze-Motel 12:00 Ende Präsentationen Barbers, I., & Schön, M. (2024). Graswurzelbewegung zur Zusammenarbeit – die Fokusgruppe Informationsbudget . https://doi.org/10.5281/zenodo.13842910 Satzinger, L., & Blume, P. (2024). Kooperation zu OA-Monitoring und OA-Finanzierung – zwei Praxisbeispiele . https://doi.org/10.5281/zenodo.13842671 Satzinger, L., & Walter, H. (2024). Open Access und das Informationsbudget – Zusammenarbeit im Kooperationsverbund Thüringer Hochschulbibliotheken . https://doi.org/10.5281/zenodo.13842556 Tummes, J.-P., & Schönfelder, N. (2024). Die Kostenreports der Landesinitiative openaccess.nrw . https://doi.org/10.5281/zenodo.13842883 Blogbeitrag In Kooperation gemeinsam Ziele erreichen. oa.blog . https://doi.org/10.64395/mr725-k8f05...