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  1. EOSC Future Open Days

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  2. Gemeinsamer Workshop mit der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin: Einführung in Open Access und das Urheberrecht

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  3. Online-Workshop am 09. Februar 2022

    Wir wollen mehr Open Access wagen! Wege, Modelle und Services für die Politikwissenschaft Der Online-Workshop "Wir wollen mehr Open Access wagen! Wege, Modelle und Services für die Politikwissenschaft" findet am 9. Februar 2022 von 10:00 bis 14:30 Uhr statt. Veranstaltet wird er im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network gemeinsam vom Open-Access-Büro Berlin und dem Fachinformationsdienst Politikwissenschaft - Pollux . Ob Aufsatz, Buchpublikation oder die Veröffentlichung einer Dissertation - die Möglichkeiten im Open Access zu publizieren sind so breit aufgestellt wie die Politikwissenschaft selbst. Der Workshop soll darüber informieren, welche Möglichkeiten es gibt, die eigenen Publikationen in den Open Access zu überführen bzw. diese barriere-, kostenfrei und rechtssicher online zur Verfügung zu stellen. Was bedeutet es, ob als Professor*in oder Nachwuchswissenschaftler*in, im Open Access zu publizieren? Welche Beispiele und Angebote bieten Orientierungspunkte? Welche Bedarfe, Vorbehalte und Wünsche der Unterstützung gibt es? Gemeinsam blicken wir auf die Wege des Publizierens, die Chancen, aber auch die Herausforderungen des Publikationsprozesses. In zwei thematischen Blöcken möchten wir eine Möglichkeit zum Austausch für Wissenschaftler*innen und wissenschaftlich Publizierende in der Politikwissenschaft bieten. Jun.-Prof. Arndt Leininger , Ph.D. (Politikwissenschaftliche Forschungsmethoden, TU Chemnitz) und Dr. Philipp Schulz (Institut für Interkulturelle und Internationale Studien der Universität Bremen) gewähren Einblicke in Ihre Erfahrungen mit dem Thema Open Access. Praktische Umsetzbarkeit und Unterstützungsangebote werden vorgestellt sowie die Gelegenheit zum Netzwerkaufbau geboten. Um Anmeldung über unten stehendes Anmeldeformular wird gebeten. Zielgruppe Der Workshop richtet sich an Wissenschaftler*innen und Publizierende der Politikwissenschaft. Vorerfahrungen im Bereich Open Access sind nicht erforderlich. Agenda 9:45-10:00 Ankommen 10:00-10:20 Begrüßung & Warm-Up 10:20-10:30 Einführende Impulse 10:30-11:10 Open Access - Erfahrungsberichte (Jun.-Prof. Arndt Leininger, Ph.D., TU Chemnitz & Dr. Philipp Schulz, Uni Bremen) 11:10-11:40 Peer-to-Peer-Austausch 11:40-12:00 Alles was Recht ist (Dipl.-Wirt.Jur. Thomas Hartmann, LL.M., FIZ Karlsruhe) 12:00-12:10 Bewegte Pause mit Noemi 12:10-13:00 Pause 13:00-13:45 Open-Access-Publizieren - Wo & Wie? (Dr. Agathe Gebert, SSOAR & Stefanie Hanneken, transcript Open Library PoWi & Dr. Kurt Salentin, IJCV) 13:45-14:15 Ask the expert - Publikationswege 14:15-14:30 Wrap-Up & Feedback Veranstaltungsort Die Veranstaltung wird online in Zoom (bereitgestellt durch die Universität Bremen) stattfinden. Die Zugangsdaten erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung via Email. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie den Nutzungsbestimmungen von Zoom zu. Anmeldung geschlossen. Beiträge Impulse open-access.network & Einführung in Open Access (Linda Martin, open-access.network) Fachinformationsdienst Politikwissenschaft - Pollux (Regina Pfeifenberger, Pollux) Alles was (Urheber-)Recht ist (Dipl.-Wirt.Jur. Thomas Hartmann, LL.M., FIZ Karlsruhe) Publizieren Publizieren mit SSOAR (Dr. Agathe Gebert, SSOAR) Publizieren in der transcript Open Library Politik (Stefanie Hanneken, transcript) International Journal of Conflict & Violence (Dr. Kurt Salentin, Universität Bielefeld) Organisation Fachinformationsdienst Politikwissenschaft - Pollux Projekt open-access.network Open-Access-Büro Berlin...

  4. Open Access Geschäftsmodelle für Bücher

    Intro Finanzierung von Open-Access-Monographien Quelle: Brinken, H. (2020). Finanzierung von Open-Access-Monographien, open-access.network. https://doi.org/10.5446/49535 ( CC BY 3.0 DE ) Das erfahren Sie in diesem Artikel 1 Es gibt eine Vielzahl an Geschäfts- und Finanzierungsmodellen für Open-Access-Bücher. 2 Die einzelnen Modelle haben individuelle Vor- und Nachteile, teilweise lassen sie sich miteinander kombinieren. 3 Neben den im deutschsprachigen Raum weit verbreiteten Book Processing Charges (BPCs) sind vor allem der parallele Verkauf von Druckausgaben, die institutionelle Förderung von Open Access sowie konsortiale Modelle von Bedeutung. Vielfältiger Wandel Open Access beinhaltet den kostenlosen Zugang zu wissenschaftlicher Infor­mation und deren freier Nachnutzung . Da Open-Access-Bücher für Leser*in­nen kostenlos zugänglich sind, können die im Rahmen der Veröffentlichung entstehenden Kosten nicht mehr über Buchkäufe gedeckt werden, sondern müssen durch alternative Geschäftsmodelle finanziert werden. In den letzten Jahren ist die Bedeutung von Open Access in den Geistes- und Sozialwissenschaften enorm gestiegen. Im Zuge dessen haben sich verschie­dene Geschäfts- und Finanzierungsmodelle für Open-Access-Bücher entwickelt. Diese Modelle weisen sowohl Gemeinsamkeiten als auch Unterschiede zu den gängigen Modellen für Zeitschriften auf, sind aber im Vergleich vielfältiger und experimenteller. In der Praxis werden häufig verschiedene Ansätze miteinander kombiniert. Im Folgenden werden die wichtigsten Finanzierungsmodelle für Open-Access-Bücher im deutschsprachigen Raum kurz vorgestellt. Die Übersicht greift auf bestehende Typologien mit unterschiedlichen Komplexitätsgraden zurück, die zur weiterführenden Lektüre sehr zu empfehlen sind ( Collins et al., 2015; Speicher et al., 2018, Penier et al., 2020 ). Für die hier vorgestellte Auswahl er­wies sich darüber hinaus die knappe Übersicht des Open Access Book Toolkits ( OAPEN, 2020 ) als hilfreich. Open-Access-Bücher Hier finden Sie eine Einführung. Praxistipp Nützliche Hinweise für die Umsetzung finden sich im Guide "How to Begin the OA Transition" ( Estelle et al., 2025 ). Video zum Publizieren von Open-Access-Büchern Quelle: Stern, N. (2020). Publishing your book in Open Access?, open-access.network. https://doi.org/10.5446/52108 ( CC BY 3.0 DE ) Publikationsgebühren (BPCs) Vorteile BPCs ermöglichen die Anerkennung und Übernahme von Kosten, die mit der Veröffentlichung qualitativ hochwertiger Open-Access-Buchpublika­tionen verbunden sind. Da Forschungsförderer , Stiftungen und Autor*­innen im deutschsprachigen Raum seit vielen Jahren auch herkömmliche Buchpublikationen über sogenannte Druckkostenzuschüsse finanzieren, ist die Hürde zur Zahlung von BPCs hier niedriger als in anderen Ländern. Nachteile Das Modell verstärkt bestehende Ungerechtigkeiten im akademischen System, indem es Autor*innen bevorteilt, die in gesicherten Positionen an finanzkräftigen Einrichtungen oder in gut ausgestatteten Drittmittel­projekten arbeiten. Autor*innen, die an weniger ausgestatteten Institu­tionen tätig sind, werden ebenso benachteiligt wie unabhängige Autor*­innen. Auf globaler Ebene benachteiligt das Modell Autor*innen aus dem globalen Süden. Kritisiert wird zudem, dass kommerzielle Verlage ihre tatsächlichen Kosten und Leistungen nicht klar darstellen, weshalb die Erstattung von BPCs zunehmend an die Einhaltung von Standards in Bezug auf Qualität und Transparenz geknüpft wird. Praxistipp Hier finden Sie hilfreiche Empfehlungen und Checklisten zu Qualitätsstandards für Open-Access-Bücher: Arbeitsgemeinschaft Universitätsverlage Nationaler Open-Access-Kontaktpunkt OGeSoMo Fokusgruppe "Open-Access-Bücher" Diskutieren Sie mit Expert*innen über aktuelle Entwicklungen bei Open-Access-Büchern. Fokusgruppe "Open-Access-Monografienfonds" Diskutieren Sie mit Expert*innen über Förderbedingungen und -summen bestehender Monografienfonds. Publikationsgebühren für Bücher, auch BPCs (Book Processing Charges) ge­nannt, werden von Verlagen erhoben, um die bei der Veröffentlichung entste­henden Kosten zu decken. Sie bilden das Pendant zu den aus dem Zeitschrif­tenbereich bekannten APCs (Article Processing Charges) . Die Höhe der BPCs ist von Verlag zu Verlag unterschiedlich, der Umfang der Beträge liegt zwischen wenigen Hundert bis hin zu mehreren Tausend Euro. Dies hat verschiedene Gründe: Die von den Verlagen angebotenen Leistungen, Services und Lizenz­optionen unterscheiden sich ebenso wie die veröffentlichten Bücher. Auch Unterschiede in den Kosten- und Einnahmestrukturen der Verlage spielen eine wichtige Rolle. Und schließlich gibt es Verlage, die neben ihren tatsächlichen Kosten auch Schätzungen über entgangene Verkaufserlöse in die Berechnung ihrer BPCs einbeziehen. Ob sich eine parallele Open-Access-Publikation jedoch überhaupt auf die Verkaufszahlen im Print auswirkt, ist umstritten. Verschiede­ne Studien haben gezeigt, dass die Angst der Verlage vor gravierenden Einbrü­chen unbegründet ist ( Collins et al., 2015; Ferwerda et al., 2018; Snijder, 2019; Graf et al., 2020 ). Die Erhebung von Publikationsgebühren ist bei Open-Access-Büchern weit ver­breitet (vgl. Penier et al., 2020, S. 46-52 ). Das Modell wird sowohl von kommer­ziellen als auch von Scholar-Led- und Universitätsverlagen eingesetzt. Bezahlt werden BPCs in der Regel von Forschungsförderern oder den Einrichtungen, an denen die Autor*innen tätig sind. Inzwischen haben zahlreiche Einrichtungen – in Deutschland oftmals mit Unterstützung der DFG – hierfür Publikationsfonds eingerichtet. Gerade unabhängige Autor*innen und solche, die an finanziell schwächeren Einrichtungen tätig sind, müssen jedoch selbst für die Kosten aufkommen. Durch die autor*innenseitige Finanzierung wird das Modell auch als Author-Pays-Modell bezeichnet. Verkauf von Druckausgaben Bei der parallelen Veröffentlichung gedruckter Buchausgaben, teils auch Dual Publishing genannt, handelt es sich um ein hybrides Modell, bei dem über zusätzliche Verkäufe Einnahmen generiert werden. Dabei ersetzen die Erlöse aus dem Printbereich die Publikationsgebühren in der Regel nicht vollständig, sondern dienen lediglich als Ergänzung. Sowohl bei kommerziellen als auch bei von Wissenschaftler*innen geführten und Universitätsverlagen ist der Verkauf gedruckter Bücher – ganz im Gegen­satz zum Zeitschriftenbereich – noch immer sehr weit verbreitet. Dabei setzten kommerzielle Buchverlage in der Vergangenheit häufig auf Embargofristen und restriktive Lizenzierungsmodelle . Auch durch die Vorgaben der Forschungsför­derer ist inzwischen aber eine klare Tendenz zum goldenen Weg und offenen CC-Lizenzen erkennbar. Vorteile Der Verkauf von Druckausgaben (Paperbacks, Hardcover) kann für Ver­lage eine wichtige Einnahmequelle sein. Dank digitaler Technologien und schlanker Vertriebsstrukturen ist der hierfür erforderliche Zusatzauf­wand in den letzten Jahren merklich gesunken. Solange von Seiten der Bibliotheken und Leser*innen noch eine entsprechende Nachfrage be­steht, ist es für Verlage sinnvoll, wissenschaftliche Bücher auch weiterhin in gedruckter Form anzubieten und hierfür auch die bestehenden Kanäle des Buchhandels zu nutzen. Nachteile Trotz der Einsparungen durch den Einsatz von Verfahren wie Print-on-demand sind Herstellung und Vertrieb von Druckausgaben mit einem gewissen Kosten- und Verwaltungsaufwand verbunden. Sollte die Nachfrage nach gedruckten wissenschaftlichen Büchern in Zukunft (weiter) sinken, verliert auch das Modell an Attraktivität. Open Access und Forschungsförderer Hier finden Sie eine Einführung. Institutionelle Förderung Vorteile Für Institutionen und ihre Bibliotheken kann es sinnvoll sein, einen Teil des Budgets, das sie für die Finanzierung von (Open-Access-)Publika­tionen aufwenden, in den Aufbau eigener Publikationsservices zu inves­tieren. So können sie den eigenen (und ggfs. anderen) Wissenschaftler*­innen attraktive Konditionen gewähren, bestehende Infrastrukturen und Kenntnisse nutzen und die Reputation der eigenen Einrichtung steigern. Nachteile Um Autor*innen und Herausgeber*innen ein attraktives Publikationsum­feld bieten zu können, ist ein nicht unerhebliches Maß an Engagement nötig. Nur wenn die Aktivitäten langfristig und nachhaltig angelegt sind, kann das Modell seine Potenziale entfalten. Arbeitsgemeinschaft Universitätsverlage Hier erfahren Sie mehr über die Mitglieder und Prinzipien der AG. Im Rahmen ihrer Open-Access-Förderung bieten Hochschulen und Forschungs­einrichtungen eigene Publikationsservices für Open-Access-Bücher an. Diese können von der Einrichtung eines Repositoriums oder einer Publikationsplatt­form bis hin zum Betreiben eines Universitätsverlags reichen. Die institutionelle Förderung kann auf finanzieller, personeller oder infrastruktureller Ebene erfol­gen. Bibliotheken kommt hierbei häufig eine zentrale Rolle zu. Die Unterstüt­zung ermöglicht es Universitätsverlagen, Publikationsgebühren entweder nied­rig zu halten oder gar komplett darauf zu verzichten. Dass Universitätsverlage nicht gewinnorientiert arbeiten, wirkt sich ebenfalls positiv auf die Preisgestal­tung aus. Die Nutzung der Services kann auf Mitglieder der eigenen Universität beschränkt sein oder sich auch an Wissenschaftler*innen anderer Institutionen richten. Vor allem Einrichtungen, in denen die Geistes- und Sozialwissenschaften stark vertreten sind, bieten inzwischen eigene Publikationsmöglichkeiten für Bücher an. Die Mehrheit der deutschsprachigen Universitätsverlage hat sich in der Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage zusammengeschlossen. Zu den bekanntesten Verlagen zählen der Universitätsverlag Göttingen , Heidelberg University Publishing und KIT Scientific Publishing . Bibliothekskonsortien Im Rahmen von Bibliothekskonsortien verpflichten sich Bibliotheken dazu, einen Beitrag zur Open-Access-Publikation einer Auswahl an Büchern zu leisten. Diese Bundles können entweder thematisch gruppiert oder auf (einzelne oder mehrere) Verlage bezogen sein. Sobald sich genügend Bibliotheken beteiligt haben und das finanzielle Ziel erreicht wurde, werden die Bücher frei zugänglich gemacht. Dieses Erlösmodell ähnelt dem aus anderen Bereichen bekannten Crowdfunding, wobei die Crowd hier aus Institutionen besteht. Konsortiale Modelle sind im Bereich der Zeitschriften bereits weit verbreitet. Für die Geisteswissenschaften ist vor allem das Crowdfunding-Modell der Open Lib­rary of Humanities (OLH) von Bedeutung. Im Buchbereich nimmt Knowledge Unlatched eine Vorreiterrolle ein und hat bislang über 3.000 Bücher (Stand: November 2021) Open Access zugänglich gemacht. Aktuell werden im Rahmen der Richtlinie zur Förderung von Projekten zur Beschleunigung der Transfor­mation zu Open Access des BMBF mehrere Vorhaben gefördert, die konsor­tiale Modelle für Buchreihen entwickeln (KOALA, OAdine, TOAA). Auf interna­tionaler Ebene beschäftigt sich das Projekt COPIM mit der (Weiter-)Entwicklung alternativer Geschäftsmodelle. Vorteile Konsortiale Modelle ermöglichen den Verzicht auf BPCs mit all ihren Nachteilen, weshalb sie für Autor*innen sehr attraktiv sein können. Darüber hinaus bieten sie Verlagen einen niedrigschwelligen Weg hin zur Open-Access-Transformation des eigenen Programms. Auf Seiten der Bibliotheken können sie schließlich den mit der Erwerbung von Büchern einhergehenden Bearbeitungsaufwand erheblich reduzieren. Nachteile Es gibt keine Garantie dafür, dass immer genügend Bibliotheken gefunden werden, die sich an der Finanzierung eines Bundles beteiligen. Zudem besteht die Gefahr, dass Bibliotheken vor dem Hintergrund knapper Budgets darauf spekulieren, dass die erforderlichen Summen auch ohne ihr Zutun erreicht werden können (Freerider-Problematik). Kommerziell ausgerichtete Modelle können darüber hinaus Skepsis bei Bibliotheken hervorrufen und zu deren Zurückhaltung beitragen. Weitere Modelle Die hier skizzierten Modelle stellen lediglich eine Auswahl dar. Unter den zahlreichen weiteren Modellen, die häufig noch nicht flächendeckend erprobt sind, sollen zwei zumindest kurz erwähnt werden: das Freemium-Modell und das Modell institutioneller Mitgliedschaften. Freemium Im Freemium-Modell veröffentlicht ein Verlag oder Dienstleister eine Ausgabe des Buchs Open Access, ohne von den Autor*innen eine Publika­tionsgebühr zu verlangen. Diese kostenlose Open-Access-Veröffentlichung wird über andere Einnahmequellen subventioniert. Dies kann z. B. durch den Verkauf von digitalen Ausgaben mit zusätzlichen Funktionalitäten und in anderen Formaten (enhanced HTML, e-pub/mobi, etc.) geschehen. Das Modell wird zwar bereits von einigen Verlagen und Plattformen wie z. B. OpenEdition und Open Book Publishers erfolgreich angewendet, ob es sich bewährt, wird sich jedoch noch zeigen müssen. Institutionelle Mitgliedschaften Ein weiteres Modell stellen institutionelle Mitgliedschaften dar. Hierbei zahlen Bibliotheken oder andere Einrichtungen – häufig im Rahmen von Konsortialverträgen – einen jährlichen Mitgliedsbeitrag an einen Verlag, der einen Teil der Kosten für die Veröffentlichung von Büchern über­nimmt. Mitgliedseinrichtungen und ihre Autor*innen können darüber hinaus weitere Rabatte erhalten. Das Modell ist vor allem im Zeitschrif­tenbereich verbreitet, wird aber auch von wissenschaftlichen Buchver­lagen wie Open Book Publishers oder Punctum Books eingesetzt und kann einen wichtigen Beitrag zur Vereinfachung und Entbürokratisierung des Open-Access-Publizierens leisten. Literatur Collins, E., Milloy, C., & Stone, G. (2015). Guide to open access monograph publishing for arts, humanities and social science researchers. Helping researchers to understand the opportunities and challenges of publishing a scholarly monograph in open access. AHRC/Jisc Collections. eprints.hud.ac.uk/id/eprint/25391/ http://eprints.hud.ac.uk/id/eprint/25391/1/Guide-to-open-access-monograph-publishing-for-researchers-final.pdf Estelle, L., Jago, D., Jones, R., Laakso, M., Snijder, R., & Wise, A. (2025). How to begin the OA transition: a guide for smaller and specialist publishers. Commissioned by UKRI, in partnership with the Association of Learned and Professional Society Publishers (ALPSP), the British Academy, and Open Access Scholarly Publishing Association (OASPA) . Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.14679094 Ferwerda, E., Snijder, R., Arpagaus, B., Graf, R., Krämer, D., & Moser, E. (2018). OAPEN-CH - Auswirkungen von Open Access auf wissenschaftliche Monographien in der Schweiz. Ein Projekt des Schweizerischen Nationalfonds . Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.1219172 Graf, D., Fadeeva, Y., & Falkenstein-Feldhoff, K. (Eds.). (2020). Bücher im Open Access: Ein Zukunftsmodell für die Geistes- und Sozialwissenschaften? Verlag Barbara Budrich. https://doi.org/10.17185/DUEPUBLICO/72237 OAPEN. (2020). Open Access Books Toolkit: Business models for open access book publishing . https://oabooks-toolkit.org/lifecycle/10944589-planning-funding/article/10432084-business-models-for-open-access-book-publishing Penier, I., Eve, M. P., & Grady, T. (2020). COPIM – Revenue Models for Open Access Monographs 2020 . Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.4011836 Snijder, R. (2019). The deliverance of open access books : Examining usage and dissemination . Amsterdam University Press. https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/25287 Speicher, L., Armando, L., Bargheer, M., Eve, P. M., Fund, S., Leão, D., Mosterd, M., Pinter, F., & Souyioultzoglou, I. (2018). OPERAS Open Access Business Models [White Paper] . Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.1323708 Weiterführende Literatur Arning, U., Bargheer, M., Meinecke, I., Schobert, D., & Tobias, R. (2022). Open-Access-Transformation für Bücher: Die Rolle von institutionellen Verlagen und Publikationsdiensten . Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.6346234 Barnes, L., & Gatti, R. (2018, May 22). The cost of Open Access books: a publisher writes. Open Book Publishers . https://blogs.openbookpublishers.com/the-cost-of-open-access-books-a-publisher-writes/ Böhm, D., Grossmann, A., Reiche, M. & Schrader, A. (2020). Open-Access-Publikationsworkflow für akademische Bücher. Ein Handbuch für Hochschulen und Universitäten. http://doi.org/10.33968/9783966270175-00 Hanneken et al. (2020). Die transcript OPEN Library Politikwissenschaften. Ein Modell für Open-Access-eBooks in den Geistes- & Sozialwissenschaften . https://doi.org/10.11588/ip.2020.1.66637 Pinter, F. (2018). Why Book Processing Charges (BPCs) Vary So Much. JEP. the Journal of Electronic Publishing , 21 (1). https://doi.org/10.3998/3336451.0021.101 Springer Open. (2018). Guide to Open Access Books for SpringerOpen Authors . https://media.springernature.com/full/springer-cms-preview/rest/v1/content/16216776/data/v2 van Gerven Oei, V. W. J., Joy, E., & Rudmann, D. (2020, July 7). We Got the Receipts: The Punctum Books Financial and Activity Report 2016–2019 . Punctum Books. https://punctumbooks.pubpub.org/pub/punctum-books-financial-activity-report-2016-2019/release/5...

  5. Open Access Preprints

    Intro Was sind Preprints? Preprints sind Vorabversionen oder Manuskriptfassungen von wissen­schaftlichen Publikationen, insbesondere Zeitschriftenartikeln, die der (Fach-)öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. In der Regel handelt es sich um noch nicht begutachtete Versionen, deren Veröffentlichung dem beschleunigten Austausch von Forschungsergebnissen und einer besseren Sichtbarkeit von Forschung dient. Preprints unterstützen offene Kommunikationsprozesse und leisten einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des grünen Weg des Open Access . Quelle: Becklas, Carolin; Hauss, Jonas (2025): Was sind Preprints? av.tib.eu/media/69857 Das erfahren Sie in diesem Artikel 1 Preprints sind frühe Fassungen wissenschaftlicher Publikationen, die der (Fach-)öffentlichkeit in der Regel ohne vorherige Begutachtung zur Verfügung gestellt werden. 2 Die vor allem in der Physik und anderen Fächern weit verbreiteten Preprints werden frei zugänglich auf Preprint-Servern veröffentlicht und leisten einen wichtigen Beitrag zum grünen Weg des Open Access. 3 Preprint-Server ermöglichen die Herausgabe von sogenannten Overlay-Journals — Online-Zeitschriften, die die Infrastruktur einer Preprint-Plattform zur Einreichung und Veröffentlichung nutzen. Merkmale von Preprints Zwischen der Einreichung eines Manuskripts und der Veröffentlichung in einer Zeitschrift können viele Monate vergehen. Durchschnittlich dauert der Peer-Review-Prozess bei wissenschaftlichen Zeitschriften laut einer Studie 17 Wochen ( Huisman & Smits, 2017 ), hinzu kommen Zeiten für Layout, Lektorat und andere Arbeitsschritte. Um die Verbreitung von Forschungs­ergebnissen zu beschleunigen, werden in vielen Fächern Preprints geteilt. Preprints beschleunigten den Austausch von Forschungsergebnissen, ermöglichen eine bessere Sichtbarkeit von Forschung und ermöglichen ein frühes Feedback (Blatch-Jones et al., 2023; Smart, 2022). Die Veröffentlichung von Preprints kann neben einer schnelleren und effektiveren Verbreitung von Forschungsergebnissen auch Herausforderungen für den Peer-Review-Prozess mit sich bringen. Insbesondere in Verfahren, die eine anonyme Begutachtung vorsehen, kann die öffentliche Verfügbarkeit eines Manuskripts die Anonymität von Autor*innen erschweren (Rastogi et al., 2022; Smart, 2022). Als mögliche Lösungen können Publikationsorte während des Begutachtungsprozesses alternative Titel und leicht überarbeitete Abstracts verlangen. Dadurch wird es für Gutachter*innen schwieriger, die entsprechende Arbeit online eindeutig zu identifizieren. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, anonyme Preprints über Plattformen wie OpenReview zu veröffentlichen. So können Autor*innen ihre Forschung bereits während des Review-Verfahrens zugänglich machen und die Zuordnung zu ihren Namen erst nach Abschluss der anonymen Begutachtung herstellen (Rastogi et al., 2022). Die Fachkulturen unterscheiden sich allerdings stark. In der Physik sind Preprints ein unverzichtbares Werkzeug der Kommunikation – je nach Teilgebiet werden über 90 % aller Zeitschriftenartikel vorab auf dem Preprint-Server arXiv veröffentlicht ( Gentil-Beccot et al., 2009 ). Auch in anderen Fächern wie Mathematik, Informatik, Biologie und Medizin sowie teilweise in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften haben Preprints zunehmend an Bedeutung gewonnen, insbesondere im Zuge der Covid-19-Pandemie nach 2020. Allerdings sollte bedacht werden, dass nicht alle Zeitschriften Manuskripte annehmen, die bereits als Preprint veröffentlicht wurden. Preprints haben in der Regel noch keine wissenschaftliche Qualitätssicherung erfahren. Sie können sich von der veröffentlichten Version inhaltlich deutlich unterscheiden bzw. werden ggfs. überhaupt nicht zur Veröffentlichung angenommen. Während dies der Fachwelt bewusst ist, kann es zu Problemen kommen, wenn z. B. Medien Ergebnisse aus Preprints aufgreifen und ohne Hinweise und entsprechende Einordnung massenwirksam verbreiten. Zur besseren Einschätzung durch eine nicht wissenschaftliche Leserschaft sind medizinische Preprint-Server mit entsprechenden Warnhinweisen versehen. Quelle: Adaptiert von Shafee, T. (2020). Typical publishing workflow for an academic journal article (preprint, postprint, and published) with open access sharing rights per SHERPA/RoMEO. Own work; adapted from diagram by Ginny Barbour Wikimedia Commons (CC BY 4.0 International) Preprint-Server Es gibt zahlreiche Preprint-Server. Die folgende Abbildung zeigt einige gängige Vertreter: Quelle: Khurana, S. (2020). Commonly used pre-print servers for researchers Zenodo Zenodo ist ein universelles Datenrepositorium. Viele Materialen dieser Website sind auch in der Zenodo Sammlung open-access.network zugänglich. Prinzipiell können Preprints auf allen möglichen Wegen, etwa per E-Mail in persönlichem Kontakt, auf privaten Websites, in institutionellen Repositorien oder auf Webseiten von Forschungseinrichtungen verbreitet werden. Üblicherweise werden sie aber auf Preprint-Servern hoch­geladen, die meist spezifisch für ein oder mehrere Fachgebiete sind. Auf diesen Plattformen findet kein Peer Review statt, in der Regel aber eine Eingangskontrolle, ob eine hochgeladene Publikation wissenschaftlich ist und zum fachlichen Spektrum passt. Der Umfang dieser Eingangskontrolle reicht von einer einfachen formalen oder inhaltlichen Kontrolle durch Einzelpersonen beziehungsweise KI bis zu umfassenderen Prüfverfahren, wie sie etwa der medizinische Preprint-Server medRxiv anwendet. Dies ist besonders wichtig, da die Veröffentlichung medizinischer Forschungsergebnisse potenzielle Risiken birgt (Smart, 2022). Preprint-Server sind häufig aus der Fachcommunity heraus entstanden und werden gemeinschaftlich finanziert. Hinter einigen stehen Forschungseinrichtungen oder Fachgesellschaften, selten werden sie von Verlagen betrieben, manchmal jedoch aufgekauft wie das Social Science Research Network (SSRN) durch Elsevier 2016. Der älteste und größte Preprint-Server ist das 1991 gegründete arXiv für acht Fachgebiete, darunter Physik, Mathematik und Informatik . Es enthält mittlerweile fast 2,4 Millionen Artikel (Stand: Juli 2026). Andere wichtige Plattformen sind bioRxiv ( Biologie ), SocArXiv ( Sozialwissenschaften ), EarthArXiv ( Geowissenschaften ), medRxiv ( Medizin ) und ChemRxiv ( Chemie ). Die Funktionalitäten sind je nach Plattform unterschiedlich. In der Regel kann, z. B. nach Annahme des Artikels durch eine Zeitschrift, eine aktualisierte Version hochgeladen und auf die Zeitschriftenversion verwiesen werden. Manche Plattformen bieten auch eine Kommentarfunktion, um den Autor*innen Feedback zu geben und die Ergebnisse in der Community zu diskutieren. Geschichte von Preprints Bereits in den 1960er-Jahren gab es in der Biologie ein System, in dem über eine zentrale Stelle aktuelle Forschungsergebnisse, insbesondere in Form von Vorab­versionen von Artikeln, vervielfältigt und per Post versandt wurden ( Cobb, 2017 ). Auch in der Hochenergiephysik wurde Ähnliches praktiziert ( Gentil-Beccot et al., 2009 ). Mit dem Aufkommen des Internets wurde der Austausch von Manuskripten wesentlich einfacher, die nun per E-Mail verbreitet werden konnten. 1991 gründete Paul Ginsparg am Los Alamos National Laboratory arXiv als Server für Preprints aus der Hochenergiephysik ( Ginsparg, 2017 ). Die Manuskripte standen damit allen Interessierten frei zur Verfügung. arXiv öffnete sich auch für andere Gebiete der Physik sowie für Mathematik, Informatik und angrenzende Gebiete wie Finanzmathematik oder Quantitative Biologie. Von 2001 bis 2026 wurde arXiv von der Cornell University betrieben; seit dem 1. Juli 2026 ist es eine unabhängige gemeinnützige Organisation. Erst nach der Jahrtausendwende fand arXiv Nachahmer in anderen Fächern. So ging 2013 bioRxiv als Preprint-Server für die Biologie an den Start, wodurch die Verbreitung von Preprints auch in den Lebenswissenschaften populärer wurde. In der Biologie propagiert die Initiative ASAPbio die Nutzung von Preprints. Begünstigt durch den Erfolg des Open Science Frameworks (OSF) , einer Open-Source-Infrastruktur, die das Suchen nach Preprints ermöglicht, gab es ab 2016 einen regelrechten Boom an Preprint-Servern für die unterschiedlichsten Fachgebiete. Dennoch ist die Akzeptanz von Preprints und die Bereitschaft, sie zu teilen, nach wie vor je nach Fachgebiet sehr unterschied­lich ausgeprägt. Während der Covid-19-Pandemie spielen Preprints eine wich­tige Rolle in der raschen Verbreitung, Prüfung und Korrektur von Forschungs­ergebnissen zum SARS-CoV-2-Virus ( Fraser et al., 2021; Gianola et al., 2020 ). Wie stark die Bedeutung von Preprints in den letzten Jahren zugenommen hat, verdeutlicht diese Grafik zu Preprints in den Biowissenschaften: Quelle: Polka, Jessica K., & Penfold, Naomi C. (2020). Biomedical preprints per month, by source and as a fraction of total literature (3.0) [Data set]. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.3819276 (CC BY 4.0 International) Geschichte des Open Access Hier finden Sie eine Einführung. Preprints und Open Science Zum Anschauen des Videos auf YouTube auf das Bild klicken. Video zu Preprints. Quelle: Youreka Science (2016). What Are Preprints? YouTube https://www.youtube.com/watch?v=2zMgY8Dx9co Anders als Zeitschriftenartikel, die sich häufig hinter einer Bezahlschranke befinden, sind Preprints dauerhaft frei zugänglich und bilden damit einen wichtigen Baustein des grünen Wegs zu Open Access. Wenn sie mit der Zeitschriftenversion verlinkt sind, können sie über Dienste wie Unpaywall gefunden werden, falls der Zeitschriftenartikel nicht frei zugänglich ist. Zusätzlich machen Preprints den Prozess des Gewinns und der Kommunikation von wissenschaftlichen Erkenntnissen transparenter. Sie ermöglichen noch vor der endgültigen Veröffentlichung eine kritische Diskussion in der Community, die Autor*innen können somit zusätzliches Feedback zu den eigentlichen Gutachten erhalten und berücksichtigen. Preprints bilden so die Grundlage für informelles oder formalisiertes Open Peer Review ( Frick, 2020 ), bei dem Gutachten öffentlich sichtbar werden und Leser*innen die Bewertung besser nachvollziehen können. Dadurch kann Begutachtung transparenter, inklusiver und kollegialer werden als in rein geschlossenen Journalverfahren (Avissar-Whiting et al., 2024). Overlay-Journals Preprint-Server ermöglichen die Herausgabe von sogenannten Overlay-Journals (Rousi & Laakso, 2024). Das sind Online-Zeitschriften, die die Infrastruktur einer Preprint-Plattform, insbesondere von arXiv, zur Einreichung und Veröffentlichung nutzen. Autor*innen laden die Artikel auf arXiv hoch und melden sie bei der entsprechenden Zeitschrift, die den Begutachtungsprozess organisiert und bei Annahme des Artikels diesen in die Zeitschrift aufnimmt, also von ihrer Webseite verlinkt, mit einer Nummer, DOI und ggf. einem Kommentar der Herausgeber*innen versieht. Auf diese Weise werden die Vorteile von arXiv (kostengünstig, frei zugänglich, bekannte Infrastruktur) mit den Vorteilen einer Zeitschrift (begutachtet, Renommee, ggf. Impact Factor) kombiniert. Erfolgreiche Beispiele sind SIGMA: Symmetry, Integrability and Geometry: Methods and Applications , Logical Methods in Computer Science (LMCS) , Discrete Analysis oder Quantum . Die Overlay-Journal-Bewegung befindet sich noch in einem frühen Stadium. Die derzeitige Anzahl von Overlay-Zeitschriften ist im Vergleich zur Gesamtzahl der Open-Access-Zeitschriften gering, jedoch zeigen die Studien (z. B. Rousi & Laakso, 2024), dass in letzter Zeit aktiv neue Overlay-Zeitschriften gegründet wurden. Die Forschungsbereiche der Overlay-Zeitschriften konzentrieren sich vor allem auf Zeitschriften aus den Bereichen Informatik, Mathematik und Naturwissenschaften; zu den kürzlich gegründeten Overlay-Zeitschriften gehören jedoch auch medizinische, biologische und multidisziplinäre Forschungsbereiche (Rousi & Laakso, 2024). Overlay-Zeitschriften werden in der Regel von Gruppen von Wissenschaftlern und nicht von formellen Organisationen herausgegeben (Rousi & Laakso, 2024). Fazit Preprints beschleunigen nicht nur die Verbreitung wissenschaftlicher Ergebnisse, sondern stärken auch Sichtbarkeit, Zugänglichkeit, frühes fachliches Feedback und Transparenz im Publikationsprozess (Blatch-Jones et al., 2023; Smart, 2022). Zugleich eröffnen sie neue Möglichkeiten für offenes Peer Review und für eine stärker communitybasierte wissenschaftliche Qualitätsdiskussion (Avissar-Whiting et al., 2024). Damit sind Preprints heute nicht nur eine Vorstufe zur Zeitschriftenpublikation, sondern ein eigenständiger und zunehmend wichtiger Baustein offener Wissenschaftskommunikation. open-access.network ( CC BY 4.0 International ) Literatur Avissar-Whiting, M., Belliard, F., Bertozzi, S. M., Brand, A., Brown, K., Clément-Stoneham, G., Dawson, S., Dey, G., Ecer, D., Edmunds, S. C., Farley, A., Fischer, T. D., Franko, M., Fraser, J. S., Funk, K., Ganier, C., Harrison, M., Hatch, A., Hazlett, H., Hindle, S. et al. (2024). Recommendations for accelerating open preprint peer review to improve the culture of science. PLoS biology , 22 (2), e3002502. https://doi.org/10.1371/journal.pbio.3002502 Blatch-Jones, A., Recio Saucedo, A., & Giddins, E. (2023, June 27–28). A scoping review on the use and acceptability of preprints [Paper presentation]. Faculty of Medicine Research Conference, University of Southampton, Southampton, United Kingdom. Cobb, M. (2017). The prehistory of biology preprints: A forgotten experiment from the 1960s. PLOS Biology , 15 (11). https://doi.org/10.1371/journal.pbio.2003995 Fraser, N., Brierley, L., Dey, G., Polka, J. K., Pálfy, M., Nanni, F., & Coates, J. A. (2021). Preprinting the COVID-19 pandemic . bioRxiv. https://doi.org/10.1101/2020.05.22.111294 Frick, C. (2020). Peer-Review im Rampenlicht. Ein prominentes Fallbeispiel. Informationspraxis , 6 (2). https://doi.org/10.11588/ip.2020.2.74406 Gentil-Beccot, A., Mele, S., & Brooks, T. (2009). Citing and Reading Behaviours in High-Energy Physics. How a Community Stopped Worrying about Journals and Learned to Love Repositories . arXiv. https://arxiv.org/abs/0906.5418 Gianola, S., Jesus, T. S., Bargeri, S., & Castellini, G. (2020). Characteristics of academic publications, preprints, and registered clinical trials on the COVID-19 pandemic. PLoS ONE , 15 (10). https://doi.org/10.1371/journal.pone.0240123 Ginsparg, P. (2017). Preprint Déjà Vu: an FAQ . arXiv. https://arxiv.org/abs/1706.04188 Huisman, J., & Smits, J. (2017). Duration and quality of the peer review process: the author’s perspective. Scientometrics , 113 , 633–650. https://doi.org/10.1007/s11192-017-2310-5 Rastogi, C., Stelmakh, I., Shen, X., Meila, M., Echenique, F., Chawla, S., & Shah, N. B. (2022). To ArXiv or not to ArXiv: A study quantifying pros and cons of posting preprints online . arXiv. https://doi.org/10.48550/arXiv.2203.17259 Rousi, A. M., & Laakso, M. (2024). Overlay journals: A study of the current landscape. Journal of Librarianship and Information Science , 56 (1), 15-28. Smart, P. (2022). The evolution, benefits, and challenges of preprints and their interaction with journals. Science Editing , 9(1), 79–84. Weiterführende Literatur Ettinger, C., Sadanandappa, M. K., Görgülü, K., Coghlan, K., Hallenbeck, K. K., & Puebla, I. (2022). A guide to preprinting for Early Career Researchers [OSF Preprints]. https://doi.org/10.31219/osf.io/e59tk...