Ziele und Inhalte
Die Gruppe OA-Künste ist ein 2019 von Anika Wilde (Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch) und Friederike Kramer (Universität der Künste Berlin) gegründetes und moderiertes Netzwerk mit Mailingliste, das für alle künstlerischen Einrichtungen und Hochschulen offensteht. Der Fokus des Netzwerks liegt auf den Bibliotheken als Serviceeinrichtung, die die Etablierung von Open-Access-Strukturen auf verschiedenen Ebenen fördern und mitgestalten können.
Ziel ist es, ein Forum für Austausch und Diskussion zu bieten. Zeitgleich sollen Materialien und Informationen geteilt werden, um Synergieeffekte zu nutzen und den Open-Access-Gedanken in den Künsten zu verankern.
Organisatorisches
Wenn Sie an der Arbeit der Fokusgruppe interessiert sind, können Sie sich gerne für die Mailingliste anmelden.
Möchten Sie vertiefend mitarbeiten, können Sie darüber hinaus ein Userkonto für das MediaWiki der Gruppe beantragen. Um uns die Zuordnung zu erleichtern, geben Sie bitte an, dass Sie sich für eine Mitarbeit in der Fokusgruppe "OA-Künste" interessieren.
Zum Organisationsteam der Fokusgruppe gehören: Friederike Kramer (Universität der Künste) und Anika Wilde (Hochschule für Schauspielkuns Ernst Busch).
Bei inhaltlichen Fragen zur Fokusgruppe wenden Sie sich bitte an Friederike Kramer.
Kommende Veranstaltungen
Datenmanagementpläne und der RDMO-Service von NFDI4Culture
Sie sind digital künstlerisch oder gestalterisch tätig und wollen die bei Ihrer Arbeit anfallenden Daten so managen, dass andere damit arbeiten können? Sie sind eine Hochschuleinrichtung, die Daten aus studentischen Arbeiten oder wissenschaftlichen Projekten im Bereich der Künste entgegennimmt?
Der Research Data Management Organiser (RDMO) ist ein flexibles und kostenfreies Werkzeug, das Sie beim Management Ihrer Daten und bei der Planung von digitalen Projekten aller Art unterstützen kann.
Der Workshop bietet eine Einführung in das Thema Datenmanagementpläne (DMPs), führt in den RDMO-Service von NFDI4Culture und die Funktionalitäten des Werkzeugs ein und stellt außerdem konkrete Nutzungsmöglichkeiten vor.
Die Veranstaltung gliedert sich in drei Teile:
- Einführung in DMPs
- Datenmanagement mit dem RDMO - das Tool von innen (mit Übung)
- Anwendung für die praktische Nutzung
Wann?
15. April 2026
15.00-17.00 Uhr
Wo? Webex
Eine Anmeldung ist nicht notwendig.
Vergangene Veranstaltungen
Publikation und Dokumentation non-textueller Materialien am Beispiel des Artistic Research Catalogue
Künstlerische Forschung ist ein vielfältiges, interdisziplinäres und oft mit nicht-textlichen Ergebnissen einhergehendes Forschungsgebiet, das in herkömmlichen Repositorien nur schwer zugänglich gemacht werden kann. Der Artistic Research Catalogue der Society for Artistic Research ist eine Open-Access-Datenbank für genau diese Arbeiten und bietet Lösungen für Text, Bild, Audio und Video.
Die Staats- und Universitätsbibliothek Bremen fördert den RC aus Open-Access-Mitteln und bietet so der Hochschule für Künste Bremen eine Plattform für künstlerische Forschung und ihre Daten. Jan Charzinski und Kathrin Gollwitzer-Oh stellen in ihrem Vortrag am 19. November 2025 (15:00-16:00 Uhr) den RC vor und zeigen anhand von Beispielen die Veröffentlichung non-textueller Materialien.
Der Vortrag wurde erstmals am 25.06.2025 auf der Bibliocon gehalten.
Im Anschluss ist eine offene Diskussion zu Standards und Qualitätssicherung im Bereich der Künste geplant.
- Referent*innen: Jan Charzinski (Staats- und Universitätsbibliothek Bremen) und Kathrin Gollwitzer-Oh (Hochschule für Künste Bremen)
- Datum: 19. November 2025
- Uhrzeit: 15:00 – 16:00 Uhr
Online-Werkstattgespräch zum Thema „KI trifft Open Access in den Künsten“
Am 25.04.2024 lud die Fokusgruppe OA-Künste zu einem Online-Werkstattgespräch zum Thema „KI trifft Open Access in den Künsten“ ein.
Was bedeutet KI eigentlich für die Künste? Wie spielt sie in Werke, deren Veröffentlichung und auch deren Nachnutzung hinein? Was bedeutet das für Open Access und was hat der European AI Act damit zu tun?
Beitragende
- Sonja Thiel, Kuratorin und museologisch Forschende in den Bereichen offene digitale Bildung, Künstliche Intelligenz und digitale Sammlungen
- Robert Seidel, Künstler in den Feldern Experimentalfilm, Installation, Performance, Sound, etc.
- Georg Fischer, Mitarbeiter im Open-Research Office Berlin und Autor bei irights.info
- Oliver Vettermann, Vertreter des Legal Helpdesk von NFDI4Culture