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  1. Best Practice für Diamond OA-Zeitschriften (webinar)

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  2. EOSC Future Open Days

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  3. Erste Transformationsvereinbarung von Springer Nature in Australien und Ozeanien

    Infolge der ersten Verlagsvereinbarung von Springer Nature im asiatisch-pazifischen Raum können nun Wissenschaftler*innen des Council of Australian Librarians (CAUL) ihre wissenschaftlichen Erkenntnisse in über 2.000 Zeitschriften Open Access (OA) veröffentlichen. Mitglieder aller 47 Universitäten in Australien und Neuseeland sowie sieben weiterer externer Institutionen können außerdem auf das Portfolio von Springer, Palgrave Macmillan und Adis sowie den Academic Journals auf nature.com zugreifen. Ziel ist die Publikation von ca. 3.000 Artikeln pro Jahr und somit eine Steigerung der Reichweite der Forschungsergebnisse aller mitwirkenden Institutionen....

  4. Fokusgruppe "scholar-led.network"

    Die Fokusgruppe scholar-led.network soll einen Ort für in Eigenregie verlegte Zeitschriften und Herausgeber*innen-Kollektive gebührenfreier, von Großverlagen unabhängiger Publikationsprojekte bilden. Angeregt durch Initiativen in anderen Ländern ( Radical Open Access Collective , ScholarLed etc.), soll die Fokusgruppe gemeinsame Interessen für die im deutschsprachigen Raum operierenden, von Wissenschaftler*innen geführten Publikationsprojekte definieren sowie mögliche Handlungsfelder und Formen der Interessenvertretung ausloten. Die Fokusgruppe soll neben der Netzwerkarbeit weitere Aufgaben übernehmen. Neben der bereits erfolgten Ausarbeitung eines Manifests wären z. B. das Verfassen einer Deklaration zur Gründung eines Zusammenschlusses von Zeitschriften zu einem Kollektiv, die Initiierung gemeinsamer Förderanträge oder die Aufbereitung interner Arbeitsstrukturen auf Basis kooperativer Modelle denkbar. Die Idee der Fokusgruppe scholar-led.network baut auf der Vernetzungsarbeit im Kontext (drittmittelgeförderter) OA-Forschungsprojekte ( InnOAccess , Open Gender Platform ) auf und schließt an Diskussionen an, die bei einschlägigen Community-Treffen ( Open-Access-Tage ) und im Kontext der jeweiligen Institutionen geführt wurden. Bei Interesse oder Fragen zur Fokusgruppe kontakieren Sie bitte Marcel Wrzesinski oder Juliane Finger . Das scholar-led.network-Manifest Finden Sie hier das Manifest der Fokusgruppe. Finanzierung von Open-Access-Artikeln Video zur Finanzierung von Open-Access-Artikeln. ( CC BY 3.0 DE ) Quelle: Brinken, H. (2020). Finanzierung von Open-Access-Artikeln, open-access.network. https://doi.org/10.5446/49536 Was sind Open-Access-Zeitschriften? Hier finden sie eine Einführung. Zeitschriften herausgeben Hier finden Sie eine Einführung....

  5. Implementierung von Open Access

    Intro Open Access in 60 Sekunden Quelle: Brinken, H., Hauss, J. & Rücknagel, J. (2021). Open Access in 60 Sekunden, open-access.network. https://doi.org/10.5446/50831 ( CC BY 3.0 DE ) Das erfahren Sie in diesem Artikel 1 Die Einführung von Open Access sollte strategisch gemeinsam von Leitungsebene und Bibliothek umgesetzt werden. 2 Die Einrichtung, die Open Access implementiert, sollte sich mit einer Open Access Policy klar zu Open Access bekennen. 2 Infrastruktur-Angebote an Wissenschaftler*innen zur praktischen Umsetzung von Open Access sind essenziell. Open Access implementieren Open Access verbessert den Zugang zu wissenschaftlichen Informationen und erhöht die Sichtbarkeit einer Wissenschaftsinstitution. Die Prinzipien des Open Access werden von Forschenden durchaus akzeptiert und geschätzt ( Dallmeier-Tiessen et al., 2011; Ross-Hellauer et al., 2017 ), doch es bedarf konkreter Maßnahmen, um Open Access praktisch zu implementieren. Wie steht die Politik zu Open Access? Hier finden Sie eine Einführung. Open Access Policies Hier finden Sie eine Einführung. Quelle: verändert nach Brinken, H. (2021). 10 Gründe für Open Access. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.4643859 ( CC BY 4.0 International ) Praxistipp Im Praxistipp Open Access unterstützen - Praxistipps für Hochschulen finden Sie Tipps, wie Open Access von Hochschulseite unterstützt werden kann. Rolle der Hochschulleitung Für eine erfolgreiche Einführung und Umsetzung von Open Access ist eine strategische Befürwortung durch die Leitung einer Institution eine wichtige Voraussetzung. Eine klare Positionierung, z. B. in Form einer Policy , vermittelt mit gewissem Nachdruck, dass die offene Bereitstellung von Forschungsergeb­nissen an der Einrichtung geschätzt und gefördert wird. So können von zentraler Stelle aus ein nachhaltiger Umgang mit den zur Verfügung stehenden Mitteln sowie nötige Umschichtungen befördert werden. Bei der praktischen Umsetzung von Open Access ist eine Zusammenarbeit der Einrichtungsleitung mit Bibliothek und Rechenzentrum zentral, da dort i. d. R. die Maßnahmen umgesetzt und die Services angeboten werden. Rolle der Bibliotheken Bibliotheken sind wichtige Akteure im Bereich Open Access. Sie sind bewährte Mittler*innen der Literatur- und Informationsversorgung und kümmern sich um die Beschaffung und Bereitstellung sowohl gedruckter als auch elektronischer Medien. An vielen Einrichtungen übernehmen sie gemeinsam mit dem Rechen­zentrum einen großen Teil der praktischen Umsetzung von Open-Access-Ange­boten, z. B. als Betreibende von Hochschulschriftenservern und Repositorien , indem sie Unterstützung bei der Gründung von Open-Access-Zeitschriften leisten oder selbst Universitätsverlage gründen. Meist übernehmen sie auch die Verwaltung von Open-Access-Publikationsfonds . In der Regel sind Bibliotheken auch diejenigen, die innerhalb ihrer Institution ein Bewusstsein für Open Access schaffen und die Open-Access-Transforma­tion vorantreiben. Sie stehen im engen Kontakt mit den Fachbereichen und kennen deren Interesse und Bedarfe an Open-Access-Angeboten. Darüber hinaus sind sie gut mit der Bandbreite fachlicher Angebote und Erfordernisse im Bereich Open Access vertraut. Im Folgenden werden konkrete Maßnahmen zur Einführung und Umsetzung von Open Access aufgezeigt. Sinnvoll ist dabei eine intensive Zusammenarbeit von Bibliothek, Forschenden, Rechenzentrum und Einrichtungsleitung. Open Access zu implementieren umfasst nicht nur die Bereitstellung einer technischen Infrastruktur, sondern auch umfassende, zielgruppenspezifische Marketingaktivitäten zu Open Access. Praxistipp Im Praxistipp Open Access unterstützen - Praxistipps für Hochschulbibliotheken finden Sie Tipps, wie Open Access vonseiten der Bibliotheken unterstützt werden kann. Diese Maßnahmen haben sich zur Implementierung von Open Access bewährt: Unterzeichnung der Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen Die Berliner Erklärung über den offenen Zugang zu wissenschaftlichem Wissen kann von wissenschaftlich arbeitenden oder wissenschafts­fördernden Institutionen , sowie Kultureinrichtungen (z. B. Bibliotheken oder Museen) unterschrieben werden. Bei Interesse daran sollten Einrichtungsleitungen mit dem Präsidium der Max-Planck-Gesellschaft in Kontakt treten. Mit der Unterzeichnung bekennt sich eine Institution dazu, die wissenschaftliche Diskussion durch die konsequente Nutzung elektronischer Kommunikationsmöglichkeiten zu fördern und wissenschaftliche Erkenntnisse einer möglichst breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Verabschiedung einer Open Access Policy Die nachhaltigste Möglichkeit, den Open-Access-Gedanken in einer In­stitution zu implementieren, liegt in der institutionellen Selbstverpflich­tung, z. B. in Form einer offiziellen Policy bzw. Leitlinie zu Open Access oder Open Science. Neben einem Bekenntnis der Institution zu Open Access/Open Science enthält sie in der Regel die Aufforderung an die Einrichtungsmitglieder, Publikationen Open Access zur Verfügung zu stellen. Dies kann entweder unmittelbar durch eine Veröffentlichung auf dem goldenen Weg geschehen oder - im Rahmen der rechtlichen Mög­lichkeiten - durch die parallele Zweitveröffentlichung der Publikationen in institutionellen Repositorien. Einen beispielhaften Aufbau und zentrale Inhalte eines Policy-Dokumentes haben wir hier auf der Seite Open Access Policies zusammengefasst. ROARMAP listet Open-Access-Mandate und -Richtlinien von Universitäten, Forschungseinrichtungen und Forschungsförderern der ganzen Welt auf. Institutionen können auch eigene Anreizsysteme für Open Access schaffen. So kann beispielsweise im Rahmen der leistungsorientierten Mittelvergabe auch Open Access als Bewertungskriterium berücksichtigt werden. Ernennung von Open-Access-Beauftragten Neben der Erarbeitung einer eigenen Open-Access-Leitlinie empfiehlt sich die Ernennung einer oder eines Open-Access-Beauftragten als zentrale Ansprechperson zu Open-Access-Themen, die als Schnittstelle zwischen der Bibliothek und den Interessen der Wissenschaftler*innen fungiert. Sie übernehmen eine beratende Rolle und sind umfassend – d.h. über Fächergrenzen hinaus – über die Entwicklung des wissenschaft­lichen Publikationsverhaltens informiert. Der Nationale Open-Access-Kontaktpunkt OA2020-DE hat eine Übersicht der Open-Access-Beauf­tragten an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen erstellt. Informationsmaterialien sowie Fortbildungen für Open-Access-Beauftragte bieten die Train-the-Trainer-Workshops des Projekts open-access.network. Durchführen von Informationsveranstaltungen Das Bekenntnis einer Institution zu Open Access alleine reicht nicht aus. Es ist auch wichtig, allen Mitgliedern deutlich zu machen, was dieses Be­kenntnis konkret für sie bedeutet. Das Thema Open Access sollte daher auch auf Ebene der Fachbereiche, der Institute und der Arbeitsgruppen erläutert werden. Wichtig beim Marketing für Open Access ist also eine breite und auf allen Ebenen stattfindende Informationsvermittlung. Jährlich in der dritten Oktoberwoche findet die internationale Open Access Week statt. Dabei wird das Thema Open Access weltweit an vielen verschiedenen Orten lokal aufgegriffen, um für den freien Zugang zu Wissen und Information aus öffentlich geförderter Forschung zu werben und vor Ort zu informieren. Diese Woche bietet einen guten Anlass, an der eigenen Einrichtung über Open Access zu informieren. Eine Reihe von Informationsmaterialien, die nachgenutzt werden können, findet sich auf der Seite Materialien sowie in der Zenodo-Community des Projekts open-access.network . Informationsvideos rund um Open Access gibt es im TIB AV Portal in der Serie des open-access.network . Aufbau und Vernetzung eines Repositoriums Neben strategischen und kommunikativen Maßnahmen bei der Umsetz­ung von Open Access sind auch konkrete Infrastrukturdienste notwendig, um Open-Access-Dokumente geeignet einstellen und präsentieren zu können. Hochschulschriften- und Dokumentenserver, in der Regel betrieben durch die jeweilige Bibliothek, sind mittlerweile an den meisten Einrich­tungen Standard. Mit dem Betrieb von institutionellen Repositorien werden Hochschulangehörigen professionell umfassende Publikations­services geboten. Diese reichen von der Veröffentlichung von Disserta­tionen und Schriftenreihen, über die Zweitveröffentlichung von Artikeln und Monografien bis hin zur Archivierung von Videoaufzeichungen, Postern und Präsentationsfolien. Detaillierte Informationen zum Aufsetzen und Betreiben von Repositorien finden sich auf der Seite Repositorien betreiben . In der Fokusgruppe Zweitveröffentlichung haben Anbietende von Zweitveröffentlichungsservices (ZVS) die Möglichkeit, sich zu praktischen und rechtlichen Fragen auszutauschen. Beispiele für institutionelle Publikationsdienste sind KOPS , das institutio­nelle Repositorium der Universität Konstanz, GRO.publications / GRO.­data für Text- und Datenpublikationen der Forschungseinrichtung­en in Göttingen oder das TIB AV-Portal der Technischen Informationsbiblio­thek (TIB) für wissenschaftliche Videos. Unterstützung bei der Gründung eigener Verlage und Zeitschriften Universitätsverlage widmen sich vorrangig Publikationen der eigenen Einrichtung. Beim Vertrieb traditioneller Bücher streben sie hohe Qualität zu fairen Preisen an. Neben gedruckten Veröffentlichungen publizieren Universitätsverlage auch Online-Ausgaben und unterstützen damit das Prinzip des Open Access. Der Betrieb der Verlage ist meist an Universi­tätsbibliotheken angesiedelt, die so nicht nur wissenschaftliche Inhalte beschaffen, sondern auch selbst Publikationsmöglichkeiten anbieten. Die Mehrheit der deutschsprachigen Universitätsverlage hat sich in der Arbeitsgemeinschaft der Universitätsverlage zusammengeschlossen, die u. a. hilfreiche Informationsmaterialien und Handreichungen zu verschiedenen Aspekten des Open-Access-Publizierens erarbeitet hat. Darüber hinaus können Institutionen ihren Forschenden auch bei der Gründung eigener Open-Access-Zeitschriften unterstützen. Viele Biblio­theken bieten dazu Beratungsangebote an oder leisten Unterstützung bei Fragen der konkreten Umsetzung. Detaillierte Informationen zum Gründen und Betreiben von Zeitschriften finden sich auf der Seite Zeitschriften herausgeben . Die Fokusgruppe scholar-led.network bietet einen Ort für in Eigenregie verlegte Zeitschriften und Herausgeber*innen-Kollektive gebührenfreier, von Großverlagen unabhängiger Publikationsprojekte. Aufbau eines Open-Access-Publikationsfonds Der Umgang mit Open-Access-Publikationsgebühren ist zentral für die strategische und organisatorische Weiterentwicklung der wissenschaft­lichen Informationsversorgung. Ein ausgewiesener Etat für Publikations­gebühren sowie grundlegende Entscheidungen über den Umgang mit Open-Access-Publikationsgebühren sind sinnvoll und können ein wirk­sames Instrument sein, um die ökonomischen Beziehungen zwischen wissenschaftlicher Einrichtung und Verlagen neu zu organisieren. Viele Einrichtungen bieten hierfür institutionelle Open-Access-Publika­tionsfonds an, häufig über die Bibliothek der Einrichtung verwaltet. Mit diesem Fonds übernimmt die Einrichtung Kosten, die bei der Publikation von Open-Access-Artikeln oder - Büchern ihrer Forschenden anfallen. Bibliotheken bieten sich hier als Verwaltungsinstanz an, da sie langjährige Erfahrung in der Zusammenarbeit mit Verlagen besitzen und so über die entsprechenden Kontakte verfügen. Mit den spezifischen Herausforde­rungen rund um Aufbau und Betrieb von Open-Access-Monografien­fonds setzt sich die gleichnamige Fokusgruppe auseinander. Verankerung von Open Access in der gesamten Institution Um Open Access nachhaltig und umfassend zu implementieren, ist es wichtig, das Bewusstsein für Open Access über die Ebene der Leitung und der Bibliothek hinaus zu schärfen. Auch Wissenschaftler*innen, Promovierende, Studierende und das wissenschaftsunterstützende Per­sonal sollten daher in Öffentlichkeitsarbeit und Marketingmaßnahmen eingeschlossen werden. Dies gilt in hohem Maße auch für die Bereiche der Verwaltung, die mit den Anforderungen von Forschungsförder­institutionen und mit der Messung des wissenschaftlichen Outputs zu tun haben. Zudem kann der Open-Access-Gedanke nachhaltig verbreitet werden, wenn er schon früh dem wissenschaftlichen Nachwuchs nahe­gelegt wird, etwa in Studienseminaren oder Graduiertenprogrammen. Literatur Dallmeier-Tiessen, S., Darby, R., Goerner, B., Hyppoelae, J., Igo-Kemenes, P., Kahn, D., Lambert, S., Lengenfelder, A., Leonard, C., Mele, S., Nowicka, M., Polydoratou, P., Ross, D., Ruiz-Perez, S., Schimmer, R., Swaisland, M., & van der Stelt, W. (2011). Highlights from the SOAP project survey. What Scientists Think about Open Access Publishing . ArXiv. https://arxiv.org/abs/1101.5260 Ross-Hellauer, T., Deppe, A., & Schmidt, B. (2017). Survey on open peer review: Attitudes and experience amongst editors, authors and reviewers. PLOS ONE, 12 (12). https://doi.org/10.1371/journal.pone.0189311 Weiterführende Literatur Canadian Association of Research Libraries. (2020). CARL Institutional Open Access Policy Template and Toolkit . Version 1.0. https://www.carl-abrc.ca/oa-policy-template-and-toolkit/ Europäische Kommission. (2012). Online survey on scientific information in the digital age . http://dx.doi.org/10.2777/36123 Fournier, J., Klages, T., & Pampel, H. (2012). Open-Access-Strategien für wissenschaftliche Einrichtungen: Bausteine und Beispiele . Arbeitsgruppe Open Access der Schwerpunktinitiative Digitale Information der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen. https://doi.org/10.2312/allianzoa.005 Harvard Open Access Project (HOAP). (2021). Good practices for university open-access policies . Cyber.Harvard.edu. https://cyber.harvard.edu/hoap/Good_practices_for_university_open-access_policies Jacobs, N. (2019). Implementing open access. Practical steps your institution can take to make progress on the open access journey . Jisc. https://www.jisc.ac.uk/guides/implementing-open-access Jisc. (2019, October 21). Managing your open access costs . Jisc. https://www.jisc.ac.uk/guides/managing-your-open-access-costs Pieper, D. (2020). Kostenmonitoring von Open-Access-Publikationen: Chancen und Herausforderung für Bibliotheken . Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.4118210 Rösch, H., Geschuhn, K., Barbers, I., Bove, K., Pohlmann, T., & Satzinger, L. (2022). Open Access ermöglichen: Open Access-Transformation und Erwerbung in wissenschaftlichen Bibliotheken – ein praktischer Leitfaden . https://doi.org/10.5281/zenodo.6090208 Wissenschaftsrat (2022). Empfehlungen zur Transformation des Wissenschaftlichen Publizierens zu Open Access; Köln. https://doi.org/10.57674/fyrc-vb61 ....

  6. Online-Workshop am 09. Februar 2022

    Wir wollen mehr Open Access wagen! Wege, Modelle und Services für die Politikwissenschaft Der Online-Workshop "Wir wollen mehr Open Access wagen! Wege, Modelle und Services für die Politikwissenschaft" findet am 9. Februar 2022 von 10:00 bis 14:30 Uhr statt. Veranstaltet wird er im Rahmen des BMBF-geförderten Projekts open-access.network gemeinsam vom Open-Access-Büro Berlin und dem Fachinformationsdienst Politikwissenschaft - Pollux . Ob Aufsatz, Buchpublikation oder die Veröffentlichung einer Dissertation - die Möglichkeiten im Open Access zu publizieren sind so breit aufgestellt wie die Politikwissenschaft selbst. Der Workshop soll darüber informieren, welche Möglichkeiten es gibt, die eigenen Publikationen in den Open Access zu überführen bzw. diese barriere-, kostenfrei und rechtssicher online zur Verfügung zu stellen. Was bedeutet es, ob als Professor*in oder Nachwuchswissenschaftler*in, im Open Access zu publizieren? Welche Beispiele und Angebote bieten Orientierungspunkte? Welche Bedarfe, Vorbehalte und Wünsche der Unterstützung gibt es? Gemeinsam blicken wir auf die Wege des Publizierens, die Chancen, aber auch die Herausforderungen des Publikationsprozesses. In zwei thematischen Blöcken möchten wir eine Möglichkeit zum Austausch für Wissenschaftler*innen und wissenschaftlich Publizierende in der Politikwissenschaft bieten. Jun.-Prof. Arndt Leininger , Ph.D. (Politikwissenschaftliche Forschungsmethoden, TU Chemnitz) und Dr. Philipp Schulz (Institut für Interkulturelle und Internationale Studien der Universität Bremen) gewähren Einblicke in Ihre Erfahrungen mit dem Thema Open Access. Praktische Umsetzbarkeit und Unterstützungsangebote werden vorgestellt sowie die Gelegenheit zum Netzwerkaufbau geboten. Um Anmeldung über unten stehendes Anmeldeformular wird gebeten. Zielgruppe Der Workshop richtet sich an Wissenschaftler*innen und Publizierende der Politikwissenschaft. Vorerfahrungen im Bereich Open Access sind nicht erforderlich. Agenda 9:45-10:00 Ankommen 10:00-10:20 Begrüßung & Warm-Up 10:20-10:30 Einführende Impulse 10:30-11:10 Open Access - Erfahrungsberichte (Jun.-Prof. Arndt Leininger, Ph.D., TU Chemnitz & Dr. Philipp Schulz, Uni Bremen) 11:10-11:40 Peer-to-Peer-Austausch 11:40-12:00 Alles was Recht ist (Dipl.-Wirt.Jur. Thomas Hartmann, LL.M., FIZ Karlsruhe) 12:00-12:10 Bewegte Pause mit Noemi 12:10-13:00 Pause 13:00-13:45 Open-Access-Publizieren - Wo & Wie? (Dr. Agathe Gebert, SSOAR & Stefanie Hanneken, transcript Open Library PoWi & Dr. Kurt Salentin, IJCV) 13:45-14:15 Ask the expert - Publikationswege 14:15-14:30 Wrap-Up & Feedback Veranstaltungsort Die Veranstaltung wird online in Zoom (bereitgestellt durch die Universität Bremen) stattfinden. Die Zugangsdaten erhalten Sie kurz vor der Veranstaltung via Email. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie den Nutzungsbestimmungen von Zoom zu. Anmeldung geschlossen. Beiträge Impulse open-access.network & Einführung in Open Access (Linda Martin, open-access.network) Fachinformationsdienst Politikwissenschaft - Pollux (Regina Pfeifenberger, Pollux) Alles was (Urheber-)Recht ist (Dipl.-Wirt.Jur. Thomas Hartmann, LL.M., FIZ Karlsruhe) Publizieren Publizieren mit SSOAR (Dr. Agathe Gebert, SSOAR) Publizieren in der transcript Open Library Politik (Stefanie Hanneken, transcript) International Journal of Conflict & Violence (Dr. Kurt Salentin, Universität Bielefeld) Organisation Fachinformationsdienst Politikwissenschaft - Pollux Projekt open-access.network Open-Access-Büro Berlin...

  7. Open Access Preprints

    Intro Was sind Preprints? Preprints sind Vorabversionen oder Manuskriptfassungen von wissen­schaftlichen Publikationen, insbesondere Zeitschriftenartikeln, die der (Fach-)öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden. In der Regel handelt es sich um noch nicht begutachtete Versionen, deren Veröffentlichung vor allem dem beschleunigten Austausch von Forschungsergebnissen dient. Preprints werden frei zugänglich auf Preprint-Servern veröffent­licht, wodurch sie auch einen wichtigen Beitrag zum grünen Weg des Open Access leisten. Quelle: Becklas, Carolin; Hauss, Jonas (2025): Was sind Preprints? av.tib.eu/media/69857 Das erfahren Sie in diesem Artikel 1 Preprints sind frühe Fassungen wissenschaftlicher Publikationen, die der (Fach-)öffentlichkeit in der Regel ohne vorherige Begutachtung zur Verfügung gestellt werden. 2 Die vor allem in der Physik und anderen Naturwissenschaften weit verbreiteten Preprints werden frei zugänglich auf Preprint-Servern veröffentlicht und leisten einen wichtigen Beitrag zum grünen Weg des Open Access. 3 Preprint-Server ermöglichen die Herausgabe von sogenannten Overlay-Journals - Online-Zeitschriften, die die Infrastruktur einer Preprint-Plattform zur Einreichung und Veröffentlichung nutzen. Merkmale von Preprints Zwischen der Einreichung eines Manuskripts und der Veröffentlichung in einer Zeitschrift können viele Monate vergehen. Durchschnittlich dauert der Peer-Review-Prozess bei wissenschaftlichen Zeitschriften laut einer Studie 17 Wochen ( Huisman & Smits, 2017 ), hinzu kommen Zeiten für Layout sowie ggf. auch Lektorat und Druck der Zeitschrift. Um die Verbreitung von Forschungs­ergebnissen zu beschleunigen, werden in vielen Fächern Preprints geteilt. Die Fachkulturen unterscheiden sich allerdings stark. In der Physik sind Preprints ein unverzichtbares Werkzeug der Kommunikation – je nach Teilgebiet werden über 90 % aller Zeitschriftenartikel vorab auf dem Preprint-Server arXiv veröffentlicht ( Gentil-Beccot et al., 2009 ). In vielen anderen Fächern hat sich unter den Autor*innen hingegen noch keine vergleichbare Preprint-Kultur etabliert. Dort kann es auch sein, dass nicht alle Zeitschriften Manuskripte annehmen, die bereits als Preprint veröffentlicht wurden. Preprints haben in der Regel noch keine wissenschaftliche Qualitätssicherung erfahren. Sie können sich also von der veröffentlichten Version inhaltlich deutlich unterscheiden bzw. werden ggfs. überhaupt nicht zur Veröffentlichung angenommen. Während dies der Fachwelt bewusst ist, kann es zu Problemen kommen, wenn z. B. Medien Ergebnisse aus Preprints aufgreifen und ohne Hinweise und entsprechende Einordnung an ein großes Publikum verbreiten. Zur besseren Einschätzung durch eine nicht wissenschaftliche Leserschaft sind medizinische Preprint-Server mit entsprechenden Warnhinweisen versehen. Quelle: Shafee, T. (2020). Typical publishing workflow for an academic journal article (preprint, postprint, and published) with open access sharing rights per SHERPA/RoMEO. Own work; adapted from diagram by Ginny Barbour Wikimedia Commons ( CC BY 4.0 International ) Preprint-Server Es gibt zahlreiche Preprint-Server. Die folgende Abbildung zeigt einige gängige Vertreter: Quelle: Khurana, S. (2020). Commonly used pre-print servers for researchers Zenodo Zenodo ist ein universelles Datenrepositorium. Viele Materialen dieser Website sind auch hier in der Zenodo Sammlung open-access.network zugänglich. Prinzipiell können Preprints auf allen möglichen Wegen, etwa per E-Mail, in institutionellen Repositorien oder auf Webseiten von Forschungseinrichtungen verbreitet werden. Üblicherweise werden sie aber auf Preprint-Servern hoch­geladen, die meist spezifisch für ein oder mehrere Fachgebiete sind. Auf diesen Plattformen findet kein Peer Review statt, in der Regel aber eine elementare Eingangskontrolle, ob eine hochgeladene Publikation wissenschaftlich ist und zum fachlichen Spektrum passt. Preprint-Server sind häufig aus der Community heraus entstanden und werden gemeinschaftlich finanziert. Hinter einigen stehen Forschungseinrichtungen oder Fachgesellschaften, selten werden sie von Verlagen betrieben. Der älteste und größte Preprint-Server ist das 1991 gegründete arXiv für acht Fachgebiete, darunter Physik , Mathematik und Informatik . Es enthält mittlerweile mehr als 1,8 Millionen Dokumente (Stand: April 2021). Andere wichtige Plattformen sind bioRxiv ( Biologie ), SocArXiv ( Sozialwissenschaften ), EarthArXiv ( Geowissenschaften ), medRxiv ( Medizin ) und ChemRxiv ( Chemie ). Die Funktionalitäten sind je nach Plattform unterschiedlich. In der Regel kann, z. B. nach Annahme des Artikels durch eine Zeitschrift, eine aktualisierte Version hochgeladen und auf die Zeitschriftenversion verwiesen werden. Manche Plattformen bieten auch eine Kommentarfunktion, um den Autor*innen Feedback zu geben und die Ergebnisse in der Community zu diskutieren. Geschichte von Preprints Bereits in den 1960er-Jahren gab es in der Biologie ein System, in dem über eine zentrale Stelle aktuelle Forschungsergebnisse, insbesondere in Form von Vorab­versionen von Artikeln, vervielfältigt und per Post versandt wurden ( Cobb, 2017 ). Auch in der Hochenergiephysik wurde Ähnliches praktiziert ( Gentil-Beccot et al., 2009 ). Mit dem Aufkommen des Internets wurde der Austausch von Manuskripten wesentlich einfacher, die nun per E-Mail verbreitet werden konnten. 1991 gründete Paul Ginsparg am Los Alamos National Laboratory arXiv als Server für Preprints aus der Hochenergiephysik ( Ginsparg, 2017 ). Die Manuskripte standen damit allen Interessierten frei zur Verfügung. arXiv öffnete sich auch für andere Gebiete der Physik sowie für Mathematik, Informatik und angrenzende Gebiete wie Finanzmathematik oder Quantitative Biologie. Erst nach der Jahrtausendwende fand arXiv Nachahmer in anderen Fächern. So ging 2013 bioRxiv als Preprint-Server für die Biologie an den Start, wodurch die Verbreitung von Preprints auch in den Lebenswissenschaften populärer wurde. In der Biologie propagiert die Initiative ASAPbio die Nutzung von Preprints. Begünstigt durch den Erfolg des Open Science Frameworks (OSF) , einer Open-Source-Infrastruktur, die u.a. den Upload von und das Suchen nach Preprints ermöglicht, gab es ab 2016 einen regelrechten Boom an Preprint-Servern für die unterschiedlichsten Fachgebiete. Dennoch ist die Akzeptanz von Preprints und die Bereitschaft, sie zu teilen, nach wie vor je nach Fachgebiet sehr unterschied­lich ausgeprägt. Während der Covid-19-Pandemie spielen Preprints eine wich­tige Rolle in der raschen Verbreitung, Prüfung und Korrektur von Forschungs­ergebnissen zum SARS-CoV-2-Virus ( Fraser et al., 2020; Gianola et al., 2020 ). Wie stark die Bedeutung von Preprints in den letzten Jahren zugenommen hat, verdeutlicht diese Grafik zu Preprints in den Biowissenschaften: Quelle: Polka, Jessica K., & Penfold, Naomi C. (2020). Biomedical preprints per month, by source and as a fraction of total literature (3.0) [Data set]. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.3819276 ( CC BY 4.0 International ) Geschichte des Open Access Hier finden Sie eine Einführung. Preprints und Open Science Zum Anschauen des Videos auf YouTube auf das Bild klicken. Video zu Preprints. Quelle: Youreka Science (2016). What Are Preprints? YouTube https://www.youtube.com/watch?v=2zMgY8Dx9co Anders als Zeitschriftenartikel, die sich häufig hinter einer Bezahlschranke befinden, sind Preprints dauerhaft frei zugänglich und bilden damit einen wichtigen Baustein des grünen Wegs zu Open Access. Wenn sie mit der Zeitschriftenversion verlinkt sind, können sie über Dienste wie Unpaywall gefunden werden, falls der Zeitschriftenartikel nicht frei zugänglich ist. Zusätzlich machen Preprints den Prozess des Gewinns und der Kommunikation von wissenschaftlichen Erkenntnissen transparenter. Sie ermöglichen noch vor der endgültigen Veröffentlichung eine kritische Diskussion in der Community, die Autor*innen können somit zusätzliches Feedback zu den eigentlichen Gutachten erhalten und berücksichtigen. Preprints bilden so die Grundlage für informelles oder formalisiertes Open Peer Review ( Frick, 2020 ). Overlay-Journals Preprint-Server ermöglichen die Herausgabe von sogenannten Overlay-Journals ( Gowers, 2015 ). Das sind Online-Zeitschriften, die die Infrastruktur einer Preprint-Plattform, insbesondere von arXiv, zur Einreichung und Veröffentlichung nutzen. Autor*innen laden die Artikel auf arXiv hoch und melden sie bei der entsprechenden Zeitschrift, die den Begutachtungsprozess organisiert und bei Annahme des Artikels diesen in die Zeitschrift aufnimmt, also von ihrer Webseite verlinkt, mit einer Nummer, DOI und ggf. einem Kommentar der Herausgeber*innen versieht. Auf diese Weise werden die Vorteile von arXiv (kostengünstig, frei zugänglich, bekannte Infrastruktur) mit den Vorteilen einer Zeitschrift (begutachtet, Renommee, ggf. Impact Factor) kombiniert. Erfolgreiche Beispiele sind SIGMA: Symmetry, Integrability and Geometry: Methods and Applications , Logical Methods in Computer Science (LMCS) , Discrete Analysis oder Quantum . open-access.network ( CC BY 4.0 International ) Literatur Cobb, M. (2017). The prehistory of biology preprints: A forgotten experiment from the 1960s. PLOS Biology , 15 (11). https://doi.org/10.1371/journal.pbio.2003995 Fraser, N., Brierley, L., Dey, G., Polka, J. K., Pálfy, M., Nanni, F., & Coates, J. A. (2021). Preprinting the COVID-19 pandemic . bioRxiv. https://doi.org/10.1101/2020.05.22.111294 Frick, C. (2020). Peer-Review im Rampenlicht. Ein prominentes Fallbeispiel. Informationspraxis , 6 (2). https://doi.org/10.11588/ip.2020.2.74406 Gentil-Beccot, A., Mele, S., & Brooks, T. (2009). Citing and Reading Behaviours in High-Energy Physics. How a Community Stopped Worrying about Journals and Learned to Love Repositories . arXiv. https://arxiv.org/abs/0906.5418 Gianola, S., Jesus, T. S., Bargeri, S., & Castellini, G. (2020). Characteristics of academic publications, preprints, and registered clinical trials on the COVID-19 pandemic. PLoS ONE , 15 (10). https://doi.org/10.1371/journal.pone.0240123 Ginsparg, P. (2017). Preprint Déjà Vu: an FAQ . arXiv. https://arxiv.org/abs/1706.04188 Gowers, T. (2015, September 10). Discrete Analysis - an arXiv overlay journal. Gowers’s Weblog . https://gowers.wordpress.com/2015/09/10/discrete-analysis-an-arxiv-overlay-journal/ Huisman, J., & Smits, J. (2017). Duration and quality of the peer review process: the author’s perspective. Scientometrics , 113 , 633–650. https://doi.org/10.1007/s11192-017-2310-5 Weiterführende Literatur Ettinger, C., Sadanandappa, M. K., Görgülü, K., Coghlan, K., Hallenbeck, K. K., & Puebla, I. (2022). A guide to preprinting for Early Career Researchers [OSF Preprints]. https://doi.org/10.31219/osf.io/e59tk...