Open Access auf Länderebene für OA zuständiges Ministerium Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur OA in Koalitionsvereinbarung 2022 , 2017 OA in Parteiprogramm CDU FDP ( 2022 ) GRÜNE ( 2022 , 2017 ) LINKE ( 2022 ) SPD ( 2017 ) OA-Landesstrategie Open-Access-Strategie ( 2014 ) OA in Strategie Digitale Agenda Schleswig-Holstein ( 2024 ) OA in Landeshochschulgesetz Gesetz über die Hochschulen und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein ( 2016 ) OA in Vertrag / Vereinbarung Hochschulvertrag zwischen dem Land Schleswig-Holstein und den Hochschulen des Landes für den Zeitraum 2026 bis 2029 als Teil der Ziel- und Leistungsvereinbarungen ( 2026 ) Ziel-und Leistungsvereinbarungen der Landesregierung mit den staatlichen Hochschulen in Schleswig-Holstein ( 2020 ) OA/OS-Landesinitiative Open Access | Infopoint Schleswig-Holstein OA-Landesfond OA/OS-Infrastrukturangebot Open-Data-Portal Länderdossier PubPub Open Access im Koalitionsvertrag Ideen verbinden. Chancen nutzen. Schleswig-Holstein gestalten . Koalitionsvertrag zwischen der Christlich Demokratische Union Schleswig-Holstein (CDU) und BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN Schleswig-Holstein (GRÜNE), 2022–2027: Mit der Open Access-Strategie befürworten und fördern wir den offenen digitalen Zugang zu den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung und zu den Quellen des kulturellen Erbes. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass Open Access als Standard etabliert wird. Dabei werden wir insbesondere eine Erweiterung von Open Access hinsichtlich Open Data und beziehungsweise oder Open Science sowie die Vernetzung zum Forschungsdatenmanagement und der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur in den Blick nehmen (S. 32). Das Ziel verbindet. weltoffen - wirtschaftlich wie ökologisch stark - menschlich . Koalitionsvertrag zwischen der Christlich Demokratischen Union Deutschland, Landesverband Schleswig-Holstein Bündnis 90/Die Grünen, Landesverband Schleswig-Holstein der Freien Demokratischen Partei Landesverband Schleswig-Holstein, 2017–2022: Der Zugang zu wissenschaftlicher Literatur muss fair und unbürokratisch geregelt werden und möglichst digital erfolgen. Öffentlich finanzierte Forschung soll im Rahmen der urheberrechtlichen Möglichkeiten für alle zugänglich sein. Deshalb unterstützen wir die Open-Access-Strategie (offener Zugang zu wissenschaftlicher Literatur) der Landesregierung, die gemeinsam mit Hochschulen und Wissenschaftsbibliotheken entwickelt worden ist. Sie muss in der kommenden Legislaturperiode weiter ausgebaut werden. Wir wollen daran mitwirken, dass Studierenden auch weiterhin urheberrechtliche geschützte Schriftwerke digital zur Verfügung stehen und eine tragbare Einigung zwischen den Hochschulen und der VG-Wort erzielt wird (S. 24). Open Access im Hochschulgesetz Gesetz über die Hochschulen und das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein (Hochschulgesetz - HSG) vom 5. Februar 2016 . § 34 Zentrale Einrichtungen: Sie [die Landesregierung] fördert den freien Zugang zu wissenschaftlichen Informationen....
Open Access auf Länderebene für OA zuständiges Ministerium Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur OA in Koalitionsvereinbarung 2019 , 2014 OA in Parteiprogramm CDU ( 2024 , 2019 ) FDP GRÜNE ( 2024 , 2019 , 2014 ) LINKE ( 2024 , 2019 ) SPD ( 2019 ) OA-Landesstrategie OA in Strategie Thüringer Strategie für die Digitale Gesellschaft ( 2021 ) OA in Landeshochschulgesetz Thüringer Hochschulgesetz ( 2018 ) OA in Vertrag / Vereinbarung Leitlinien zur Hochschulentwicklung in Thüringen ( 2026 , 2020 ) Thüringer Strategie zur Digitalisierung im Hochschulbereich ( 2021 , 2017 ) Rahmenvereinbarung V zwischen der Thüringer Landesregierung und den Hochschulen des Landes ( 2021 ) OA/OS-Landesinitiative OA-Landesfond ja, für OA-Zeitschriften OA/OS-Infrastrukturangebot OA-Plattform Digitale Bibliothek Thüringen Länderdossier PubPub Open Access im Koalitionsvertrag Gemeinsam neue Wege gehen. Thüringen demokratisch, sozial und ökologisch gestalten . Koalitionsvertrag zwischen DIE LINKE Thüringen and SPD Thüringen and Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Thüringen, 2019–2024: "Um Wissenschaft dabei zu unterstützen, der Öffentlichkeit zugänglicher zu sein, wollen wir durch Open-Access die Unabhängigkeit von Verlags- und Lizenzstrukturen aktiv unterstützen (S. 26)." Thüringen gemeinsam voranbringen - demokratisch, sozial, ökologisch . Koalitionsvertrag zwischen DIE LINKE Thüringen and SPD Thüringen and Bündnis 90/Die Grünen Landesverband Thüringen, 2014–2019: "Die Drittmittelverwendung in Thüringen soll insgesamt transparenter werden. Thüringen wird eine Open-Access-Strategie erarbeiten und umsetzen (S.51)." "Die Koalition unterstützt und fördert das Verfügbarmachen frei zugänglicher digitaler Inhalte. gemäß dem open access-ansatz sollen zukünftig insbesondere wissenschaftliche Informationen und wissenschaftlich erhobene Daten, die mit öffentlichen Geldern durch staatliche Stellen, Forschungseinrichtungen oder private Unternehmen gewonnen werden, der Allgemeinheit frei zur Verfügung gestellt werden, wenn nicht rechtliche Gründe dagegen sprechen (S. 61)." Open Access im Hochschulgesetz Thüringer Hochschulgesetz (ThürHG) vom 10. Mai 2018. § 44 Hochschulbibliothek: Sie [die Hochschulbibliotheken] fördern durch die Bereitstellung einer geeigneten Infrastruktur das elektronische Publizieren und den Aufbau digitaler Bibliotheken....
Länderdossiers Im oa.atlas wird der Status quo von Open-Access- und Open-Science bzw. Open-Research-bezogenen Aktivitäten in Deutschland abgebildet. Der oa.atlas umfasst zwei Komponenten: Die Länderdossiers bieten Informationen zu den Strategien und Maßnahmen in den Bundesländern und auf Ebene des zuständigen Bundesministeriums in Form strukturierter Texte. Diese Informationen sind in zwei Varianten zugänglich, als Textversion und als Datentabelle mit ausgewählten Textauszügen. Über die Checkbox "Bundesländer" in der Kartenansicht können Sie die länderbezogenen Datentabellen aufrufen. Hinter der Erfassung von Informationen auf Landesebene steht die Idee einer qualitativen Beschreibung der Open-Access-Transformation, die über die Darstellung von Publikationszahlen hinausgehen soll. In den Länderdossiers werden historische Entwicklungen und die aktuelle Lage im jeweiligen Land, wichtige Rahmenbedingungen sowie Maßnahmen zur Vernetzung und Good-Practice-Beispiele aufgezeigt. Die Konzeption und Datensammlung der Länderdossiers erfolgt durch den Projektpartner Open Research Office Berlin und in enger Abstimmung mit Ansprechpersonen der jeweiligen Ministerien bzw. Landesvernetzungsstellen. Die erste Version der Länderdossiers wurde 2022 veröffentlicht. Sie ist sowohl als Online-Publikation als auch als Druckbroschüre verfügbar. Die zweite Version (2024) wurde in einer Collection auf der Plattform PubPub verfügbar gemacht. Letzte Aktualisierungen sind 2026 eingepflegt worden (Release #2). Änderungen und Aktualisierungen können durch die Kommentarfunktion am Text ergänzt werden. Links Die Einleitung zu den Länderdossiers kann hier abrufen. Darüber hinaus ist eine Zweitveröffentlichung des gemeinsamen Leitlinien-Papiers von Bund und Ländern - Open Access in Deutschland - hier abrufbar. Der “oa.atlas: Status quo in Bund und Ländern” als Textversion in der Collection auf der Plattform PubPub ist hier abrufbar. In der nachfolgenden Liste ist für jedes Bundesland und das Bundesministerium der Direktlink zum jeweiligen Länderdossier als Datentabelle im oa.atlas zu finden: Baden-Württemberg Bayern Berlin Brandenburg Bremen Hamburg Hessen Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz Saarland Sachsen Sachsen-Anhalt Schleswig-Holstein Thüringen...
< August 2026 26 27 28 29 30 31 01 02 03 04 05 06 07 08 09 10 11 12 OA-Basics und -Publikationsangebote auf peDOCS und im Fachportal Pädagogik. Einführung in Open Access-Grundlagen und Vorstellung der Angebote für die Erziehungswissenschaft, Bildungsforschung und Fachdidaktik im Fachportal Pädagogik 13 14 15 16 17 18 19 20 Governance gestalten: Wie Journals den Diamond Open Access Standard umsetzen 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 01 02 03 04 05...
2026 August 2026 (1 Eintrag) Juli 2026 (2 Einträge) Juni 2026 (3 Einträge) Mai 2026 (2 Einträge) April 2026 (3 Einträge) März 2026 (2 Einträge) Februar 2026 (2 Einträge) Januar 2026 (2 Einträge) 2025 Dezember 2025 (3 Einträge) November 2025 (3 Einträge) Oktober 2025 (3 Einträge) September 2025 (1 Eintrag) August 2025 (5 Einträge) Juli 2025 (3 Einträge) Juni 2025 (4 Einträge) Mai 2025 (3 Einträge) April 2025 (5 Einträge) März 2025 (1 Eintrag) Februar 2025 (5 Einträge) Januar 2025 (5 Einträge) 2024 Dezember 2024 (4 Einträge) November 2024 (1 Eintrag) Oktober 2024 (6 Einträge) September 2024 (4 Einträge) August 2024 (1 Eintrag) Juli 2024 (3 Einträge) Juni 2024 (4 Einträge) Mai 2024 (1 Eintrag) April 2024 (4 Einträge) März 2024 (2 Einträge) Februar 2024 (5 Einträge) Januar 2024 (4 Einträge) 2023 Dezember 2023 (7 Einträge) November 2023 (4 Einträge) Oktober 2023 (6 Einträge) September 2023 (5 Einträge) August 2023 (4 Einträge) Juli 2023 (4 Einträge) Juni 2023 (5 Einträge) Mai 2023 (3 Einträge) April 2023 (3 Einträge) März 2023 (6 Einträge) Februar 2023 (2 Einträge) Januar 2023 (2 Einträge) 2022 Dezember 2022 (6 Einträge) November 2022 (2 Einträge) Oktober 2022 (6 Einträge) September 2022 (4 Einträge) Juli 2022 (2 Einträge) Juni 2022 (6 Einträge) Mai 2022 (6 Einträge) April 2022 (2 Einträge) März 2022 (6 Einträge) Februar 2022 (4 Einträge) Januar 2022 (3 Einträge) 2021 Dezember 2021 (7 Einträge) November 2021 (5 Einträge) Oktober 2021 (4 Einträge) September 2021 (4 Einträge) August 2021 (1 Eintrag) Juli 2021 (5 Einträge) Juni 2021 (7 Einträge) Mai 2021 (9 Einträge) April 2021 (5 Einträge) März 2021 (9 Einträge) Februar 2021 (5 Einträge) Januar 2021 (5 Einträge) 2020 Dezember 2020 (2 Einträge) November 2020 (7 Einträge) Oktober 2020 (9 Einträge) September 2020 (7 Einträge) August 2020 (3 Einträge) Juli 2020 (8 Einträge) Juni 2020 (7 Einträge) Mai 2020 (4 Einträge) April 2020 (2 Einträge) März 2020 (1 Eintrag) Februar 2020 (1 Eintrag) Januar 2020 (1 Eintrag) 2019 Dezember 2019 (1 Eintrag) November 2019 (1 Eintrag) September 2019 (1 Eintrag) August 2019 (2 Einträge) Juli 2019 (1 Eintrag) Juni 2019 (4 Einträge) Mai 2019 (6 Einträge) April 2019 (1 Eintrag) Januar 2019 (4 Einträge) 2018 November 2018 (2 Einträge) Oktober 2018 (1 Eintrag) September 2018 (2 Einträge) August 2018 (1 Eintrag) Juli 2018 (3 Einträge) Juni 2018 (4 Einträge) Mai 2018 (2 Einträge) April 2018 (4 Einträge) März 2018 (3 Einträge) Februar 2018 (4 Einträge) Januar 2018 (1 Eintrag) 2017 November 2017 (2 Einträge) Oktober 2017 (1 Eintrag) Juli 2017 (1 Eintrag) Februar 2017 (1 Eintrag) Januar 2017 (1 Eintrag) 2016 November 2016 (1 Eintrag) Oktober 2016 (1 Eintrag) August 2016 (1 Eintrag) Juli 2016 (3 Einträge) Mai 2016 (1 Eintrag) März 2016 (4 Einträge) Januar 2016 (3 Einträge) 2015 Dezember 2015 (2 Einträge) Oktober 2015 (1 Eintrag) September 2015 (2 Einträge) August 2015 (1 Eintrag) Juli 2015 (2 Einträge) Juni 2015 (4 Einträge) Mai 2015 (1 Eintrag) April 2015 (5 Einträge) Februar 2015 (1 Eintrag) 2014 Dezember 2014 (3 Einträge) November 2014 (4 Einträge) Oktober 2014 (3 Einträge) September 2014 (1 Eintrag) August 2014 (1 Eintrag) April 2014 (1 Eintrag) Februar 2014 (2 Einträge) 2013 November 2013 (2 Einträge) September 2013 (1 Eintrag) August 2013 (1 Eintrag) Juli 2013 (1 Eintrag) Juni 2013 (3 Einträge) Mai 2013 (5 Einträge) April 2013 (2 Einträge) März 2013 (4 Einträge) Januar 2013 (2 Einträge) 2012 November 2012 (2 Einträge) Oktober 2012 (4 Einträge) September 2012 (2 Einträge) August 2012 (2 Einträge) Juli 2012 (4 Einträge) Juni 2012 (3 Einträge) Mai 2012 (5 Einträge) April 2012 (2 Einträge) Februar 2012 (2 Einträge) Januar 2012 (3 Einträge) 2011 Dezember 2011 (3 Einträge) November 2011 (2 Einträge) Oktober 2011 (2 Einträge) September 2011 (3 Einträge) August 2011 (5 Einträge) Juli 2011 (1 Eintrag) Juni 2011 (2 Einträge) Mai 2011 (2 Einträge) April 2011 (2 Einträge) März 2011 (7 Einträge) Februar 2011 (4 Einträge) Januar 2011 (5 Einträge) 2010 Dezember 2010 (6 Einträge) November 2010 (2 Einträge) Oktober 2010 (7 Einträge) September 2010 (8 Einträge) August 2010 (4 Einträge) Juli 2010 (3 Einträge) Juni 2010 (6 Einträge) Mai 2010 (3 Einträge) April 2010 (4 Einträge) März 2010 (11 Einträge) Februar 2010 (10 Einträge) Januar 2010 (6 Einträge) 2009 Dezember 2009 (1 Eintrag) November 2009 (7 Einträge) Oktober 2009 (9 Einträge) September 2009 (6 Einträge) August 2009 (4 Einträge) Juli 2009 (1 Eintrag) Juni 2009 (7 Einträge) Mai 2009 (4 Einträge) April 2009 (8 Einträge) März 2009 (6 Einträge) Februar 2009 (10 Einträge) Januar 2009 (10 Einträge) 2008 Dezember 2008 (2 Einträge) November 2008 (9 Einträge) Oktober 2008 (8 Einträge) September 2008 (9 Einträge) August 2008 (5 Einträge) Juli 2008 (4 Einträge) Juni 2008 (5 Einträge) Mai 2008 (9 Einträge) April 2008 (5 Einträge) März 2008 (12 Einträge) Februar 2008 (11 Einträge) Januar 2008 (19 Einträge) 2007 Dezember 2007 (11 Einträge) November 2007 (5 Einträge) Oktober 2007 (8 Einträge) September 2007 (6 Einträge) August 2007 (5 Einträge) Juli 2007 (8 Einträge) Juni 2007 (10 Einträge) Mai 2007 (5 Einträge) April 2007 (4 Einträge)...
Im Folgenden sind einige Fragen aufgelistet, die häufig an den oa.helpdesk gestellt werden – und die Antworten darauf. Eigene Fragen können Sie gerne direkt an den oa.helpdesk richten. Einstieg in Open Access Wo finde ich Quellen und Lernmaterialien für einen Einstieg in Open Access? Ein Überblick über verschiedene Aspekte von Open Access inklusive Literaturangaben findet sich auf unseren Informationsseiten . Einen guten Einstieg liefern zusätzlich die folgenden Quellen: Oberländer, A. (2020). Open Access – Es ist nicht alles Gold, was glänzt. In: Open Science. Von Daten zu Publikationen. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.4018594 Suber, P. (2012). Open Access . The MIT Press. https://library.oapen.org/handle/20.500.12657/26065 Literatur in der Zotero-Bibliothek von open-access.network Literatur in der Zotero-Bibliothek des Open-Access-Büros Berlin Lernmaterialien: Materialien des Projekts open-access.network Sammlung von Bildungsmaterialien zu Open Access und Open Science Portal für Open Educational Resources (OER) Website zu OER Suchen und Finden Wo finde ich Open-Access-Literatur? Zu dieser Frage finden sich hilfreiche Tipps auf der Seite Open-Access-Zeitschriften im Abschnitt Inhalte finden . Wie sinnvoll sind Persistent Identifiers (PIDs), z. B. DOIs? Persistente Identifikatoren oder “Persistent Identifiers” sind dauerhafte, digitale Kennungen, die direkt auf ein digitales Objekt verweisen. Daher ist die Vergabe eines PID als Qualitätskriterium sinnvoll für Online-Publikationen. Bei einer dualen Buchpublikation (im Open Access und zusätzlich in Druckform) vergeben die meisten Verlage eine ISBN für jede Ausgabe. Bei digitalen Publikationen sind DOIs (Digital Object Identifier) zur persistenten Identifizierung geeignet. Häufig wird ein DOI pro Publikation vergeben. Die zusätzliche Vergabe von DOIs für einzelne Kapitel, Abbildungen und Tabellen wird teils als wünschenswert erachtet. Für die eindeutige Identifikation von wissenschaftlichen Autor*innen gibt es ORCID und für Institutionen ROR ID . Mehr Informationen dazu finden sich in: Böker, E. & Schneider, G. (2020, September 8). Persistente Identifikatoren - Dauerhaften Zugang sichern. Zenodo. https://doi.org/10.5281/zenodo.4018747 Finanzierungsmöglichkeiten Welche finanziellen Fördermöglichkeiten bietet mir open-access.network? Bei open-access.network handelt es sich um ein BMFTR-gefördertes Projekt. Wir stellen Informationen, Services und Vernetzungsangebote rund um Open Access bereit, verfügen jedoch nicht über die Mittel, Publikationen finanziell zu fördern. Ansprechpartner für Finanzierungsfragen von Open-Access-Publikationen sind üblicherweise die Bibliothek der eigenen Forschungseinrichtung und/oder externe Forschungsförderer . Ich möchte meinen Zeitschriftenaufsatz im Open Access veröffentlichen. Woher bekomme ich das Geld dafür? Viele Hochschulen und Forschungseinrichtungen fördern Open Access und ermöglichen über Publikationsfonds die Finanzierung von Publikationsgebühren für Open-Access-Veröffentlichungen ihrer Wissenschaftler*innen. Die Bibliothek oder Open-Access-Beauftragten Ihrer Institution können Sie dahingehend beraten. Falls Ihre geplante Open-Access-Publikation aus einem drittmittelgeförderten Forschungsprojekt heraus entsteht, sollten Sie prüfen, ob über die Projektförderung Mittel zur Finanzierung von Open-Access-Publikationsgebühren zur Verfügung stehen. Noch vor einer formalen Publikation in einer qualitätsgeprüften Fachzeitschrift können Sie Ihren Aufsatz vorab als kostenloses Preprint veröffentlichen und damit ohne Wartezeit eine sofortige Diskussion mit Wissenschaftskolleg*innen eröffnen. Schließlich gibt es die Möglichkeit, Ihre Publikation nach Veröffentlichung – ganz ohne Kosten – im so genannten Grünen Weg des Open Access zweitzuveröffentlichen , z. B. in einem Repositorium Ihrer Institution. Auch dazu können Sie sich in Ihrer Bibliothek beraten lassen. Ich möchte in einer bestimmten Zeitschrift veröffentlichen, habe aber keine Mittel für die Open-Access-Option mit Publikationsgebühren. Was kann ich tun? Viele Institutionen verfügen über einen Publikationsfonds. Wenden Sie sich an Ihre lokalen Ansprechpartner*innen, um zu erfahren, mit welchen Zeitschriften Ihre Einrichtung Transformationsverträge geschlossen hat und wie sie Sie finanziell unterstützen kann. Hilfreich ist zudem auch das Tool oa.finder . Falls der Artikel aus einem Drittmittel geförderten Projekt stammt, gibt es eventuell auch die Möglichkeit, dass Ihre Förderorganisation auch für einen einzelnen Open-Access-Artikel in einer hybriden Zeitschrift die Publikationsgebühr übernimmt. Alternativ können Sie in Erwägung ziehen, den Artikel in einer reinen Open-Access-Zeitschrift zu veröffentlichen. Eine weitere Möglichkeit wäre, den Artikel in der gewünschten Zeitschrift zu veröffentlichen und ihn im Grünen Weg des Open Access auf einem Repositorium zweitzuveröffentlichen . Auf diesem Weg können Sie ohne Publikationsgebühr, aber möglicherweise zeitverzögert mit Embargofrist Open Access publizieren. Die Verlagsbedingungen sind auf Sherpa Romeo nachzulesen. Wir empfehlen zudem, bei den Open-Access-Beauftragten Ihrer Einrichtung nach Fördermöglichkeiten zu fragen. Welche Finanzierungsmöglichkeiten gibt es für Open-Access-Bücher? Inzwischen stellen viele wissenschaftliche Einrichtungen über einen Monografienfonds Mittel für Open-Access-Bücher bereit. Erkundigen Sie sich auf der Website Ihrer Bibliothek oder bei den Open-Access-Beauftragten Ihrer Einrichtung. Einige Informationen zu weiteren Fördermöglichkeiten finden Sie auf unserer Webseite Open-Access-Bücher . Über ihre Projektförderung hinaus bietet die DFG über das Programm Publikationsbeihilfen finanzielle Unterstützung. In Österreich und der Schweiz haben FWF und SNF dezidierte Förderprogramme zur Finanzierung von Open-Access-Büchern etabliert. Einige deutsche Bundesländer fördern Open-Access-Buchpublikationen mit einem Monografienfonds, z. B. das Land Brandenburg . Eine kostengünstige Alternative kann der grüne Weg des Open Access bieten. Sie können versuchen, sich mit dem Verlag auf eine möglichst kurze Embargofrist zu einigen und Ihre Arbeit dann zeitnah in einem institutionellen oder disziplinären Repositorium zweitveröffentlichen. Ich möchte meine Dissertation als Open-Access-Publikation in einem Verlag veröffentlichen. Welche Fördermöglichkeiten gibt es? Einige Informationen zu Fördermöglichkeiten finden Sie auf unserer Webseite Open-Access-Bücher . Die DFG fördert Open-Access-Bücher seit 2021 in ihrem Programm Publikationsbeihilfen . Die Förderung der Publikation von Dissertationen ist nur in Ausnahmefällen möglich, dazu zählt allerdings die Bewertung mit der nach der jeweiligen Promotionsordnung möglichen Höchstnote (summa cum laude). Speziell an Nachwuchswissenschaftler*innen im Bereich der Digital Humanities richtet sich das 2021 eingeführte jährliche Stipendium für Open-Access-Bücher von DARIAH-EU , über das bis zu 7.000 € pro Buch bereitgestellt werden. Fördervorgaben Besteht eine Open-Access-Verpflichtung bei EU-geförderten Projekten (unter Horizon Europe)? Die Europäische Kommission verpflichtet ihre Förderempfänger*innen im Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe (2021-2027) zu Open Access: "The beneficiaries must ensure open access to peer-reviewed scientific publications relating to their results." ( Europäische Kommission 2021 , Kapitel 17, Annex 5). Zudem unterstützt die Europäische Kommission die cOAlition S und Plan S. Auch für Dissertationen, die aus einem EU-Projekt entstehen und bei einem Verlag erscheinen, besteht eine Open-Access-Verpflichtung: "PhD theses and habilitations for professorial degrees are considered peer-reviewed if they are formally published through a publisher." ( Europäische Kommission 2021, S. 154) . Die Kosten für eine Open-Access-Veröffentlichung können mitbeantragt werden. Weitere Informationen gibt es auf der Seite Open Access und Forschungsförderer . Offene Lizenzen Was sind CC-Lizenzen? Creative-Commons-Lizenzen oder CC-Lizenzen sind Standardlizenzen, die z. B. für wissenschaftliche Publikationen vergeben werden können, um die Nachnutzbarkeit der Inhalte zu regeln. Nähere Informationen zu CC-Lizenzen sind auf unserer Seite Lizenzen zu finden und auf der FAQ-Liste der gemeinnützigen Organisation Creative Commons. Welche Lizenz soll ich für meine Open-Access-Publikation wählen? Durch die Verwendung von Creative-Commons-Lizenzen lässt sich die Nachnutzung Ihrer Open-Access-Publikation sicher regeln. Es gibt sechs verschiedene CC-Lizenzen , die modular aufgebaut sind und sich im Grad ihrer Offenheit und den Möglichkeiten der Nachnutzung stark unterscheiden. Für Open-Access-Textpublikationen empfiehlt sich grundsätzlich die offenste Lizenz CC BY („by attribution” – Namensnennung), weil damit nicht nur ein offener Zugang zu den Inhalten, sondern auch eine offene Nachnutzbarkeit gewährleistet ist. Dies entspricht am besten dem Open-Access-Gedanken . Die Einschränkung durch zusätzliche Lizenzbausteine wie NC („non commercial” – nicht kommerziell) kann dazu führen, dass die freie Nachnutzung – möglicherweise unbeabsichtigt – beeinträchtigt wird (siehe Redhead, 2012 ). Bei einer Publikation unter CC BY-NC können Wissenschaftler*innen ihre Publikation ggf. nicht mehr bei kommerziellen Plattformen wie ResearchGate hochladen oder für Firmenausgründungen oder selbstständige Arbeit nebenher verwenden. Die Verwendung einer CC-Lizenz hat keine Auswirkungen auf das Zitatrecht, das seine Gültigkeit in jedem Fall behält. Nähere Informationen zu CC-Lizenzen sind auf unserer Seite Lizenzen zu finden und auf der FAQ-Liste der gemeinnützigen Organisation Creative Commons. Für die Auswahl einer CC-Lizenz mit mehreren Lizenzbausteinen stellt Creative Commons einen License Chooser zur Verfügung. Außer für Texte können CC-Lizenzen auch für weitere urheberrechtlich geschützte Materialien wie Bilder, Grafiken oder Videos vergeben werden. Für meine Open-Access-Publikation, die unter einer CC-Lizenz stehen soll, möchte ich Abbildungen nutzen, die nicht offen lizenziert sind. Wie kann ich vorgehen? Empfehlenswert ist in diesem Fall ein Vermerk im Impressum der Open-Access-Publikation, dass die Abbildungen von der CC-Lizenz ausgenommen sind und es zu jeder Abbildung Angaben zu den Bildrechten in einer Bildunterschrift oder einem Bildverzeichnis gibt. Die Bildrechte und ggf. Zitatrechte sind dabei einzeln zu prüfen, wie für eine Closed-Access-Publikation auch. Hilfreich sind dabei eventuell folgende Handreichungen: Brettschneider, P. (2020). Handreichung Zitatrecht . https://www.kim.uni-konstanz.de/openscience/publizieren-und-open-access/rechtliche-fragen/ Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF (2023). Urheberrecht in der Wissenschaft. Ein Überblick für Forschung, Lehre und Bibliotheken . https://www.bmbf.de/SharedDocs/Publikationen/de/bmbf/1/31518_Urheberrecht_in_der_Wissenschaft.html Fischer, V., & Petri, G. (2022). Bildrechte in der kunsthistorischen Praxis – ein Leitfaden (Zweite, überarbeitete und erweiterte Auflage). https://doi.org/10.11588/artdok.00007769 Was bedeutet die Lizenz CC BY-NC-ND für die Zweitveröffentlichung eines Sammelbandbeitrags? Eine Zweitveröffentlichung des gesamten Buches ist erlaubt, wenn auch die Lizenzbedingungen BY (= by attribution) und NC (= non commercial) eingehalten werden. Der Zusatz ND (= no derivatives) bedeutet, dass keine veränderten oder gekürzten Versionen oder einzelne Teile des Buchs veröffentlicht werden dürfen. Dies beinhaltet auch Übersetzungen. Open-Access-Zeitschriften Ich spiele mit dem Gedanken, eine Open-Access-Zeitschrift zu gründen. Welche Möglichkeiten gibt es? Eine Open-Access-Zeitschrift kann auf verschiedene Arten herausgegeben werden: Ein selbstständiger Betrieb ist ebenso möglich wie das Herausgeben an wissenschaftlichen Institutionen oder mithilfe von Verlagen. Bei der Gründung sind Überlegungen zu Konzept, redaktioneller Planung, Anbindung der Zeitschrift und Deckung der Kosten wichtig. Alle Informationen dazu gibt es auf den Seiten Zeitschriften herausgeben und Geschäftsmodelle für Zeitschriften . Ich arbeite für eine Subskriptionszeitschrift und möchte sie auf Open Access umstellen. Was muss ich beachten? Bei der Transformation einer Zeitschrift müssen diverse Rahmenbedingungen wie z. B. Konzept, Policy, Lizenzen, redaktionelle Abläufe und technische Umsetzung neu gedacht werden. Es gibt zwei Wege, um dies zu realisieren: durch „ Journal Flipping ”, bei dem eine bestehende Zeitschrift in ein Open-Access-Modell umgewandelt wird und den Namen und all ihre Metriken behält durch eine Neugründung, bei der die involvierten Personen von einer existierenden Subskriptionszeitschrift zu einer neuen Open-Access-Zeitschrift wechseln. Für Informationen zu Open-Access-Zeitschriften möchten wir besonders auf unsere folgenden Webseiten verweisen: Open-Access-Zeitschriften Zeitschriften transformieren Open Access und Nachnutzung Lizenzen Geschäftsmodelle für Zeitschriften Was ist der Unterschied zwischen transformativen und hybriden Zeitschriften? Sogenannte hybride Zeitschriften sind Subskriptionszeitschriften, die die Möglichkeit bieten, einzelne Artikel gegen Bezahlung im Open Access zu publizieren. Nach Definition der cOAlition S sind transformative Zeitschriften jene hybriden bzw. Subskriptionszeitschriften, die sich aktiv der Umstellung auf ein vollwertiges Open Access-Modell verpflichten (siehe cOAlition S, 2020 ), d. h. nach erfolgter Transformation sind diese Zeitschriften für alle frei zugänglich und nachnutzbar. Damit entsprechen hybride Zeitschriften, die eine vollwertige Umstellung auf ein Open-Access-Modell ausschließen, nicht den Kriterien von cOAlition S für transformative Zeitschriften. Veröffentlichungen in hybriden Zeitschriften erfüllen deshalb auch nicht die Open-Access-Vorgaben von Forschungsförderern. Woran erkenne ich Predatory Journals/Publishers? Leider gibt es Zeitschriften und Verlage, die das Erheben von Publikationsgebühren ausnutzen. Solche Predatory Journals / Publishers versuchen teils massiv Wissenschaftler*innen anzuwerben, um in ihren Zeitschriften zu veröffentlichen, ohne die üblichen Standards guter wissenschaftlicher Praxis einzuhalten. Es ist oftmals nicht leicht, sie zu erkennen, denn die Anbieter*innen geben sich große Mühe, ihre Angebote seriös erscheinen zu lassen. Folgendes Vorgehen empfiehlt sich: Ein Blick auf die Verlagswebsite ist empfehlenswert, um zu prüfen, ob wichtige Informationen gegeben sind, beispielsweise zum Team und zu den Herausgebergremien, zu den Autor*innen, zur Kostenstruktur, zu den Lizenzen oder zum Peer-Review-Prozess. Mitgliedschaften des Verlags in OASPA und COPE sowie eine Indexierung der Publikationen im DOAJ oder DOAB weisen auf ein seriöses Angebot hin. Hilfreich kann auch ein Gespräch mit Kolleg*innen sein, ob diese schon einmal etwas von der Zeitschrift / dem Verlag gehört haben. In jedem Fall sollte im Verdachtsfall darauf aufmerksam gemacht werden. Weitere Informationen gibt es auf der Seite Open-Access-Publizieren . Widerspricht es dem Open-Access-Gedanken, wenn eine Open-Access-Zeitschrift parallel auch als kostenpflichtige Printausgabe veröffentlicht wird? Wenn sämtliche Artikel unter einer Creative-Commons-Lizenz „online first" veröffentlicht werden, spricht nichts gegen eine Klassifizierung als Open Access Gold . Dass zusätzlich eine kostenpflichtige gedruckte Ausgabe erscheint, ist hierzu kein Widerspruch. Dieses Modell des dualen Publizierens ist gerade bei Open-Access-Büchern eine gängige, legitime Praxis. Policies Wie erstelle ich eine Open Access Policy für meine Institution? Wichtige Elemente, die Eingang in Open Access Policies und -Leitlinien finden sollten, können unserer Seite Open Access Policies entnommen werden. Eine übergeordnete Open Science Policy sollte in jedem Fall auch Regeln oder Empfehlungen für Open Access zu wissenschaftlichen Publikationen enthalten (zusätzlich zu Forschungsdaten etc.). Ein Beispiel aus Deutschland ist die Open Science Policy der Universität Konstanz. Hilfreich für die Entwicklung einer eigenen Open Science Policy ist z. B. das OpenAIRE Toolkit mit Checklisten und einer Modell-Policy. Publikationsort finden Wie finde ich als Autor*in eine passende Open-Access-Zeitschrift/einen passenden Open-Access-Verlag? Zur Recherche nach geeigneten Open-Access-Zeitschriften/-Verlagen für Ihr Fach gibt es mehrere Herangehensweisen und Tools. Zunächst können Sie prüfen, welche Angebote auf unseren disziplinspezifischen Seiten von Fachexpert*innen gelistet werden. Auch eine Suche im DOAJ und DOAB oder der Suchmaschine BASE bietet sich an, um sich an thematisch ähnlichen Publikationen zu orientieren. Erkundigen Sie sich bei der Bibliothek Ihrer Einrichtung, ob es dort Publikationsmöglichkeiten gibt. Das Tool B!SON hilft dabei, eine passende Open-Access-Zeitschrift für bereits verfasste Artikel zu finden. Auf Basis der Eingabe von Titel, Abstract und Referenzen zeigt das Tool geeignete Open-Access-Zeitschriften an und versieht sie mit einem Score, an dem sich die Passgenauigkeit ablesen lässt. Mit dem Recherchetool oa.finder können Autor*innen über die Eingabe der eigenen Rolle im Einreichungsprozess (z. B. corresponding author) sowie der Eingabe des Namens der Wissenschaftseinrichtung, an der sie tätig sind, geeignete Publikationsorte finden. Hilfreich kann auch ein Gespräch mit Kolleg*innen sein. Für weitere Informationen möchten wir besonders auf unsere folgenden Webseiten verweisen: Open-Access-Publizieren Open-Access-Zeitschriften Open-Access-Bücher Open Access in Fachdisziplinen Wie finde ich ein geeignetes Repositorium? Unterschieden werden institutionelle (von Institutionen betriebene) und disziplinäre (fachspezifische) Repositorien . So werden Sie fündig: Wenden Sie sich an die Bibliothek Ihrer Einrichtung, um in Erfahrung zu bringen, ob ein institutionelles Repositorium in Frage kommt. Sind Sie auf der Suche nach einem fachspezifischen Repositorium, schauen Sie auf die Seite Ihres Fachinformationsdienstes. Möglicherweise bietet dieser selbst ein solches Repositorium an oder kann Sie dahingehend beraten. Sie können zudem im Open Directory of Open Access Repositories (OpenDOAR) oder im Registry of Open Access Repositories (ROAR) nach einem geeigneten Repositorium suchen. Eine weltweite Übersicht über Forschungsdatenrepositorien bietet z. B. der Dienst Registry of Research Data Repositories re3data . Darüber hinaus gibt es generische Repositorien, die eine Online-Sammlung von Dokumenten verschiedenster Fächer darstellen, wie z. B. Zenodo . Zusätzlich können Sie prüfen, welche Angebote auf unseren disziplinspezifischen Seiten von Fachexpert*innen gelistet werden. Wo kann ich selbst erstellte Präsentationen, Materialien, Broschüren o. ä. frei zugänglich machen? Eine einfache Möglichkeit zur Veröffentlichung von selbst erstellten Materialien sind generische Repositorien und Publikationsplattformen, wie z. B. Zenodo . Diese bieten die Möglichkeit, Dokumente unter einer offenen Lizenz und mit DOIs zu veröffentlichen. Zu beachten ist allerdings, dass auf solchen Repositorien veröffentlichte Publikationen kein Peer-Review-Verfahren durchlaufen. Ein möglicher Publikationsort für eigene Open Educational Resources sind spezielle OER-Repositorien, wie z. B. Twillo , ORCA.nrw oder ZOERR . Rechtliches Wie kann ich in meiner Open-Access-Publikation Texte oder Abbildungen zitieren? Im Rahmen des deutschen Rechts wird die Verwendung von Zitaten in § 51 UrhG geregelt. Das Zitatrecht wird von Open Access nicht berührt. Wenn korrekt zitiert wird und eine inhaltliche Auseinandersetzung erfolgt, fallen z. B. auch Fotos und Filmstills unter das Zitatrecht. Eine illustrative Verwendung ist allerdings nicht durch das Zitatrecht abgedeckt. Sorgfalt und Vorsicht sind auch bei der Regelung der Nachnutzung geboten. Wenn eine Publikation mit einer offenen Creative-Commons-Lizenz versehen werden soll, ist das auch unter Verwendung von (Bild-)Zitaten möglich. Allerdings müssen Sie deutlich machen, dass die CC-Lizenz nur für Ihren Text gilt, nicht für die verwendeten Abbildungen. Dies können Sie durch entsprechende Bildunterschriften und/oder ein Abbildungsverzeichnis mit Quellenangaben erreichen. Darüber hinaus empfiehlt sich ein Hinweis im Impressum. Empfehlenswert sind folgende Handreichungen: Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF (2023). Urheberrecht in der Wissenschaft. Ein Überblick für Forschung, Lehre und Bibliotheken . https://www.bmbf.de/SharedDocs/Publikationen/de/bmbf/1/31518_Urheberrecht_in_der_Wissenschaft.html – Erläuterungen zum Zitatrecht finden Sie auf S. 12. Brettschneider, P. (2020). Handreichung Zitatrecht . https://www.kim.uni-konstanz.de/openscience/publizieren-und-open-access/rechtliche-fragen/ Website iRights.info, Beiträge zum Thema Zitat + Plagiat . Wie kann ich meinen Verlagsvertrag umformulieren, um ein einfaches Nutzungsrecht zu behalten? Die Formulierung im Verlagsvertrag ist entscheidend – und dabei herrscht Vertragsfreiheit. Die verschiedenen Nutzungs- bzw. Verwertungsrechte können dabei einzeln vergeben werden. Eine Bereitstellung in einem Repositorium nach § 38 UrhG , dem Zweitveröffentlichungsrecht , ist auch dann möglich, wenn dem Verlag ausschließliche Nutzungsrechte eingeräumt wurden. Formulierungsvorschläge und weitere Informationen gibt es auf der Seite Verlagsverträge . Was muss ich beim Teilen von Artikeln in Academic Social Networks beachten? Bei sogenannten Academic Social Networks wie z. B. ResearchGate oder Academia.edu handelt es sich nicht um Repositorien , sondern um kommerzielle Netzwerke. Publikationen dort zu veröffentlichen, fällt nicht unter die Definition von Open Access. In der Regel schließen die meisten Verlage das Hochladen bereits veröffentlichter Artikel auf solchen Plattformen aus (siehe Voigt, 2016 ). Ob ein zunächst in einem Academic Social Network veröffentlichtes Manuskript umgekehrt bei einer Zeitschrift publiziert werden kann, hängt davon ab, ob die Zeitschrift (1) die Veröffentlichung von Preprints erlaubt und (2) das veröffentlichte Manuskript tatsächlich als Preprint einstuft (siehe dazu "Rule 8" in: Bourne et al., 2017 ). Bei der Frage, ob ein bereits in einem Academic Social Network veröffentlichtes (Preprint-)Manuskript zusätzlich in ein Repositorium gelegt werden kann, kommt es darauf an, ob das Manuskript mit einer offenen Lizenz versehen wurde oder – wenn das nicht der Fall ist – ob exklusive Verwertungsrechte an das Netzwerk abgetreten wurden. Einige weitere Informationen finden Sie auf unserer Seite zu Preprints . Quellen: Bourne, P. E., Polka, J. K., Vale, R. D., & Kiley, R. (2017). Ten simple rules to consider regarding preprint submission. PLOS Computational Biology, 13 (5), e1005473. https://doi.org/10.1371/journal.pcbi.1005473 Voigt, M. (2016, August 10). Artikel bei ResearchGate und Co hochladen: Welcher Verlag erlaubt was? Und wie Open Access ist das eigentlich? Publizieren an der TU Berlin - Blog der Universitätsbibliothek . https://blogs.ub.tu-berlin.de/publizieren/2016/08/artikel-bei-researchgate-und-co-hochladen-welcher-verlag-erlaubt-was-und-wie-open-access-ist-das-eigentlich/ Zweitveröffentlichungen Unter welchen Voraussetzungen kann ich für einen wissenschaftlichen Zeitschriftenaufsatz das deutsche Zweitveröffentlichungsrecht in Anspruch nehmen? Das unabdingbare Zweitveröffentlichungsrecht ist in Deutschland in § 38 Abs. 4 UrhG geregelt. Für die Anwendung dieser "Schranke" des Urheberrechts sind im Gesetzestext eine Reihe von Bedingungen genannt. Wenn alle Bedingungen erfüllt sind, darf eine Manuskriptversion des wissenschaftlichen Zeitschriftenbeitrags 12 Monate nach der Erstveröffentlichung in einem Repositorium zweitveröffentlicht werden, auch wenn dem Verlag von der Autorin oder dem Autor ein ausschließliches Nutzungsrecht eingeräumt wurde. Weitere Informationen und ein Video über das Zweitveröffentlichungsrecht sind auf der Seite zu Repositorien im Abschnitt Rechte zu finden. Falls das Zweitveröffentlichungsrecht nicht angewandt werden kann, ist eine Veröffentlichung im grünen Weg des Open Access eventuell dennoch möglich, z. B. wenn der Verlag von sich aus nach Ablauf einer Embargofrist eine Zweitveröffentlichung gestattet. Gilt für Sammelbandbeiträge das Zweitveröffentlichungsrecht? Dieser Fall ist im deutschen Recht in § 38 Abs. 2 UrhG geregelt. Als Urheber*in eines Beitrags in einem Sammelband, der nicht als Periodikum erscheint, können Sie den Beitrag nach Ablauf eines Jahres seit Erscheinen zweitveröffentlichen , wenn im Verlagsvertrag nichts anderes vereinbart wurde und Sie für die Publikation kein Honorar erhalten haben. Was muss ich als Repositorienbetreiber*in bei der Zweitveröffentlichung von Dokumenten beachten? Nähere Informationen zu den rechtlichen Regelungen für das Einstellen von Dokumenten in ein Repositorium und ein Beispiel für eine Lizenzvereinbarung (deposit license) mit den Autor*innen finden Sie auf der Seite Repositorien betreiben ....
Sammlung des Projekts open-access.network Präsentationen und Reports von Veranstaltungen des Projekts open-access.network sowie alle Materialien sind auch hier auf der Zenodo-Community-Seite zu finden. Wir stellen alle unsere Materialien unter eine offene Lizenz und begrüßen deren Nachnutzung. Videos des Projekts open-access.network Alle Videos, die im Rahmen von open-access.network entstanden sind, können im TIB AV-Portal angesehen werden: https://av.tib.eu/publisher/open-access.network Sie sind thematisch in sogenannte Serien aufgeteilt, wie zum Beispiel "Das 1x1 der Creative-Commons-Lizenzen", "Open-Access-Mythencheck" oder verschiedene Interviewreihen. Neben den Möglichkeiten Videos auf anderen Webseiten einzubetten oder über eine DOI zu teilen, können auch die Serien mit Hilfe eines Permalink geteilt werden. Leitfäden, Handreichungen und Infografiken Open-Access-Definition https://doi.org/10.5281/zenodo.12684571 Open-Access-Infografik: Open vs. Closed Access https://zenodo.org/records/10973225 In wenigen Schritten zur Zweitveröffentlichung. Ein Leitfaden für Mitarbeiter:innen in Publikationsservices https://zenodo.org/records/10489037 Checkliste zur Qualität von Open-Access-Zeitschriften https://doi.org/10.5281/zenodo.7571993 10 Gründe für Open Access https://doi.org/10.5281/zenodo.7575092 Open-Access-Finanzierung – Das sind Ihre Möglichkeiten für die Publikation von Artikeln https://zenodo.org/records/7564431 Open-Access-Literatur finden https://doi.org/10.5281/zenodo.7572602 Open Access unterstützen - Praxistipps für Hochschulbibliotheken https://doi.org/10.5281/zenodo.7572517 Open Access unterstützen - Praxistipps für Hochschulen https://doi.org/10.5281/zenodo.7572559 Open Access unterstützen - Praxistipps für Wissenschaftler*innen https://doi.org/10.5281/zenodo.7575037 Open Access unterstützen - Praxistipps für Landesregierungen https://doi.org/10.5281/zenodo.7572546 Open Access unterstützen - Praxistipps für Verlage und Journale https://doi.org/10.5281/zenodo.7572574 Veranstaltungskonzept. Eine Vorlage zur Organisation von Open-Access-Veranstaltungen https://zenodo.org/records/6078419 Handout „Beitritt zum Editorial Board einer Zeitschrift: Ja oder Nein? Kriterien zur Entscheidungsfindung“ https://doi.org/10.5281/zenodo.12805440 Kumulative Dissertation Open Access veröffentlichen – Ein Quick-Guide für Promovierende https://zenodo.org/records/13384185 Weitere Materialien und Projektergebnisse Wahrnehmung und Bewertung von Angeboten und Fördermaßnahmen durch Open-Access-Professionals https://zenodo.org/records/7593728 Umsetzung von Open Access: Erhebung zu offenen Open-Access-Infrastrukturen https://zenodo.org/records/7558697 Umsetzung von Open Access: Erhebung zu Beteiligungsoptionen für Unternehmen an Open-Access-Finanzierung https://zenodo.org/records/7558684 Wahrnehmung von Open Access: Erhebung zu Anforderungen und Hindernissen in ausgewählten geistes- und sozialwissenschaftlichen Disziplinen. Geschichtswissenschaften und Soziale Arbeit https://zenodo.org/records/7540764 Wahrnehmung von Open Access: Erhebung zu Anforderungen und Hindernissen in ausgewählten Technik- und Naturwissenschaften. Maschinenbau und Chemie https://zenodo.org/records/7540662 Wahrnehmung von Open Access: Erhebung zu Anforderungen und Hindernissen in den Rechtswissenschaften https://zenodo.org/records/7535165 open.access-network Rätselpaket https://zenodo.org/records/13789000 Literatur zu Open Access Eine Sammlung aller Literaturhinweise, die auf unseren Informationsseiten zu Open Access zu finden sind, gibt es in unserer Zotero Library ....
oa.helpdesk Bei Fragen zu Open Access berät unser oa.helpdesk -Team sehr gerne. oa.finder Das Recherchetool oa.finder durchsucht Zeitschriften u. a. nach Informationen zu Open Access, Fachdisziplin und Impact. oa.atlas Der oa.atlas zeigt Strategien und Services rund um Open Access an deutschen Hochschulen und Forschungseinrichtungen. News Hier finden Sie News rund um Open Access und das Projekt open-access.network. Materialien Unsere Materialiensammlung enthält Erklärvideos, Praxistipps, Vortrags­aufzeichnungen und vieles mehr. Veranstaltungskalender Im Veranstaltungskalender finden Sie Infos zu kommenden und vergangenen Veranstaltungen rund um Open Access....
Hinweise auf Veranstaltungen nehmen wir gerne an unter info@open-access.network 1 2 Nächste 2026 Aug 20 Governance gestalten: Wie Journals den Diamond Open Access Standard umsetzen 20. August 2026 2026 Sep 17 OJS-Workshop 2026 (Hamburg) 17. September 2026 bis 18. September 2026 2026 Sep 21 OASPA Annual Conference (Zagreb, Croatia) 21. September 2026 bis 23. September 2026 2026 Sep 28 Open-Access-Tage 2026 (Linz) 28. September 2026 bis 30. September 2026 2026 Okt 05 Open Science Forum Mitteldeutschland 2026 (Leipzig) 5. Oktober 2026 Open Science als Gestaltungsaufgabe – Forschungsbewertung und Infrastruktur für die Wissenschaftspraxis 2027 Mrz 03 E-Science-Tage 2027 (hybrid) 3. März 2027 bis 5. März 2027 1 2 Nächste Zum Veranstaltungsarchiv...