Neue Wege in der wissenschaftlichen Kommunikation

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Die europäische Initiative Knowledge Exchange (KE) startet ein neues Projekt zur Rolle alternativer Publikationsplattformen in der wissenschaftlichen Kommunikation. Ziel ist es, fundierte Handlungsempfehlungen für Forschende, Förderorganisationen und Institutionen zu erarbeiten, die jenseits traditioneller Verlagsstrukturen publizieren möchten.

Vielfalt alternativer Modelle im Fokus

Alternative Plattformen wie OctopusF1000ResearchResearchEquals and PeerCommunity Journal unterscheiden sich durch Merkmale wie offene Peer-Review-Verfahren, Veröffentlichung von Preprints, transparente Prozesse und freien Zugang zu Inhalten. Diese Vielfalt soll systematisch analysiert werden – mit Fokus auf Nutzen, Herausforderungen und Erfolgsfaktoren.

Europäisches Team mit breiter Expertise

Das Projekt baut auf einem früheren Scoping-Report auf und wird von einem internationalen Task-and-Finish-Team getragen. Die Arbeitsgruppe veröffentlicht ihre Erkenntnisse schrittweise über die Plattform Oktopus, die auf Mikro-Publikationen setzt. Beteiligt sind unter anderem die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Technische Informationsbibliothek (TIB), Danish e-infrastructure Consortium (DeiC), die Université de Lorraine, Research Consulting und die University of Sheffield. Ergänzt wird das Team durch weitere Fachleute aus Partnerinstitutionen innerhalb und außerhalb Europas.

Mitmachen erwünscht

Ein Abschlussbericht ist für 2026 geplant. KE lädt Forschende, Förderer und Plattformbetreiber zur Mitwirkung ein. Weitere Informationen und Kontaktmöglichkeiten finden Sie auf der KE-Website.


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