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In den Bundesländern Nordreihn-Westfalen und Schleswig-Holstein wurden infolge der Landtagswahlen neue Koalitionsverträge geschlossen. In beiden Verträgen werden unter anderem die Themen Open Access und Open Science angesprochen und entsprechende Pläne der Landesregierungen vorgestellt.

Förderung des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Veröffentlichungen

In Nordrhein-Westfalen wurde am 23. Juni der schwarz-grüne Koalitionsvertrag vorgestellt. Dieser sieht vor, dass die Digitalisierung in allen Ressorts vorangetrieben werden soll. Dies betrifft auch Open Access und Open Science. Im Folgenden ein Auszug aus "6. Hochschulen und Wissenschaft":

"Unsere Hochschulen werden Präsenzhochschulen bleiben, bei gleichzeitig voranschreitender Digitalisierung in Forschung und Lehre. Wir fördern digitale Lehre und digitales Lernen an den Hochschulen sowie eine offene Wissenschaft (Open Science), mit freiem Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen (Open Access), Forschungsdaten (Open Data) und Bildungsmaterialien (Open Educational Resources) und die Nutzung quelloffener und möglichst freier Software (Open-Source-Software)." Zum gesamten Koalitionsvertrag gelangen Sie hier.

Open Access als Standard für wissenschaftliche Publikationen

In Schleswig-Holstein wurde am 28. Juni der Koalitionsvertrag von CDU und Grünen offiziell unterzeichnet. Darin bekennen sich die Parteien zu dem Plan, Open Access bezüglich Open Data und Open Science zu erweitern. Ferner soll die Vernetzung von Forschungsdatenmanagement und Nationaler Forschungsinfrastruktur weiter in den Vordergrund rücken.

Im Kapitel "Digitalisierungsoffensive Hochschulen" heißt es: "Mit der Open Access-Strategie befürworten und fördern wir den offenen digitalen Zugang zu den Ergebnissen wissenschaftlicher Forschung und zu den Quellen des kulturellen Erbes. Wir setzen uns weiterhin dafür ein, dass Open Access als Standard etabliert wird. Dabei werden wir insbesondere eine Erweiterung von Open Access hinsichtlich Open Data und beziehungsweise oder Open Science sowie die Vernetzung zum Forschungsdatenmanagement und der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur in den Blick nehmen."

Zum Koalitionsvertrag gelangen Sie hier.

Zur Quelle auf forschungsdaten.infoNRW und Schleswig-Holstein: Koalitionsverträge heben Bedeutung von Open Science hervor | Nachricht Anzeige | Nachrichten | Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement

 


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