Heute wurde an der Universität Gent das EU-Pilotprojekt OpenAIRE (Open Access Infrastructure for Research in Europe) von der Kommission gestartet, durch das Forscher, Unternehmen und Bürger freien und offenen Zugang zu den Unterlagen von Forschungsprojekten, die mit EU-Mitteln finanziert wurden, erhalten. Mit OpenAIRE wird ein Netz offener Archive geschaffen, die freien Online-Zugang zu den Kenntnissen ermöglichen, die von Wissenschaftlern erarbeitet wurden, die mit Mitteln des Siebten Rahmenprogramms (RP7) und des Europäischen Forschungsrats (ERC) gefördert wurden - insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Energie, Umwelt, Informations- und Kommunikationstechnologie, Forschungsinfrastrukturen sowie Sozial- und Geisteswissenschaften. Dies ist ein wichtiger Schritt zur Gewährleistung eines uneingeschränkten, offenen Zugangs zu wissenschaftlichen Unterlagen, der es beispielsweise Patienten mit seltenen Krankheiten ermöglichen würde, sich über die neuesten medizinischen Forschungen zu informieren, oder Wissenschaftlern, in Realzeit den neuesten Stand der Arbeiten in ihrem Forschungsbereich abzurufen. Die Weiterentwicklung der Forschungsinfrastrukturen und e-Infrastrukturen, unter anderem derjenigen für die Ergebnisse wissenschaftlicher Forschung, gehört auch im Hinblick auf die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit Europas zu den Prioritäten sowohl der Digitalen Agenda für Europa als auch der Initiative "Innovationsunion".
Den vollständigen Text dieser Pressemitteilung sowie weitere Informationen zum gerade erfolgten Launch des OpenAIRE Projekts finden Sie hier.
Veröffentlicht am