ZB MED schließt nationales Gold-Open-Access-Abkommen mit Frontiers

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Der wissenschaftliche Open-Access-Verlag Frontiers und die ZB MED - Informationszentrum Lebenswissenschaften haben einen transformativen Rahmenvertrag für Deutschland geschlossen. Im Rahmen des Flat-Fee-Modells des Abkommens – einer einmaligen jährlichen Pauschalgebühr pro Institution in Höhe von etwa 2.500 Dollar für das Jahr 2024 – können Autor*innen von über 900 Forschungszentren und Bibliotheken eine unbegrenzte Anzahl von begutachteten (peer reviewed) Artikeln in allen Gold-OA-Zeitschriften des Frontier-Portfolios veröffentlichen. Die Artikel sind unmittelbar nach Veröffentlichung ohne zusätzliche Kosten frei zugänglich. Alle öffentlichen und privaten Forschungseinrichtungen in Deutschland sowie staatliche, regionale und Spezialbibliotheken können sich dem Publikationskonsortium am Anfang eines Quartals in 2024 anschließen. Alternativ zur Pauschalgebühr besteht für Institutionen auch die Möglichkeit einen Rabatt auf die Publikationsgebühr (Article Processing Charge – APC) zu erhalten. Die Vereinbarung läuft ab Januar 2024 für drei Jahre. Laut Pressemitteilung des Verlags ist es dessen erste Flat-Fee-Vereinbarung in Europa. Die ZB MED hatte das Abkommen gemeinsam mit der Leibniz-Informationszentrum TIB verhandelt.

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