Open-Access-Austausch in Dresden

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Vom 29. bis 31. August 2022 fand im Rahmen des Projekts open-access.network die dritte Open Access Staff Week statt. Die Austausch- und Vernetzungsveranstaltung fand in Kooperation mit der Sächsischen Landesbibliothek – Staats- und Universitätsbibliothek Dresden (SLUB) und der Hochschule für Technik und Wirtschaft Dresden (HTW) statt.

Drei Tage lang kamen 13 Mitarbeitende verschiedener Bibliotheken in Dresden zusammen, um Good Practices in der Umsetzung von Open Access kennenzulernen und mit Vertreter*innen von SLUB, HTW und open-access.network zu diskutieren. Die Präsenzveranstaltung bot für die Teilnehmenden aus 8 verschiedenen Bundesländern und der Schweiz die Gelegenheit zum Wissens- und Erfahrungsaustausch.

Kombination verschiedener Insitutionsgrößen

Das von SLUB und HTW ausgestaltete Programm zeigte die umfangreichen Facetten der Open-Access-Aktivitäten. Zur Begrüßung richteten Katrin Stump (Generaldirektorin der SLUB), Petra-Sibylle Stenzel (Leiterin der Bibliothek der HTW) und Dr. Karolin Bove (Abteilungsleiterin Bestandsentwicklung, SLUB) motivierende Worte an die Gäste der Staff Week. Zudem gaben die Kolleg*innen aus der SLUB sowohl einen Einblick in ihre Zweitveröffentlichungspraxis und den Qucosa-Dokumentenserver als auch in ihre umfassenden Finanzierungs- und Monitoring-Aktivitäten für Open-Acces-Zeitschriften und -Bücher. Dabei wurde der selbstbewusste und gleichzeitig reflektierte sowie zukunftsgerichtete Umgang mit Open Access an der SLUB deutlich. Zusammen mit den Teilnehmenden wurden außerdem Anforderungen an Diamond Open Access ohne Publikationsgebühren gesammelt.

Die HTW hat gezeigt, dass Open Access nicht nur von großen Einrichtungen erfolgreich umgesetzt werden kann, sondern auch für Institutionen mit weniger Ressourcen relevant ist. Neben einer Führung durch das eindrucksvolle Bibliotheksgebäude der HTW fand dort eine Podiumsdiskussion mit Forschenden der HTW statt. Die Professoren Gunther Göbel, Dietrich Kammer und Jürgen Anke schilderten ihre Erfahrungen und Sichtweisen und stellten sich den Fragen der Open-Access-Professionals.

Am dritten Tag der Staff Week stand ein Workshop zu Open-Access-Strategien im Mittelpunkt. In einem interaktiven Wechselspiel aus Input und Gruppenarbeit erarbeiteten alle Teilnehmenden gemeinsam das Grundgerüst einer zielgerichteten Open-Access-Strategie. Dabei wurde zunächst eine Analyse des Marktumfelds von Open Access aus Sichtweise verschiedener Akteure durchgeführt. Anschließend wurden Visionen und Ziele festgelegt und grundlegende Richtungen für die Open-Access-Arbeit vorgegeben. Danach wurden konkrete Maßnahmen gesammelt, die auf diese vorher überlegten Ziele einzahlen. All diese Überlegungen können als Grundlage für das Aufsetzen einer eigenen Open-Access-Strategie dienen und bieten somit den Gruppenmitgliedern einen hilfreichen Ausgangspunkt für ihre eigenen Aktivitäten.

Präsenz im Mittelpunkt

Die Open Access Staff Week in Dresden war die nunmehr dritte Staff Week des Projekts open-access.network, die vom Kommunikations-, Informations-, Medienzentrum (KIM) der Universität Konstanz veranstaltet wurde. Dennoch war es die erste, die in Präsenz stattgefunden hat. Die Interaktion im physischen Raum wirkte sich sehr positiv auf die Gruppendynamik aus und zielte darauf ab, die Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen zu stärken. So wurden sowohl das Speed Dating am ersten Tag als auch das Abendprogramm am ersten und zweiten Abend, das uns in die Alt- und Neustadt Dresdens führte, hochgeschätzt und gerne angenommen.

„Ich weiß jetzt, an wen ich mich mit meinen Fragen wenden könnte, jetzt kenne ich die Personen dazu“. Positive Rückmeldungen wie diese, aber auch zur Verbesserung, nehmen wir gerne in die Planung unserer nächsten (hoffentlich abermals in Präsenz stattfindenden) Staff Week auf, die im November vom KIM der Universität Konstanz ausgerichtet wird. Bei Fragen zur nächsten Staff Week oder allgemein zu diesem Format freuen wir uns über eine E-Mail an open-access.network(at)uni-konstanz.de.


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