Knowledge Exchange publiziert "Putting down roots Securing the future of open access policies"

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Die Implementierung von Open Access hängt entscheidend von Infrastrukturen und Diensten ab. Die von Knowledge Exchange beauftragte Studie befasst sich mit dem Verhältnis von Open-Access-Leitlinien und Diensten und identifiziert Prioritäten, mit dem Ziel, eine integrierte Open-Access-Infrastruktur zu erreichen. Zentrale Dienste sind hierbei Indexierungsdienste (z.B. Directory of Open Access Journals DOAJ), Verbreitungs- und Unterstützungsdienste (z.B. SHERPA RoMEO), Repositorien und darauf aufbauende Dienste (z.B. OpenAIRE) sowie ergänzende Dienste (Autoridentifikatoren). 

Um diese Dienste zu einer integrierten Open-Access-Infrastruktur weiterzuentwickeln, schlägt der Report vier Handlungsprioritäten vor:

  1. die Etablierung von Steuerungsstrukturen, die Forschungsförderer und Entscheidungsträger einbeziehen,
  2. die Sicherung der finanziellen Nachhaltigkeit von kritischen Diensten, insbesondere des DOAJ und der SHERPA Dienste,
  3. die Schaffung einer integrierten Infrastruktur von Open-Access-Repositorien - auf Basis eines Netzwerkes von zentralen Punkten, mit stärkerem Bezug auf die von der Europäischen Kommission initiierte OpenAIRE Infrastruktur sowie die Arbeit der Confederation of Open Access Repositories (COAR) - und schließlich
  4. die Investition in komplementäre Open-Access-Dienste, um eine effiziente, integrierte und repräsentative Infrastruktur sicherzustellen. 

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