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Der multinationale Wissenschaftsverlag Wiley verlängert die Open-Access-Vereinbarung mit dem Projekt DEAL in Deutschland um mindestens ein weiteres Jahr. Seit 2019 läuft der Vertrag zwischen Wiley und dem Projekt DEAL. Durch die Publish-And-Read-Vereinbarung erhalten die mehr als 900 am Projekt DEAL teilnehmenden akademischen Institutionen in Deutschland die Möglichkeit, auf alle wissenschaftlichen Zeitschriften von Wiley zuzugreifen. Darüber hinaus können Forschende dieser Einrichtungen Artikel im Open Access in Wiley-Zeitschriften veröffentlichen.

Die Vereinbarung habe laut eines kürzlich von Wiley veröffentlichten White Paper zu einem deutlichen Anstieg des Volumens und des Prozentsatzes wissenschaftlicher Open-Access-Veröffentlichungen in Deutschland geführt: Im Jahr 2020 haben sich 93 Prozent der Autor*innen aus deutschen Institutionen, die in Wileys Hybrid-Zeitschriftenportfolio publizieren, für eine Open-Access-Publikation entschieden. Die Zahl der in Gold-Open-Access-Zeitschriften publizierten Artikel stieg von 2018 bis 2020 um 58 Prozent; zusammen mit der Open-Access-Publikation in Hybrid-Zeitschriften ergibt sich daraus eine Gesamtzahl von mehr als 10.000 Open-Access-Artikeln aus Deutschland im Jahr 2020.

Wiley hat weltweit bereits mehr als 25 Open-Access-Vereinbarungen ausgehandelt. Kürzlich schloss Wiley eine Vereinbarung mit dem israelischen Konsortium MALMAD – the Inter-University Center for Digital Information Services – (open-access.network berichtete). Anfang 2022 folgten Verträge in KoreaSlowenien und jüngst mit der Dänischen Königlichen Bilbiothek.

Quelle: https://newsroom.wiley.com/press-releases/press-release-details/2022/Wiley-and-Projekt-DEAL-Extend-Landmark-Open-Access-Agreement-into-Fourth-Year/default.aspx

 


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