DEAL ermöglicht 23.000 Open-Access-Publikationen in 2020

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Im Jahr 2020 veröffentlichten die Wissenschaftler*innen in Deutschland rund 23.000 Beiträge in Zeitschriften der Verlage Springer Nature und Wiley, wie die Website DEAL Operations, ein Angebot der MPDL Services GmbH, bekannt gibt. Die überwiegende Mehrheit der Autor*innen (über 95%) nutzte dabei die Open-Access-Option der DEAL-Verträge und publizierte unter einer freien Lizenz. Auf diese Weise behalten die Verfasser*innen ihre Rechte, statt sie mit der sonst üblichen, exklusiven Rechteübertragung an den Verlag zu verlieren.

DEAL handelt bundesweite “Publish and Read”-Vereinbarungen mit den größten kommerziellen Verlagen für wissenschaftliche Zeitschriften aus: Publikationen von Autor*innen aus deutschen Einrichtungen werden automatisch Open Access unter CC-BY-Lizenz frei geschaltet. Die DEAL-Verträge ermöglichen es Autor*innen an über 900 Einrichtungen in Deutschland Open Access zu publizieren. Parallel dazu sichern sich die Hochschulen und Forschungseinrichtungen umfassende und einheitliche Zugriffsrechte auf alle Verlagsinhalte, die noch nicht im Open Access verfügbar sind.

"Zusammen mit dem stetig wachsenden Anteil an Publikationen in reinen (sog. Gold) Open Access-Zeitschriften publiziert die deutsche Wissenschaft nun bereits gut 50% ihres Outputs Open Access", heißt es an gleicher Stelle auf DEAL Operations: "So wird der offene Publikationsweg mithilfe der DEAL-Verträge mehr und mehr zum Standard in der Wissenschaftskommunikation."

Die Listen der 2020 im Rahmen der DEAL-Verträge publizierten Zeitschriftenartikel und zugehöriger DOIs in Springer Nature und Wiley wurden nun von der MPDL Services GmbH veröffentlicht:

Zudem finden sich zwei Infografiken zu den Publikationstrends in 2020 bei Springer Nature und Wiley.

Quelle: 23.000 Publikationen in 2020 ermöglicht - DEAL Operations (deal-operations.de)
 


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