DeepGreen

DeepGreen startete als mehrjähriges DFG-Projekt mit zwei Förderphasen. In der ersten Projektphase 2016-2017 konnte exemplarisch gezeigt werden, dass die in den Allianz-Lizenzen enthaltene Open-Access-Komponente über eine technische Lösung automatisiert umsetzbar ist: Über eine Datendrehscheibe mit definierten Schnittstellen können Verlage zyklisch Publikationen und Metadaten einspeisen. Anschließend werden berechtigte institutionelle Open-Access-Repositorien mit den Daten über individuelle Zustellkonten bedient. Die Zuordnung zu den Lizenzverträgen erfolgt über Abfragen der Elektronischen Zeitschriftenbibliothek (EZB), die alle nötigen Informationen zu den Bedingungen der Allianz-Lizenzverträge bereithält. Eine eindeutige Zuordnung der Publikationen zur berechtigten Institution wird über die Auswertung der vorhandenen Affiliationsdaten erreicht.

In der zweiten Projektphase 2018-2021 wurden in DeepGreen weitere Lizenzmodelle, wie zum Beispiel Open-Access-Transformationsverträge, Lizenzen für Fachinformationsdienste (FID) oder auch goldene Open-Access-Modelle integriert und der Dienst auf Fachrepositorien ausgeweitet. Der Fokus des zweiten Förderzeitraums lag auf der im Juli 2019 gestarteten technischen Testphase des Umgangs mit großen Verlagsdatenlieferungen und der Anbindung verschiedener Repositorien-Softwaretypen. Zwischen September 2019 und Juni 2021 hat DeepGreen 35.083 Publikationen von acht Verlagen an 62 institutionelle Repositorien sowie drei Fachrepositorien erfolgreich zugestellt.

Seit Juli 2021 befindet sich DeepGreen in einem zweijährigen Pilotbetrieb. Parallel wird ein nachhaltiges Betriebs- und Finanzierungsmodell erarbeitet.

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