Eine Übersicht über aktuelle und abgeschlossene Open-Access-Projekte

Viele Projekte widmen sich dem Ausbau des Open Access und den daraus entstehenden Vorteilen für Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Hier im oa.hub finden Sie u.a. Informationen zu Projektpartner*innen, -laufzeiten, -fördereinrichtungen und Kontaktdaten von aktuellen, abgeschlossenen und verstetigten Projekten im deutschsprachigen Raum.

Nutzen Sie bei der Suche nach einzelnen Open-Access-Projekten gern die Sortier- und Filteroptionen!

Auf unserer Workshop-Seite finden Sie weitere Informationen zu den Vernetzungsangeboten, die für die registrierten Projekte bereitstehen.

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ERRED

Entwicklung eines Referenzmodells zum Reporting in wissenschaftlichen Einrichtungen anhand von DORA

Abgeschlossenes Projekt

Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt "Entwicklung eines Referenzmodells zum Reporting in wissenschaftlichen Einrichtungen anhand von DORA" (ERRED) strebt die Entwicklung eines alternativen Modells zur Bewertung wissenschaftlicher Leistungen an. Es fokussiert sich darauf, die Qualität wissenschaftlicher Veröffentlichungen in den Vordergrund zu rücken und metrikbasierte Ansätze zu überwinden, um eine transparente und nachvollziehbare Leistungsbeurteilung zu ermöglichen.

Die Anzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen steigt seit geraumer Zeit stark an, gleichzeitig wird die Dokumentation wissenschaftlichen Outputs im Zuge von Benchmarking und Mittelvergabe immer wichtiger. Für Forschende, aber auch für wissenschaftliche Institutionen, rücken damit statistische Auswertungen immer weiter in den Fokus.

Mit dem ERRED-Projekt soll die Diskussion um die wissenschaftsgeleitete und verantwortungsvolle Bewertung von Forschungsleistungen in Deutschland vorangetrieben werden. Das Projekt fördert als Impulsgeber die praktische Verankerung der Forderungen der San Francisco Declaration on Research Assessment (DORA), die darauf abzielen bei der Leistungsmessung die Qualität wissenschaftlicher Veröffentlichungen in den Mittelpunkt zu stellen und auf herkömmliche quantitative Indikatoren, wie den Journal Impact Factor, zu verzichten.

Das Projekt unterstützt damit die Positionen des DFG-Papiers "Wissenschaftliches Publizieren als Grundlage und Gestaltungsfeld der Wissenschaftsbewertung", das im Mai 2022 zu einem Kulturwandel in der Wissenschaft aufgerufen hat, damit bei der Forschungsbewertung die Inhalte stärker berücksichtigt werden als der Publikationsort. Die Ergebnisse aus dem Projekt können wichtige Impulse bei der Entwicklung dieses Wandels sein sowie als Motor für eine zukünftige nachhaltige Organisationsstruktur fungieren.

2023-09 - 2025-10

Zuletzt bearbeitet am