Unseriöse wissenschaftliche Zeitschriften – sogenannte Predatory Journals – stellen Forschende immer wieder vor Herausforderungen. Sie werben mit schnellen Veröffentlichungen und niedrigen Hürden, erfüllen jedoch häufig nicht die Standards guter wissenschaftlicher Publikationspraxis. Der neue Online-Selbstlernkurs Predatory Journals erkennen und vermeiden. Sicher publizieren in der Wissenschaft hilft dabei, solche Angebote besser zu erkennen und fundierte Entscheidungen bei der Wahl eines Journals zu treffen.
Hilfestellung für den Publikationsalltag
Der Kurs richtet sich an Forschende, Nachwuchswissenschaftler*innen Multiplikator*innen sowie Mitarbeitende in Bibliotheken. Ziel ist es, grundlegendes Wissen über Predatory Publishing zu vermitteln und praktische Hilfestellungen für den Publikationsalltag zu geben.
Die Teilnehmenden lernen unter anderem:
- welche Merkmale und Warnsignale auf unseriöse Journals hinweisen können,
- wie sich Publikationsangebote systematisch prüfen lassen,
- welche Tools und Checklisten bei der Bewertung von Zeitschriften helfen,
- welche Risiken mit Predatory Publishing verbunden sind und
- welche Handlungsmöglichkeiten bestehen, wenn eine Publikation unbeabsichtigt in einem solchen Journal erschienen ist.
Der Kurs wurde an der Technischen Informationsbibliothek (TIB) im Rahmen des BMFTR-geförderten Projekts open-access.network entwickelt.
Weiterführende Informationen
- Zum Selbstlernkurs Predatory Journals erkennen und vermeiden. Sicher publizieren in der Wissenschaft gelangen Sie unter folgendem Link: https://service.tib.eu/toern/course/view.php?id=64
- Ergänzend zum Selbstlernkurs findet am 4. Mai von 14:00 bis 15:00 Uhr eine offene Online-Sprechstunde statt. Weitere Infos zu der Veranstaltung finden Sie hier: https://service.tib.eu/toern/course/section.php?id=589