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Mit der Liste der Wissenschaftsverlage im DACH-Raum mit Open-Access-Büchern im Programm legt Katja Dammann von der Universitätsbibliothek Bielefeld erstmals eine systematisch recherchierte, frei zugängliche Übersicht über wissenschaftliche Buchverlage in Deutschland, Österreich und der Schweiz vor. Die Liste soll kontinuierlich erweitert werden und richtet sich vor allem an Autor*innen und Publikationsberater*innen, die sich im komplexen Umfeld wissenschaftlicher Buchverlage orientieren möchten. Die Publikation entstand im Rahmen des Verbundprojekts open-access.network 2. Sie bildet die Grundlage für den neu aufgebauten Suchbereich oa.finder/book, der Informationen über Verlage mit Open-Access-Buchpublikationen bündelt.

Vielfältige Verlagslandschaft 

Da zu Projektbeginn keine verlässlichen, strukturierten Datenquellen existierten, wurde eine umfassende Recherche durchgeführt: Insgesamt konnten 185 Verlagsnamen identifiziert werden, darunter unabhängige Verlagshäuser, Verlagsgesellschaften, Imprints sowie Verlage in Trägerschaft wissenschaftlicher Einrichtungen. Die Liste zeigt deutlich, wie vielfältig, aber auch wie stark verflochten die Verlagslandschaft ist. Besonders sichtbar wird die zunehmende Marktkonzentration, da große Verlagsgruppen kleinere Häuser übernehmen und deren etablierte Marken weiterführen.

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