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        <title>Autoren-RSS-Feed</title>
        <description>Beiträge von Autor Jasmin Schmitz</description>
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<item><title>Publikationsberatung in der Praxis: Vernetzung, Austausch, Weiterbildung</title><link>https://open-access.network/blog/publikationsberatung-in-der-praxis-vernetzung-austausch-weiterbildung</link><comments>https://open-access.network/blog/publikationsberatung-in-der-praxis-vernetzung-austausch-weiterbildung#comments</comments><pubDate>Tue, 26 Nov 2024 12:00:00 +0100</pubDate><dc:creator>Valérie Andres </dc:creator><dc:creator>Christian Kaier</dc:creator><dc:creator>Lisa Schilhan</dc:creator><dc:creator>Jasmin Schmitz</dc:creator><guid>https://open-access.network/blog/publikationsberatung-in-der-praxis-vernetzung-austausch-weiterbildung</guid><description>“Ich habe ein Paper verfasst und möchte dieses nun publizieren. Wie finde ich ein geeignetes Journal, worauf sollte ich im Publikationsprozess achten, wer finanziert mir eine Open-Access-Publikation und was kann ich tun, damit mein Beitrag gefunden und wahrgenommen wird?”

Diese und ähnliche weitere Fragen stellen sich besonders junge Forschende am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere. Klar ist, nach wie vor spielt das Publizieren beim Reputationsaufbau eine große Rolle. Jedoch fühlen Autor*innen sich oft unsicher und haben weder Zeit noch Gelegenheit, sich über alle Details und Aspekte des Publizierens zu informieren, und wünschen sich Unterstützung auch von außerhalb ihrer Community zu Fragen wie: Die Forschungsergebnisse sind aufbereitet, doch was sind nun die nächsten Schritte? Wie kann ich Open Access publizieren? Was muss ich dabei beachten? Wie erreiche ich größtmögliche Sichtbarkeit für mein Werk, und worauf sollte ich achten, um meine Karriere in der Forschung voranzubringen? Gibt es einen Ort, an dem ich alle Antworten finde oder muss ich unterschiedliche Expert*innen aufsuchen?

Darauf möchten wir antworten, dass eigentlich nur ein weiterer Schritt nötig ist: Die Kontaktaufnahme mit uns, den Publikationsberater*innen.

Das trinationale Kernteam setzt sich derzeit zusammen aus: Lisa Schilhan und Christian Kaier von den Publikationsservices Uni Graz, Jasmin Schmitz PUBLISSO Publikationsberatung ZB Med Köln und Valérie Andres, Fachstelle Open Access an der Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW).

In der Fokusgruppe Publikationsberatung, die aus einem Workshop bei den Open-Access-Tagen 2024 in Köln entstanden ist, wollen wir gemeinsam anhand unserer vielfältigen Erfahrungen in der Open-Access-Beratung den Austausch fördern, neue Themenfelder erschließen und diese in Richtung einer allgemeinen Publikationsberatung erweitern. Ziel ist es, neue relevante Themen für Beratungsangebote in wissenschaftlichen Bibliotheken zu erkennen, diese attraktiv aufzubereiten und damit die Qualität der Forschungsunterstützung weiter zu verbessern.

Dieser Anspruch stellt uns aber auch vor die Frage, wo wir unsere Expertise und unsere Grenzen im Spannungsfeld zwischen technischen, finanziellen, rechtlichen und auch sozialen Aspekten des Publizierens sehen.

Welche Kompetenzen müssen wir als Publikationsberater*innen mitbringen, um Forschende tatsächlich unterstützen zu können?

Braucht es einen juristischen Hintergrund zur Vermittlung von Grundlagen des Urheberrechts? Wie tief muss man in einen Verlagsvertrag eintauchen, damit Autor*innen gut beraten sind?

Sollen wir bei der Beurteilung von Qualität für oder gegen bestimmte Verlage Stellung beziehen und inwiefern stellt die KI noch einmal alles auf den Kopf, was wir bisher zu wissen glaubten?

Bei der Entwicklung zukunftsweisender und attraktiver Angebote wollen wir kollaborativ erarbeiten, welche Rolle die Publikationsberatung als Element der Forschungsunterstützung spielen kann und welche und wo es noch Wissen aufzubauen gilt. Bei den Open-Access-Tagen haben wir exemplarisch anhand der Themen “Forschungsbewertung” sowie “künstliche Intelligenz” diskutiert, worauf in der Publikationsberatung zu achten ist. In der neuen Fokusgruppe wollen wir weitere Themen zur Diskussion anbieten, wie zum Beispiel:

    Was verstehen wir unter dem Berufsbild Publikationsberater*in?
    Zu welchen Themen kann beraten werden?
    Welche Kenntnisse und Fähigkeiten müssen wir als Berater*innen noch erwerben?
    Auf welche Materialien kann zurückgegriffen werden, welche sind noch zu entwickeln? 
    Macht es Sinn, gemeinsam Best Practice Beispiele zu entwickeln und auszutauschen?
    Welche Weiterbildungsmöglichkeiten sind für uns hilfreich?
    Wollen wir als Fokusgruppe gemeinsame Veranstaltungen für “unsere” Forschenden anbieten?  

In virtuellen Treffen sind praxisbezogene Vorträge zu Themen in der Publikationsberatung und zu Best-Practice-Beispielen von Einrichtungen geplant. Des Weiteren wird ein Erfahrungsaustausch ermöglicht. Angedacht sind vorerst 3-4 Online-Treffen pro Jahr.

Das erste Online-Treffen der Fokusgruppe findet am Donnerstag, 16.01.2025 von 14:00 bis 15:00 in diesem Raum statt. Neben einem ersten Austausch und dem Sammeln und Priorisieren von Themen soll bei diesem Treffen bereits ein konkretes Thema besprochen werden:

    Wie überzeugt man Forschende und Studierende, unsere Beratungsangebote zu nutzen? Welche Incentives, wie zum Beispiel ECTS-Punkte oder Zertifikate, können angeboten werden?

Wir freuen uns über Kontaktaufnahme vorab sowie über Vorschläge für konkrete Themen oder Formate. Weitere Informationen finden sich auf der Webseite: https://open-access.network/vernetzen/digitale-fokusgruppen/fokusgruppe-publikationsberatung

Die Folien zum Workshop “Austausch fördern: Initialer Workshop zur Gründung einer Vernetzungsplattform für Publikationsberater*innen” bei den Open-Access-Tagen 2024 sind auf Zenodo zu finden: https://doi.org/10.5281/zenodo.13833193.</description><enclosure
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<item><title>Open-Access-Tage 2024 an der TH Köln: Von dunklen Wolken, vermisstem Kaffee und ganz viel guter Laune</title><link>https://open-access.network/blog/open-access-tage-2024-an-der-th-koeln-von-dunklen-wolken-vermisstem-kaffee-und-ganz-viel-guter-laune</link><comments>https://open-access.network/blog/open-access-tage-2024-an-der-th-koeln-von-dunklen-wolken-vermisstem-kaffee-und-ganz-viel-guter-laune#comments</comments><pubDate>Thu, 14 Nov 2024 09:00:00 +0100</pubDate><category>Open Access in der Praxis</category><category>Open Access Transformation</category><dc:creator>Ursula Arning </dc:creator><dc:creator>Sarah Dudek </dc:creator><dc:creator>Agathe Gebert</dc:creator><dc:creator>Katja Halassy </dc:creator><dc:creator>Jasmin Schmitz</dc:creator><guid>https://open-access.network/blog/open-access-tage-2024-an-der-th-koeln-von-dunklen-wolken-vermisstem-kaffee-und-ganz-viel-guter-laune</guid><description>Die Open-Access-Community war vom 10. – 12. September 2024 zu Gast in Köln, bei nicht ganz so schönem Wetter wie erhofft, aber die Regenschauer hielten sich in Grenzen, so dass niemand nass wurde … soweit bekannt.

Das Wetter sowie die gute Laune der Teilnehmer*innen an den Open-Access-Tagen (OAT) ist allerdings etwas, was man gar nicht (1. Fall) oder manchmal nur kaum (2. Fall) beeinflussen kann, sind wir doch weder in der Lage, die meteorologischen Einflüsse über Köln zu bestimmen, noch die individuellen Wünsche Einzelner zu erahnen.

Anders sieht es mit dem Tagungsprogramm, dem Tagungsort sowie dem Catering aus, so dass wir als Organisator*innen schon anderthalb Jahre vorher die Ärmel hochgekrempelt haben. Zunächst war da die Frage: Wer macht mit? Die war zum Glück schnell beantwortet. Zu den früheren Kooperationspartnern (die OAT fanden vor genau 10 Jahren schon einmal in Köln statt), dem Institut für Informationswissenschaft der TH Köln, ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften sowie Gesis – Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, gesellten sich die Universitäts- und Stadtbibliothek Köln (USB) und die Katholische Hochschule Nordrhein-Westfalen ebenfalls dazu. Unterstützt wurden wir als regionaler Partner von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG).
Der Bewerbungsprozess

Als nächstes mussten wir uns bewerben, ein Prozess, den wir sehr ernst nahmen! Gewissenhaft haben wir die “Informationen für interessierte Ausrichter“ gelesen und zusammengestellt sowie ein kleines Filmchen über unsere Stadt und ihre Möglichkeiten gedreht. Die geforderte Raumkapazität für 300 Teilnehmende konnten wir mit dem Zubuchen der Aula an der TH Köln erreichen, also mussten frühzeitig die Daten der OAT 2024 in Köln festgelegt, als auch möglichst schnell die zum Veranstaltungszeitpunkt sehr begehrten Räume reserviert werden. Dass die 300 Teilnehmenden wohl zu knapp bemessen waren, zeigte sich bereits in Berlin, mit 450 Teilnehmenden bei den Open-Access-Tagen 2023. Da konnten wir aber schon nicht mehr nachjustieren, da die Universität zu Köln aufgrund von geplanten Baumaßnahmen keine größeren Räumlichkeiten verbindlich zur Verfügung stellen konnte und andere Räume an der TH Köln schon gebucht waren. Dennoch waren wir zunächst noch frohen Mutes… Berlin ist Berlin, aber würden sich auch alle nach Köln aufmachen wollen? Dass die Veranstaltung dann nach nur ein paar Tagen, quasi über das Wochenende, ausgebucht war, hat wohl alle überrascht und zeigt nur, wie hoch angesehen die Open-Access-Tage sind! Da galt es für uns nun dringend zu handeln und nach Streaming-Lösungen zu suchen.

Im Nachhinein sind viele mit dem aus der Not geborenen zusätzlichen Angebot überaus zufrieden, da die Vorträge aus zwei Veranstaltungsräumen im Live-Stream sowohl während der Tagung aus der Ferne miterlebt werden konnten, als auch jetzt im Nachgang über den YouTube Kanal von ZB MED sowie im AV Portal der TIB angesehen werden können.

Dann war da die Frage nach den Hotels. Noch während der Bewerbung wurde von den Heinzelmännchen unter uns abgefragt, ob es zu dem anvisierten Zeitraum eine Messe in Köln gab, die es unmöglich machen würde, dass alle Teilnehmenden ein Hotelzimmer zur Verfügung hätten. Die gleichzeitig stattfindende Personalermesse, von der wir erst erfuhren, als unsere Bewerbung bereits abgeschickt war und wir die Zusage zur Ausrichtung erhalten hatten, schien zunächst ein Problem, aber wir konnten durch die Reservierung von über 100 Hotelzimmern zumindest sicherstellen, dass ein großer Teil der Kolleg*innen eine Herberge finden konnte. Letztlich haben aber wohl nur Wenige von diesem Kontingent Gebrauch gemacht und sind auch so fündig geworden.
Das gewisse Etwas

Was aber tun, wenn es Anfang September heiß ist und alle lieber draußen sind, als in vollen Räumen den Sessions zu folgen? Das Lernzentrum der TH hatte mit der TransferBar die Lösung an der Hand: Ein ausklappbarer Anhänger, der im Außenbereich das Streaming aus den Sälen ermöglichte und bei schönem Wetter dazu einladen konnte, auch die Vernetzung untereinander nach draußen zu verlagern. So konnte gleichzeitig auch das Laufpublikum angesprochen und das Interesse bei den Kolleg*innen und Studierenden der TH Köln für Open Access gefördert werden. Als weiteres Angebot bot sich die Möglichkeit, dass Studierende im Rahmen eines Seminars im Vorfeld ihr Wissen zu Open Access durch die Gestaltung eines Spieles selber austesten und festigen konnten. Die „Open Access Challenge“ bot auch für diejenigen, die sich noch nicht so gut kannten, die Möglichkeit bei einem Kölschen Wasser (nein, nicht das Parfum, sondern eine Limo), spielerisch in den Pausen neue Kontakte zu knüpfen.

Dies war auch beim ersten Mittagessen durch die Reservierung von Tischen in der Mensa für die Newbies möglich, was dankbar angenommen wurde. Manch eine Person fragte nach, ob sie sich dazusetzen dürfe, auch wenn sie schon zwei oder drei Mal bei den OAT gewesen sei – das war natürlich möglich!

Auch die beiden Abendveranstaltungen, das Social Event an der Uni Köln und das traditionelle Dinner im Restaurant „Wagenhalle“ boten viel Raum für Austausch und zum Netzwerken. Für diejenigen, die sich kurzfristig gegen eine Teilnahme an den Events entschlossen hatten, gab es eine Tauschbörse, so dass umgekehrt niemand trotz des begrenzten Angebots enttäuscht und alleine im Hotel bleiben musste.
An Alle und Alles denken - Wohlfühlmomente

Die Tauschbörse erwies sich auch für die Workshops als unverzichtbar, die trotz der sehr reichen Auswahl auch diesmal nur allzu bald ausgebucht waren. Werbung mussten wir für die Open-Access-Tage definitiv nicht mehr machen. Aber alle Zuhause-Gebliebenen sollten auch neben dem Streaming bestmöglich über das Geschehen während der OAT 24 informiert werden. So waren alle wichtigen Informationen jeweils auf der Webseite zu finden und während der Konferenz wurde fleißig über Mastodon getrötet.

Das A und O einer Konferenz ist natürlich das Catering  - wenn hier alles stimmt, sind alle schon mal von Natur aus froh gestimmt. Das war uns bewusst. Bei der Frage, ob Fleisch oder nicht, ließen wir aus pragmatischen Gründen erst gar keine Grabenkämpfe zwischen uns aufkommen. Da wir verhindern wollten, dass die Fleischessenden unter uns den Vegetarier*innen die leckeren Happen wegessen, haben wir uns gleich unisono bei den Social Events für die Varianten „vegan“ und „vegetarisch“ entschieden. Ansonsten waren wir aus Brandschutzgründen an die Mensa und die von ihr angebotenen Kaffeetheken gebunden. Auch wenn Mensa-Essen oft verrufen ist: Unsere hat schon oft die Präsidiumsfeiern ausgerichtet, da waren wir schon mal auf der sicheren Seite. Warum der für alle so notwendige Kaffee aber vor der letzten Keynote abgeräumt wurde, obwohl dies definitiv anders abgemacht und zugesagt worden war, wird auch für uns ein nicht mehr zu lösendes Rätsel bleiben.
Fazit - Wo treffen wir uns 2026?

So lässt sich die oft wiederkehrende Frage, die wir während der Tagung hörten: „Läuft wirklich alles so perfekt, oder gibt es im Hintergrund Störungen?“, dann doch noch mit „Ja, es gab Störungen“ beantworten. Aber bis auf diesen Fauxpas des Caterings bleibt unser Fazit: Bei dieser Tagung hat sich gezeigt, dass alle Orga-Partner*innen super zusammengearbeitet haben. Allen war es gleichsam wichtig, dass alles funktioniert und sich alle bei uns in Kölle wohlfühlen. Ja, es ist viel Arbeit so eine Tagung zu organisieren, aber es macht auch einfach sehr viel Spaß und Freude am Ende in so viele gut gelaunte und dankbare Gesichter zu blicken! Wo treffen wir uns 2026? Vielleicht bei Ihnen?</description><enclosure
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